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Das Design-Argument in der Biologie – ein Lückenbüßer?

von Reinhard Junker

Artikel als PDF, 206 KB 8 Seiten, 206 KB, Stand 10.02.2015


Zusammenfassung

Das Design-Argument in der Biologie besagt, dass bei Vorliegen definierter Design-Indizien und bei gleichzeitigem nachhaltigem Scheitern natürlicher Entstehungskonzepte in einem Schluss auf die derzeit beste (bzw. einzige) Erklärung auf ein in der Vergangenheit liegendes Wirken eines Schöpfers geschlossen werden kann. Gegen das Design-Argument wird oft eingewendet, es werde aus den Lücken unserer naturwissenschaftlichen Kenntnisse auf einen Schöpfer geschlossen (argumentum ad ignorantiam, Schluss aus Nichtwissen). Dies sei wissenschaftlich (und theologisch) verkehrt, weil aus Lücken nichts gefolgert werden könne und man versuchen sollte, diese Lücken durch weitere Forschung – ausschließlich über naturwissenschaftliche Erklärungen – zu schließen.

Diese Argumentation gegen das Design-Argument ist aus drei Gründen nicht haltbar. Erstens wird eine naturwissenschaftliche Erklärbarkeit bzw. eine natürliche Entstehung und Entwicklung der Lebewesen a priori und ohne stichhaltige Begründung vorausgesetzt, zweitens werden aus einem größeren Argumentationszusammenhang der negativ Aspekt des Design-Arguments unsachgemäß isoliert und die positiven Aspekte übergangen und drittens werden verschiedene Qualitäten von Wissens-Lücken nicht unterschieden, was zu fehlerhafter Argumentation führt.

Der Artikel (PDF, 206 KB) umfasst 8 Seiten.


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