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Der Mensch
und die geologische Zeittafel


Warum kommen Menschenfossilien nur in den obersten geologischen Schichten vor?

von Manfred Stephan


Buchcover

  Vorwort

Was haben Geologie (Erdgeschichtsforschung) und Paläontologie (Wissenschaft der ausgestorbenen Lebewesen) mit der Bibel zu tun? Auf den ersten Blick nichts - auf den zweiten Blick aber sehr viel. Denn die heutigen erd- und lebensgeschichtlichen Vorstellungen sind mit den Aussagen der Schöpfungs- und Paradiesgeschichte zur anfänglichen Existenzweise von Tieren und Menschen, insbesondere dem Fehlen des Todesgeschicks vor dem Sündenfall, nicht in Einklang zu bringen. Das Gleiche gilt für das Evolutionsprinzip, denn nach Genesis 1 (= 1. Mose 1) wurden die Lebewesen als gesonderte Schöpfungseinheiten unabhängig voneinander ins Leben gerufen ("jedes nach seiner Art"). Auch der Kurzzeithorizont, der die biblische Urgeschichte (Genesis 1 - 11) insgesamt charakterisiert, steht im Gegensatz zu den enormen Zeiträumen, die von der Schulgeologie (reguläre Historische Geologie) angesetzt werden.

Zwar hat sich schon früh eine geologische Forschungsrichtung herausgebildet, der es ein Anliegen war, dem Gesamtzeugnis der biblischen Urgeschichte gerecht zu werden. Sie wird oft als "Sintflutgeologie" bezeichnet und blickt auf eine weit über 300-jährige Geschichte zurück, wenn man ihren Beginn mit Nicolaus STENOs (1638-1686) bedeutsamer Schrift aus dem Jahr 1669 ansetzt. Zumeist waren es umfassende sintflutgeologische Darstellungen, mit denen das bis dahin bekannte geologische Wissen gedeutet und geordnet werden sollte (Überblick bei STEPHAN & FRITZSCHE 2000, 76-80). Aufs Ganze gesehen führte diese Arbeitsweise im Laufe der Zeit zu erheblichen Schwierigkeiten. Dafür gibt es mindestens zwei Gründe. Einmal wuchs das geologische Detailwissen mit der Zeit zunehmend schneller an, es gelang aber nur unzureichend, die sich ständig vermehrende Fülle an Detailbefunden in sintflutgeologischen Versuchen angemessen zu berücksichtigen. Denn wie der Geologe F. SVENONIUS 1911 in anderem Zusammenhang sagte, sind es "die Details, welche die Lösung erschweren. Die mehr detaillierten Untersuchungen erwiesen bald, dass es nicht so einfach war..." wie man zuvor gedacht hatte (zit. n. HÖLDER 1960, 9). Das gilt zwar für die Geologie insgesamt und nicht nur für sintflutgeologische Modelle. Aus einem zweiten Grund wirkte es sich aber bei diesen Modellen gravierender aus. Denn mit der Aufklärung im 18. Jahrhundert ging eine zunehmende Loslösung der neuzeitlichen Geologie von biblischen Vorgaben einher. Seit dieser Zeit nahm die Anzahl der geologischen Forscher prozentual dramatisch ab, die sich der biblischen Urgeschichte verpflichtet wußten.

Das Problem, wie die sich inzwischen explosionsartig vermehrenden geologischen Befunde in ein biblisch begründetes Modell der Erdgeschichte eingebaut werden können, ist bis zur Gegenwart brennend. Wir sprechen heute von "biblisch-urgeschichtlicher Geologie"; darin ist die geologische Sintflutfrage nur ein Teilaspekt (vgl. dazu "Sintflut und Geologie" von M. STEPHAN & T. FRITZSCHE 2000, 81-149). In diesem Rahmen wird im vorliegenden Buch eine andere Arbeitsweise angestrebt, als sie früher teilweise üblich war. Denn statt mit einem "Globalmodell" zu starten, erscheint es sinnvoller, zunächst durch Einzelstudien den Weg zu ebnen, der künftig zu einer gründlicher ausgebauten biblisch-urgeschichtlichen Geologie führen könnte. Die Detailfragen sollen intensiver berücksichtigt werden als in älteren Sintflut-geologischen Versuchen. Dieses Buch soll als eine Detailstudie der vielgestellten Frage nachgehen, warum Menschenreste nur in den obersten geologischen Schichten (oder gleich alten Höhlen) gefunden werden.

