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Der Kern des Design-Arguments in der Biologie
und warum die Kritiker daran scheitern

Markus Widenmeyer und Reinhard Junker

Artikel als PDF, 489 KB 16 Seiten, 489 KB, Stand 10.12.2016


Zusammenfassung

Das Design-Argument beruht im Kern auf der fundamentalen Unterscheidung zwischen geistig bzw. intentional begabten Urhebern und nicht-geistigen, blinden Naturprozessen. Diese Unterscheidung ist systematisch-philosophisch klar begründbar und empirisch hervorragend belegt, da sie mit klar erfassbaren Merkmalen an Gegenständen einhergeht. Im ersten Teil wird dieser Unterschied erläutert und der wesentliche Kern des Design-Arguments dargestellt.

Im zweiten Teil  werden einige Kritikpunkte am Design-Argument diskutiert. Zwei Kritikpunkte nehmen Bezug auf empirische Befunde, durch die das Design-Argument widerlegt worden sei: Seit Darwin sei ein natürlicher Entstehungsmechanismus bekannt, der einen Schöpfer überflüssig mache. Außerdem sprächen Design-Fehler gegen die Gültigkeit des Design-Arguments. In beiden Fällen kann gezeigt werden, dass die Kritik unzutreffend ist. Ein wichtiger Aspekt ist, dass der Fortschritt der Forschung das Design-Argument eher gestärkt als geschwächt hat.

Weitere Kritikpunkte werden als unabhängig vom Stand der naturwissenschaftlichen Forschung betrachtet. So wird gefordert, dass neben definierten Design-Indizien noch weitere, von diesen Indizien unabhängige Indizien für einen Schöpfer, seine Identität und seine speziellen Absichten erforderlich seien, um den Schluss auf einen Schöpfer ziehen zu können. Außerdem sei das Zusprechen geistiger Eigenschaften auf andere Wesen anthropozentrisch; Geist könne auch etwas ganz anderes sein. Diese Kritiken scheitern jedoch daran, dass sie auf den entscheidenden Kern des Design-Arguments gar nicht eingehen und darüber hinaus mit Thesen arbeiten, die absurde Konsequenzen nach sich ziehen.

Der Artikel (PDF, 489 KB) umfasst 16 Seiten.


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