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Das Todesgeschick der Tierwelt – von Adam verschuldet

Zum Verständnis von Römer 8,19-22

von Manfred Stephan

Diskussionsbeitrag 1/06


Vorbemerkung:


Der Text ist allgemeinverständlich. Literaturangaben und weitere Details in den Anmerkungen; sie können ohne Verständnisverlust übergangen werden.


Inhalt



Einführung


Die Überschrift ist (paläo-) biologisch gesehen eine Provokation. Denn nach herrschender Ansicht ist der Tod von Anbeginn der Motor der Vielzeller-Evolution und keinesfalls erst später hinzugekommen. Zweitens gilt der Mensch als eines der spätesten Produkte der Evolution; schon deshalb (von anderem abgesehen!) habe er nichts mit dem Tod der Tierwelt zu tun.1 Das steht im Hintergrund, doch konzentriert sich dieser Diskussionsbeitrag ausschließlich auf einige Auslegungsfragen zu Röm 8,19-22, die damit im Zusammenhang stehen. – Paulus tröstet und ermutigt in Röm 8,18-25 die Christen angesichts der Leiden, unter denen sie gegenwärtig seufzen, mit der Hoffnung auf ihre zukünftige Herrlichkeit bei Gott.2 Bei diesem Thema kommt der Apostel in wenigen Sätzen auf das Geschick der Schöpfung zu sprechen (8,19-22): Die „Schöpfung“ wurde auf „Hoffnung“ hin „unfreiwillig“ der „Nichtigkeit“ bzw. der „Vergänglichkeit unterworfen“3 – was genau ist damit gemeint? Dabei ist zu beachten, dass es nicht das Ziel des Apostels ist, hier das Geschick der Schöpfung umfassend darzulegen. Paulus spricht es vielmehr im Rahmen des Themas von Röm 8,18-30 nur in Kürze an. Der Text ist sehr kompakt formuliert, was das Verständnis erschwert.4 Teilweise auch deshalb wurde er anders ausgelegt, als die pointierte Zusammenfassung in der obigen Überschrift andeutet.

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Was bedeutet Schöpfung in Röm 8,19-22?


Eine der wichtigsten Fragen ist: Was ist hier mit Schöpfung5 gemeint? Antworten sind: „Die gesamte Schöpfung einschließlich aller Menschen“ bzw. „ausgenommen die Christen“; „die nichtmenschliche Schöpfung“; „die Menschheit“ oder „die Engelwelt“. Die meisten Ausleger plädieren für die nichtmenschliche (sichtbare) Schöpfung.6 – Christen können schon deshalb nicht mitgemeint sein, weil sie mit persönlichen Fürwörtern wie „uns“ (V.18) und „wir“ (V.22f) sowie dem Begriff „Kinder (Söhne) Gottes“ (V.19.21) von der „Schöpfung“ unterschieden werden. Ebenso scheitert die aus der Alten Kirche stammende Deutung auf überirdische Gewalten bereits daran, dass diese bei Paulus (Röm 8,38f; Kol 1,15) als (gewissermaßen) vernunftbegabte Mächte schuldfähig und nicht der irdischen Vergänglichkeit unterworfen sind7 , im Gegensatz zur hier genannten Schöpfung (s.u.). – Zugunsten der Auffassung, Schöpfung meine hier die Menschheit, wird erstens vorgebracht, dass Schöpfung im Neuen Testament Ausdruck für die Menschenwelt sein kann. Das ist in der Tat manchmal der Fall8 (vgl. Röm 1,25; Kol 1,23; Mk 16,15); jedoch muss grundsätzlich im Textzusammenhang ermittelt werden, was jeweils mit Schöpfung gemeint ist (s.u.). Zweitens wird argumentiert, dass die in Röm 8,19-22 gebrauchten personalen Ausdrücke darauf hinweisen, dass hier unter Schöpfung Menschen verstanden werden: Das „sehnsüchtige Warten“ (V.19) oder das „Seufzen“ (V.22).9 Jedoch ist das kein ausreichendes Gegenargument; schon im Alten Testament werden personale Ausdrücke sogar für „tote Gegenstände“ gebraucht, etwa, wenn Sonne, Mond und die Sterne zum Gotteslob aufgefordert werden (z.B. Ps 148,3).10

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Die (vernunftlose) Schöpfung – nicht wegen eigener Schuld unterworfen.