Georges CUVIER (1769-1832) versuchte 1828 die Frage zu beantworten, warum man heutige Tiere nicht zusammen eingebettet findet mit den andersartigen fossilen Vierfüßern und versteinerte Menschenreste gänzlich unbekannt sind (damals kannte man noch keine menschlichen Fossilien!). Dieser geniale Gelehrte - er war einer der bedeutendsten Naturforscher überhaupt - gilt als Begründer zweier Wissenschaften. Zum einen entdeckte CUVIER das Prinzip (Gesetz) der Korrelation (gegenseitige Abhängigkeit) der Organe im Körper z.B. eines Säugetiers. Mit Hilfe dieses Prinzips kann beim Vorliegen von manchmal nur wenigen Resten, insbesondere Zähnen, die systematische Zugehörigkeit des fossilen Tieres im allgemeinen zuverlässig bestimmt werden. Das illustriert die folgende berühmte Episode. CUVIER erkannte am Bau der Zähne eines teilweise noch in einem Gipsblock vom Montmartre steckenden Vierfüßers, dass es sich um eine Beutelratte (Didelphys) handeln müsse. In einer Demonstration vor skeptischen Kollegen im Institut präparierte er das Fossil an einer im voraus bezeichneten Stelle aus dem Gips soweit frei, bis die charakteristischen Beutelknochen sichtbar wurden. Er gilt daher als Begründer der Vergleichenden Anatomie der Wirbeltiere. Zum anderen legte CUVIER 1796 in einem Vortrag anhand der Skelette von Mammut und Mastodon überzeugend dar, dass diese fossilen Rüsseltiere sich klar von den beiden heute lebenden Elefantenarten unterscheiden. Er bewies damit erstmals eindeutig, dass es ausgestorbene Arten gibt und kann damit auch als Begründer der wissenschaftlichen Paläontologie (Fossilienkunde) gelten. In einem Fossil auf einer Solnhofener Kalkplatte erkannte er 1801 mit genialem Blick einen Vertreter einer bis dahin völlig unbekannten Tiergruppe, eine flugfähige Echse, also - wie wir heute sagen - einen Flugsaurier.


Abb. 1 Schichtenfolge vom Montmartre (Paris), aus der bedeutende Säugetierfunde stammen. Originalzeichnung von CUVIER und einem Mitautor (1822).(Aus STANLEY 1989)

CUVIER stammte aus dem damals württembergischen Montbéliard (Mömpelgard) in Burgund, das später während der Revolution an Frankreich fiel. 1788 beendete er preisgekrönt sein Studium an der Hohen Karlsschule in Stuttgart und wurde nach Hauslehrertätigkeit 1795 Vergleichender Anatom an der École centrale in Paris. Später wirkte CUVIER am Collège de France und am Jardin des Plantes; seit 1798 bearbeitete er die Vierfüßer (Tetrapoden) aus den Schichten vom Montmartre. Er soll an elf Pulten gleichzeitig (!) an seinem vielbändigen paläontologischen Werk gearbeitet haben. "Dem CUVIERschen Meisterwerk lässt sich in der gesamten vergleichendanatomischen und paläontologischen Literatur kaum etwas Ebenbürtiges zur Seite stellen" (ZITTEL 1899, 195). Die Evolutionslehre seines Pariser Kollegen J.B. DE LAMARCK (1809) lehnte er mit der Begründung ab, dass man bei den fossilen Vierfüßern ja "dann Spuren von diesen stufenweisen Umwandlungen finden [müsste] ... wovon sich aber bis jetzt noch nicht ein Beispiel gezeigt hat" (zit. n. HÖLDER 1960, 377; vgl. BERINGER 1954, 63).

