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Theistische Evolution und moderne Theologie
„Nichts Neues unter der Sonne“

von Reinhard Junker

Artikel als PDF, 234 KB 9 Seiten, 234 KB, Stand 31.03.2011


Zusammenfassung: In der gegenwärtigen Kontroverse über das Verhältnis von Evolution und Schöpfung begegnet man Denkweisen, die im Grundsatz bereits in der Antike vertreten wurden. Die Position, dass ein natürlicher Werdeprozess einen Schöpfer ausschließe, entspricht dem epikureischen Materialismus. Die Theologie zeitgenössischer Befürworter einer theistischen Evolution dagegen weist auffallende Ähnlichkeiten mit dem antiken Gnostizismus auf, wonach die Schöpfung indirekt durch einen Demiurgen hervorgebracht wurde. Diese Vorstellung gleicht dem Verständnis einer Lebewelt, die durch einen ungesteuerten Evolutionsprozess entstanden ist. Die materialistische Position wurde von der frühen Kirche mit dem Argument zurückgewiesen, dass es in der Natur sehr wohl Hinweise auf eine höchste Intelligenz gebe. Aber auch gnostische Vorstellungen eines durch einen „Demiurgen“ indirekt erschaffenden Gottes wurden verworfen. So lehrt die Heilige Schrift, dass der Sohn Gottes, Jesus Christus, der Schöpfungsmittler ist. Bemerkenswerterweise empfehlen einige bekennende Atheisten den Christen das „moderne“ Verständnis einer Schöpfung, die sich durch einen ziellosen und ungesteuerten Prozess vollzieht.

Inhalt:

  • Einleitung
  • Die Epikureischen Materialisten
  • Die gnostische Irrlehre
  • Atheisten und theistische Evolution

Der Artikel (PDF, 234 KB) umfasst 9 Seiten.


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Letzte Änderung: 31.03.2011
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