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Norbert Pailer und Alfred Krabbe

Der vermessene Kosmos. Ursprungsfragen kritisch betrachtet.

Kosmologie und biblischer Schöpfungsglaube update. Eine aktuelle Gesamtdarstellung.

„Der vermessene Kosmos“ löst nach über zehn Jahren das in mehreren Auflagen erschienene und seit einem Jahr vergriffene Buch „Geheimnisvolles Weltall - Hypothesen und Fakten zur Urknalltheorie“ von Norbert Pailer ab. In dieser Zeitspanne hat sich in der noch jungen Disziplin der Kosmologie so viel getan, dass ein ganz neuer Wurf angebracht war, der nun zusammen mit Alfred Krabbe entstand.

Zwei engagierte Astrophysiker und gleichzeitig überzeugte Christen legen in diesem Buch ihre Position zum Spannungsfeld zwischen Kosmologie und Genesis dar. Es geht dabei nicht um Wiederholung von Meinungen, die von den Massenmedien her bereits geläufig sind, sondern um eine kritische Standortbestimmung aktueller Astronomie, Astrophysik und Kosmologie: Nach einer Einführung in die Möglichkeiten und Grenzen astrophysikalischer Forschung wird in drei Kapiteln eine konzentrierte Zusammenfassung der Faktenlage gegeben. Dabei geht es um den Aufbau des Kosmos, um kosmologische Modelle wie das Standardmodell („Urknall“) und um die sprunghaft gewachsenen Kenntnisse über unser Planetensystem und mögliche Planetensysteme im Weltall. Damit wird der Leser nicht gleich zum Astrophysiker, aber er findet eine ungewöhnlich verdichtete Darstellung aktueller Beobachtungsdaten.

Über die Darstellung soliden Wissens hinaus liegt den Autoren auch an der Vermittlung des Verständnisses der Randbedingungen der Wissensgewinnung. Die geschilderten Fakten deuten über das Faktenwissen hinaus und spitzen sich auf die Position zu, wo die Frage nach Gott unausweichlich wird. So kann man sich als Naturwissenschaftler Rechenschaft darüber geben, dass zwar Naturgesetze formulierbar sind und ihre Gültigkeit über die Zeit hinweg feststellbar ist, dass man aber z. B. ihre zeitliche Konstanz weder begründen noch garantieren kann. Wer beginnt, sich darüber zu wundern, wird vielleicht offen für das Geheimnis hinter der Raumzeit-Kulisse, „denn alles hat in ihm seinen Bestand“ (Kolosserbrief, Kapitel 1 Vers 17). Am Ende ist alles auf eine interdisziplinäre Synthese von Ursprungsvorstellungen angelegt, deren Rahmen der Genesisbericht liefert. Dabei wird kein Schöpfungsmodell entwickelt, sondern ein Interpretationskorridor diskutiert, der den Rahmen für ein mögliches Schöpfungshandeln aufgrund des Genesis-berichts und anhand astronomischer Fakten aufspannt.

Das Buch endet mit dem Kapitel „In den Weltraum gelinst“, in dem anhand praktischer Beobachtungserfahrungen mit einem selbst gebauten Spiegelteleskop Mut zu eigenen Himmelsbeobachtungen gemacht wird.

Sternfreunde und an der Schöpfung und ihrem Ursprung Interessierte werden dieses Buch mit viel Gewinn lesen. Ein ausführliches bebildertes Glossar hilft beim Verständnis der zuweilen anspruchsvollen Materie.

  • Komprimierte Schilderung aktueller kosmischer Fakten
  • Fragen kosmischer Ursprungsforschung jenseits ausgetretener „Urknallpfade“
  • Kosmologie und Schöpfung - eine Synthese wird gewagt
Bestellhinweis
 
Holzgerlingen. Hardcover, Format 17x24
durchgehend farbig, 191 S., 150 Abb.
 
14,95 EUR [D] / 15,40 EUR [A] / 22,50 SFr
 
[vergriffen] [Leseprobe]


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Letzte Änderung: 25.12.2010
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