1808 gliederte CUVIER gemeinsam mit Alexandre BRONGNIART (1770-1847) die Schichten im Pariser Becken besonders nach Fossilien sowie nach Sedimentabfolgen und Bildungsbedingungen (Abb. 1). Die beiden Forscher fanden keine einzige Tierart aus der Kreide in den nächsthöheren Formationen (Tertiär), die marine (meerische) Fossilien führen. Damit gehört CUVIER auch zu den Begründern der Schichtenbeschreibung mit Hilfe von Fossilien (= Biostratigraphie). Die scharfen Schnitte in der Abfolge der Fossilien (wie zwischen Kreide und Tertiär) erklärte er mit einer Anzahl erdgeschichtlicher Katastrophen. Seine Ansicht war, dass die heute noch lebenden Pflanzen, Tiere und Menschen solche überregionalen katastrophischen Ereignisse einst in entfernten, quasi geschützten Gebieten überlebt hätten (diese Gebiete würden wir heute als "fossil nicht überlieferte Lebensräume" bezeichnen). Erst danach seien Menschen und Tiere in die Gegenden eingewandert, in denen sie gegenwärtig leben. In diesen neubesiedelten Gebieten findet man im Gestein unter der Erde oft die fossilen Überbleibsel der andersartigen Lebewesen, die infolge der damaligen Katastrophen ausgestorben sind (s. Abschnitt 5.1). "Damit lag auch eine Erklärung für die Verschiedenheit der Pflanzen- und Tierwelt in den einzelnen Erdschichten vor" (LEU 1999, 63; vgl. ZITTEL 1899, 148-150.192-200; BERINGER 1954, 59-68; HÖLDER 1960, 371-378.438f.446; 1989, 218 Anm. 50; WELLNHOFER 1983, 35; ZIEGLER 1984, 21-23; 1986, 28f.; MÜLLER 1992, 25f.).

Ganz unabhängig von CUVIER und ohne Anknüpfung an ihn wird die Hypothese der "fossil nicht überlieferten Lebensräume" auch von heutigen Paläontologen (Versteinerungskundlern) aufgrund entsprechender Befunde immer wieder vertreten, und zwar nicht nur für einzelne Tier- und Pflanzenarten, sondern auch für umfangreiche Gruppen unterschiedlicher Lebewesen. Dazu werden besonders in Kapitel 5 eine Reihe von Beispielen vorgestellt. Anders als CUVIER zieht man jedoch in der modernen Paläontologie die "fossil nicht überlieferten Lebensräume" als Hypothese für das Fehlen der Fossilien nur untergeordnet heran. Im vorliegenden Buch soll diese Hypothese jedoch umfassender angewendet werden - trotz der methodischen Schwäche, die darin liegt, wenn ein bestimmter Befund in hohem Maß auf ein Prinzip zurückführt wird. Schon aus diesem Grund kann hier nur eine vorläufige Antwort gegeben werden, aber wie ich hoffe eine solche, die auch künftig neben anderen Antworten ihren Platz behalten wird. Ein Geologie-Historiker formuliert eine wichtige Beobachtung einmal folgendermaßen, und ich wünsche mir, dass sie sich auch für das Thema dieses Buches als zutreffend erweisen möchte:

"Wissenschaftsgeschichte ... lehrt uns, dass neue Theorien selten so neu sind, dass sie uns nicht auch in der Vergangenheit in anderem Kleide begegneten, und alte selten so veraltet, dass sie nicht eine Renaissance in neuem Kleide erfahren könnten" (HÖLDER 1989, VI).

Das vorliegende Buch soll möglichst allgemeinverständlich sein, doch bin ich mir bewusst, das dieses Ziel nicht leicht zu erreichen ist. Fachausdrücke werden - zumindest beim ersten Gebrauch - in Klammern gesetzt bzw. kurz erläutert. Natürlich ist das Vertrautsein mit Fachbegriffen bei jedem Leser verschieden. Nicht zuletzt durch die moderne "Saurierwelle" bzw. "Dinomanie", die zahllose populäre Bücher und Filme hervorgebracht hat ("Jurassic Park"), durch Videos, Fernsehsendungen, Internet oder das verbreitete Hobby des Fossiliensammelns sind vielen Menschen Begriffe wie Sedimente (Ablagerungsgesteine), Paläontologie (Wissenschaft von den ausgestorbenen Lebewesen) und natürlich Fossilien (versteinerte Reste von Lebewesen) inzwischen vertraut (vgl. THENIUS & VAVRA 1996, 104ff.). Das ist aber nicht immer der Fall, und so wird versucht, auch diesen Lesern entgegenzukommen.

