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Prinzipielle Grenzen der Naturwissenschaft

von Markus Widenmeyer

Artikel als PDF, 235 KB 22 Seiten, 235 KB, Stand 01.03.2013


Zusammenfassung

Die Naturwissenschaft beschäftigt sich generell mit den regelmäßigen Beziehungen bzw. den regelmäßigen, definierten Verhaltensweisen der Gegenstände unserer sinnlichen Wahrnehmungswelt. Sie beschäftigt sich, in anderen Worten, mit dispositionalen Eigenschaften (wenn-dann-Eigenschaften). So sind alle physikalischen Begriffe wie Masse, Ladung usw. auf solche dispositionalen Eigenschaften zurückführbar, d. h. sie müssen operationalisierbar sein, also durch ein Messverfahren definierbar.

Alles, was nicht letztlich auf solche regelmäßigen wenn-dann-Eigenschaften zurückgeführt werden kann, überschreitet die Grenzen der empirischen Naturwissenschaft. In diesem Aufsatz wird dies genau erläutert. Darauf aufbauend werden fünf grundlegende Grenzen der Naturwissenschaft dargelegt:

  1. Die Naturwissenschaft kann die naturgesetzliche Ordnung der physikalischen Welt aus prinzipiellen Gründen nicht erklären. Vielmehr ist die naturgesetzmäßige Ordnung sowohl eine theoretisch-methodische als auch eine metaphysische Grundvoraussetzung, um überhaupt Naturwissenschaft betreiben zu können.

  2. Die Naturwissenschaft kann keinerlei Aussage darüber machen, ob diese naturgesetzliche Ordnung in der Natur umfassend und ausnahmslos gilt oder nicht.

  3. Die Naturwissenschaft ist nicht in der Lage, über das bloße, äußerliche Verhalten der Wahrnehmungsgegenstände hinaus ihr eigentliches, inneres Wesen zu erforschen: Sie kann zum Beispiel nichts darüber sagen, ob Naturgegenstände überhaupt materiell sind, und was Materie ist, falls es sie gibt.

  4. Die Naturwissenschaft kann die Existenz des Universums prinzipiell nicht erklären.

  5. Die Naturwissenschaft kann das Geistige und seine Existenz weder erfassen noch erklären.

Der Artikel (PDF, 235 KB) umfasst 22 Seiten.

 


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