Sehr wichtig ist: Die Schöpfung wurde „nicht aus eigenem Willen“ bzw. „nicht freiwillig“ unterworfen. Gemeint ist, „daß der Gerichtsakt sich nicht schuldhaft, sondern schicksalshaft vollzog, ohne daß die Geschöpfe durch eigene Tat an diesem Fall beteiligt wären“.11 Wenn in Röm 8,19-22 mit „Schöpfung“ Menschen gemeint wären, hätte Paulus „nicht von ihrer ‚unfreiwilligen’ Unterwerfung unter die Nichtigkeit (V.20) und Vergänglichkeit (V.21)“ sprechen können, „sondern vielmehr von ihrer Schuld und von ihrer entsprechenden Preisgabe an die Folgen ihrer Empörung gegen Gott“. Hinzu kommt: Es würde der Verkündigung des Evangeliums an alle Menschen ebenso wie dem Gericht über die Ungläubigen widersprechen, wenn diese Menschen gemeinsam mit den „Kindern Gottes“ in die zukünftige Herrlichkeit eingehen könnten.12 Weiter: Paulus hebt in Röm 3,9-12; 5,12-21; 7,7-24 hervor, „daß in Adam jeder Mensch gesündigt hat, somit alle Menschen dem Tod verfallen sind, keiner entschuldbar ist und kein Mensch sagen könnte: ‚Der Nichtigkeit bin ich wohl verfallen, aber ... nicht aus (meinem) eigenem(-en) Willen“. Dagegen ist die Schöpfung, von der Paulus spricht, tatsächlich „nicht aus eigenem Willen“ der Nichtigkeit und Vergänglichkeit unterworfen worden (8,20f); das passt nur, wenn Schöpfung hier die vernunftlose Schöpfung meint13 (s.u.). – Daraus ergibt sich: Die Annahme, in Röm 8,19-22 sei mit „Schöpfung“ die Menschheit gemeint, steht im Gegensatz zur Rechtfertigungslehre des Römerbriefs (!). Nach der Rechtfertigungslehre erlangen die (ungläubigen) Menschen nicht als sehnsüchtig harrende, seufzende Kreatur zusammen mit den Kindern Gottes die zukünftige Herrlichkeit, sondern nur, indem jeder Mensch selbst zum Glauben an Jesus Christus kommt, deshalb von Gott gerecht gesprochen und so zum Kind Gottes wird14 (Röm 3,21-26; 5,1f u.a.).

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Die (vernunftlose) Schöpfung – von Gott dem Todesgeschick auf Hoffnung hin unterworfen.


Nur Gott selbst „kann auf Hoffnung hin unterwerfen“ (Röm 8,20).15 Unterwerfen „beschreibt den einmaligen Akt des Gerichtes durch Gott“; er „liefert die Schöpfung an einen verderbenden Prozess aus“.16 Dieser Prozess hat einen Anfang und ein Ende. Das wird durch die griech. Zeitform des Aorists ausgedrückt; er setzt einen Zustand der Schöpfung vor der Unterwerfung, aber ohne dieses Verhängnis voraus17 . – Auf Hoffnung hin bedeutet: „Von Anfang an bestand eine Zielsetzung, die Schöpfung zu einem späteren Zeitpunkt aus dem auferlegten Joch ... wiederzubefreien.“18 – Im Zusammenhang von Röm 8,19-22 hat das griech. Wort für Nichtigkeit (V.20) neben „Eitelkeit“ bzw. „Sinnlosigkeit“ die Bedeutung „Vergänglichkeit“ im körperlichen Sinn.19 Diese Bedeutung trifft erst recht für die Wendung Knechtschaft der Vergänglichkeit (V.21) zu. Das mit Vergänglichkeit übersetzte griech. Wort ist nach CHANG hier wie auch in 1Kor 15 mit „Vergänglichkeit“ bzw. „Verwesung“ im körperlichen Sinn zu verstehen; Vergänglichkeit bedeutet lapidar, (irgendwann) sterben zu müssen.20

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Die (vernunftlose) Schöpfung – wegen des Sündenfalls unterworfen.


Wichtig ist, dass Röm 8,20 „sich deutlich auf den Fluch in Gen 3,15ff“ aufgrund des Sündenfalls Adams bezieht.21 Zu einer Schwierigkeit in V. 20: Adam war nicht der Unterwerfende, sondern Gott; doch war Adams Ungehorsam der Grund für die Unterwerfung bzw. die Verfluchung des Erdbodens – gemäß der Urteilsbegründung Gottes gegenüber Adam: „um deinetwillen“ bzw. „deinetwegen“ (Gen 3,17b).22 WILCKENS fasst das Entscheidende so zusammen: „Wie immer man interpretiert, in jedem Fall ist in Röm 8,20 ausgesprochen, daß die gesamte Schöpfung von der ‚Nichtigkeit’ mitbetroffen ist, der die Menschen von Adam an als Folge der Sünde von Gott anheimgegeben sind ..., so daß darin die Situation und das Geschick der Schöpfung abhängig sind von der Situation und dem Geschick der Menschen“.23

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Zusammenfassung.