"Klassische" Zitate aus den Anfängen geologischer Forschung (18./19. Jahrhundert) sind grundsätzlich in Kursivschrift angeführt. Aussagen moderner Forscher werden im allgemeinen nur dann kursiv zitiert, wenn sie für die behandelten Themen besonders bedeutsam sind. Sätze, Worte und Zeichen in eckigen Klammern [ ] sind Erläuterungen bzw. Verdeutlichungen des Autors.

Dank: Dr. Reinhard JUNKER danke ich herzlich für die kritische Durchsicht des Manuskripts, für wertvolle Hinweise und besonders für vielfältige weitere Hilfen. Frau Elisabeth BINDER, Frau Birgit BRANDL, Dr. Martin ERNST, Dr. Thomas FRITZSCHE, Dr. Torsten ROSSMANN und Dipl.-Geol. Achim ZIMMERMANN haben Teile oder frühere Fassungen des Manuskripts kritisch durchgesehen und wertvolle Hinweise gegeben. Wertvolle mündliche Hinweise gaben Frau Dr. Sigrid HARTWIG-SCHERER, Dr. Michael BRANDT und Prof. Dr. Siegfried SCHERER. Ihnen allen sage ich ebenso herzlichen Dank. Mein herzlicher Dank gilt auch den Personen, Verlagen und Institutionen, die ihre Genehmigung zum Abdruck von Abbildungen gaben. Sie sind im Abbildungsnachweis aufgeführt. SDG.

Kernen i.R., Passionszeit 2002Manfred Stephan


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  Inhalt

Vorwort     Vorwort, PDF 69 kB
1.  Problemstellung: Fossilienbefund contra Bibel?     Problemstellung, PDF 100 kB
2.  Zusammenfassung des Gesamtinhalts
3.  Einführung
3.1  Schöpfungswoche und "gefallene Schöpfung"
3.2  Sintflut-Debatte und radiometrische Jahrmillionen
3.3  Zur Entstehung der geologischen Zeittafel
3.4  Zum Aufkommen der Jahrmillionen-Vorstellung
3.5  Die Entdeckung der geordneten Fossilienabfolge und der Evolutions- bzw. Höherentwicklungsgedanke
4.  Sedimentologische Gründe für das Fehlen von Fossilien
4.1  Sedimentfolgen sind oft nur teilweise fossilführend
4.2  Buntsandstein und ihm angelagerte Schotterkörper als Beispiel für fossilarme Sedimente - Fossilauflösung im Weißjura-Dolomit
4.3  Fluss-Schotter sind oft schon transportbedingt vergleichsweise fossilarm
4.4  In Meeres-Sedimenten zumeist höchst selten Landlebewesen
4.5  Bildung von Fossilien ist abhängig von ausreichender Sedimentanlieferung
4.6  "Normale" fossilführende Sedimente und Konservat-Fossillagerstätten
5.  Wurden viele frühere Lebensräume geologisch nicht überliefert?
5.1  Historischer Rückblick: Einwanderung aus unbekannten, geschützten Lebensräumen nach G. CUVIER?
5.2  "Einzigartige Gliederfüßer" des Kambrium überlebten (mindestens) bis zum Devon in besonderen Lebensräumen
5.3  Zahlreiche "Lazarus-Arten" des Perm überstanden das Massenaussterben und lebten in Relikt-Lebensräumen
5.4  Auch in Kambrium und Kreide überlebten "Lazarus-Arten" Massenaussterbe-Ereignisse in unbekannten Lebensräumen
5.5  Mögliches Szenario: "Lazarus-Schwämme" des frühen "Erdaltertums" überlebten (mindestens) bis zum Oberjura in fossil nicht überlieferten Rückzugsgebieten
5.6  Längst nicht alle zu einer bestimmten Zeit vorhandenen Lebensräume wurden fossil überliefert - Beispiele aus dem Oberjura
5.7  Die Wirbellosen-Lebewelt des "Glarner Fischschiefer"-Meeres wurde geologisch nicht überliefert - ähnliches gilt auch für die Grube Messel
5.8  Die Amphibienordnung der Schleichenlurche - in der Fossilüberlieferung fast Fehlanzeige
6.  "Lebende Fossilien" - wo waren zwischenzeitlich ihre Lebensräume?
6.1  Durch Gattungs-Umbenennungen erscheint die frühere Lebewelt noch fremdartiger
6.2  Nautilusartige - dreimal verschwunden und wieder aufgetaucht
6.3  "Urmützenschnecken" und Seestern-Gruppe der Somasteroidea - seit dem Devon scheinbar ausgestorben
6.4  Seit Perm bzw. Trias scheinbar ausgestorbene Krebsformen - wo waren zwischenzeitlich ihre Lebensräume?
6.5  Doch nicht in der Kreide ausgestorben - aber wo lebten danach "Stromatoporen", "Sphinctozoa"-Schwämme, Quastenflosser und Brückenechsen?
6.6  Zehnfußkrebs Neoglyphea und Wollemi-Kiefer erst neuerdings lebend entdeckt - fossile Verwandte nach dem Alttertiär unbekannt
6.7  Zusammenfassung von Kapitel 5 und 6
7.  Hinweise auf die Existenz von Lebewesen vor ihrem fossilen Auftreten
7.1  "Molekulare Stammbäume" - auch evolutionstheoretisch gesehen waren Blütenpflanzen viel früher da
7.2  Auch den Pflanzen des "Erdaltertums" gehen Sporenfunde zeitlich voraus - wo waren ihre Lebensräume?
7.3  Weitere Fossilfunde und "Molekulare Stammbäume" bei Säugetieren
8.  Fossilien im Rahmen des Grundtyp-Modells - Artenbildung und Wechsel "CUVIERscher Einheiten"
8.1  Grundtypenaufspaltung - schnelle Artbildung
8.2  Katastrophisch und ökologisch bedingter Wechsel von Lebewesen-Großgemeinschaften ("CUVIERsche Einheiten")
8.3  Gab es nur jeweils kleine und vereinzelte Grundtyp-Populationen?
9.  Schlussfolgerungen
9.1  Zusammenfassende Thesen
9.2  Die fossile Nachweisgrenze
9.3  Kritische Gedanken im Rückblick
10.  Späte fossile Dokumentation des Menschen ist aus ökologischen Gründen denkbar - gab es Menschen dennoch schon früher?
10.1  Zum methodischen Vorgehen
10.2  Vermehrung und Ausbreitung von Tiergruppen und später des Homo ergaster/erectus infolge Savannenbildung
10.3  Der Mensch im Tertiär - eine vergessene Hypothese
10.4  Nach Säugetier-Leitfossilien eindeutig: Steinwerkzeuge im Ober-Miozän (Jung-Tertiär)
10.5  Nach leitenden Meeresfossilien noch älter: Steinwerkzeuge im Ober-Oligozän (Alt-Tertiär)
10.6  Zur Debatte um die tertiären Feuersteine: Sind es tatsächlich Werkzeuge?
10.7  Der Abschlagwinkel und die tertiären Feuersteine
10.8  Menschen im Tertiär - Folgerungen
10.9  Ausblick: Spuren von Menschen auch vor dem Tertiär?
11.  Anhang
11.1  Auftreten von Fossilien in "falschen" Schichtfolgen
11.2  Wichtige Konservat-Fossillagerstätten in Mitteleuropa
12.  Anmerkungen
13.  Literatur
14.  Abbildungsnachweis


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  Bestellhinweise

Dieses Buch können Sie online bestellen:
Manfred Stephan
Der Mensch und die geologische Zeittafel
Warum kommen Menschenfossilien nur in den obersten geologischen Schichten vor?

Hänssler-Verlag Holzgerlingen, 2002
Pb., 230 S., 87 Abb.

9,95 EUR / 14,90 SFr



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Letzte Änderung: 25.12.2010
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