Außer dem verfluchten Erdboden mit seiner großen Mühsal für die Menschen sowie ihrem Leidens- und Todesgeschick (Gen 3,16-19; 5,29)24 hat Gott die in Röm 8,19-22 genannte Schöpfung der körperlichen Vergänglichkeit (Sterblichkeit) unterworfen; mit Schöpfung ist hier „nur die außermenschliche, vernunftlose Schöpfung“ gemeint.25 „Seit Adams Fall ist sie unter die Gewalt der Sünde, des Todes und der Vergänglichkeit geraten“.26 Zur vernunftlosen Schöpfung gehören besonders die Tiere, denn die Tierwelt als ganzes und jedes einzelne Tier ist im direkten Sinn vergänglich bzw. verweslich (s.o.). Als Nebenargument kann dafür ferner angeführt werden, dass Tiere leidensfähig sind; vgl. das „sehnsüchtige Warten“, „Seufzen“ und die „Geburtswehen“ (8,19.22).27

Für wertvolle Hinweise danke ich herzlich dem Neutestamentler Dr. Armin D. Baum

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Anmerkung


  1. Dazu besonders: R. JUNKER: Leben durch Sterben?, 2. Aufl., Berlin 1994; M. STEPHAN: Der Mensch und die geologische Zeittafel, Holzgerlingen 2002.
  2. Vgl. z.B. P. STUHLMACHER: Der Brief an die Römer, NTD 6, 14. Aufl., Göttingen-Zürich 1989, 120-122; H.-K. CHANG: Die Knechtschaft und Befreiung der Schöpfung, BWM 7, Wuppertal 2000, 77-83; U. WILCKENS: Theologie des Neuen Testaments I/3, Neukirchen-Vluyn 2005, 213-215.
  3. Auf sprachwissenschaftliche Erörterungen muss verzichtet werden; vgl. dazu die angegebene Literatur, besonders die Kommentare von O. MICHEL: Der Brief an die Römer, KEK IV, 13. Aufl., Göttingen 1966, und U. WILCKENS: Der Brief an die Römer, EKK VI/2, 4. Aufl., Düsseldorf-Zürich – Neukirchen-Vluyn 2003, vor allem aber die umfassende Monographie von CHANG (Anm. 2) über Röm 8,19-22.
  4. CHANG (Anm. 2), 80.
  5. Griech. ktisis; wird viermal in 8,19-22 gebraucht.
  6. WILCKENS (Anm. 3), 152f und Anm. 656: „So die Mehrheit der Exegeten“.
  7. Vgl. CHANG (Anm. 2), 90, und WILCKENS (Anm.3), 152f; dort weitere Kritik.
  8. Vgl. W. BAUER – K. &. B. ALAND: Griechisch-Deutsches Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testaments und der frühchristlichen Literatur, 6. Aufl., Berlin-New York 1988, 926.
  9. Vgl. CHANG (Anm. 2), 88f.
  10. Vgl. WILCKENS (Anm. 3), 153.
  11. MICHEL (Anm. 3), 203; ebenso z.B. WILCKENS (Anm. 3), 153f: „Nicht schuldhaft, sondern ‚unfreiwillig’, also ‚schicksalshaft“; oder CHANG (Anm. 2), 113f: „Mit dieser Wendung stellt Paulus klar, daß die personifizierte außermenschliche Schöpfung ihr Schicksal des Unterworfen-Seins nicht selbst verschuldet hat“.
  12. WILCKENS (Anm. 3), 153.152.
  13. CHANG (Anm. 2), 89; ebd. weitere Argumente; WILCKENS (Anm. 3), 153; P. STUHLMACHER: Biblische Theologie des Neuen Testaments I, Göttingen 1992, 271f; vgl. JUNKER (Anm. 1), 117: Die in Röm 8,19-22 gemeinte Schöpfung wurde „nicht schuldhaft“ unter die Vergänglichkeit versklavt; genau das kann „von den Menschen ja gerade nicht gesagt werden“.
  14. Das ist auch K. BARTH: Kurze Erklärung des Römerbriefs, 3. Aufl., München-Hamburg 1967, 99f, und A. SCHLATTER: Gottes Gerechtigkeit, 4. Aufl., Stuttgart 1965, 269f, entgegenzuhalten; sie wollen Röm 8,19-22 „nicht auf ‚die untermenschliche Kreatur’, sondern höchstens auf die Schöpfung mit Einschluß der Menschen und am liebsten nur auf die Menschen allein beziehen“; dagegen STUHLMACHER (Anm. 13), 271f. – W. DE BOOR, Der Brief an die Römer, WStB, Wuppertal 1967, 197f und Anm. 152, neigt zwar SCHLATTERs Verständnis zu, betont aber das Problem, das entsteht, wenn unter „Schöpfung“ in Röm 8,19-22 Menschen verstanden werden (Stichwort Allversöhnung); er lässt aber letztlich (zu) vieles offen.
  15. JUNKER (Anm. 1), 118. – „Erschaffen, Erhalten und ‚Nichtig-machen’ der ganzen Schöpfung bzw. vollständiger Schöpfungswerke ist eine Macht, die allein Gott zukommt“; CHANG (Anm. 2), 118.
  16. MICHEL (Anm. 3), 202. – Hier wird das Handeln Gottes indirekt ausgedrückt (sog. „göttlicher Passiv“; passivus divinus); vgl. z.B. CHANG (Anm. 2), 120f.
  17. JUNKER (Anm. 1), 117: Aorist von unterwerfen (V.20); vgl. CHANG (Anm. 2), 120-122.226.
  18. CHANG (Anm. 2), 125; ebenso WILCKENS (Anm 3), 154.
  19. Das griechische Wort impliziert hier „‚Nichtigkeit‘ bzw. ‚Vergänglichkeit‘ im physisch-somatischen Sinne“; CHANG (Anm. 2), 110-113; hier 110f.
  20. Griech. phthora. CHANG (Anm. 2), 132-134, begründet das auch mit dem Sprachgebrauch in 1Kor 15: „Es wird gesät in Vergänglichkeit/Verweslichkeit (phthora), es wird auferweckt in Unvergänglichkeit/Unverweslichkeit“ (aphtharsia, V.42; ähnl. V.50).
  21. WILCKENS (Anm. 3), 153f. – „Die Sprache, die der Apostel spricht, steht der Auslegung von Gen 3,14-24 in 4Esr 7,10-14 sehr nahe: ‚...als aber Adam meine Gebote übertrat, ward die Schöpfung gerichtet...’“; STUHLMACHER (Anm 2), 121f; vgl. STUHLMACHER (Anm. 13), 270f; MICHEL (Anm. 3), 202f; WILCKENS (Anm. 2), 214. – Anders beurteilt CHANG (Anm. 2) die Beziehung von Röm 8 zu 4Esr 7 (17-23); unabhängig von der Theologie des frühjüdischen 4. Esrabuches bezieht sich auch nach CHANG Röm 8 grundsätzlich auf Gen 3 (122.215.227.254f).
  22. Vgl. O. CULLMANN: Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung der Toten?, 3. Aufl., Stuttgart-Berlin 1964, 70 Anm. 24.
  23. WILCKENS (Anm. 3), 154f (eckige Klammer M.St.); ebenso MICHEL (Anm. 3), 202-204; STUHLMACHER (Anm. 13), 270-272. – CHANG (Anm. 2), 122, betont zwar die sprachlichen Schwierigkeiten, stimmt aber im Grundsätzlichen ausdrücklich zu.
  24. CHANG (Anm. 2), 209.215. – Zum Absterben der Pflanzen vgl. M. STEPHAN: Die Tierwelt – am Anfang nicht für das Todesgeschick bestimmt, W+W-Disk.-Beitr. 2/06, Baiersbronn-Röt 2006.
  25. CHANG (Anm. 2), 90; so die „Mehrheit der heutigen Exegeten“; Anm. 82. – O. CULLMANN: Christus und die Zeit, 3. Aufl., Zürich 1962, 102: „ktisis [Schöpfung; Erg.] hier gerade die Geschöpfe abgesehen vom Menschen“. – WILCKENS (Anm. 3), 153: „Man wird darum dem Text Röm 8,19-22 nur gerecht, wenn man ktisis – jedenfalls primär – im Sinn der gesamten außermenschlichen Schöpfung versteht“.
  26. STUHLMACHER (Anm. 13), 270; ferner: Die Schöpfung ist „von dem seit Adams parabasis [Übertretung; Erg.] auf der Welt lastenden Todesgeschick“ gezeichnet (ebd.). Aber einst wird „jene Schöpfung mit ihrer Leiblichkeit vom Verhängnis des Todes ... erlöst“ werden; CHANG (Anm. 2), 150.
  27. WILCKENS (Anm. 3), 155f, und CHANG (Anm. 2), 82f, deuten wohl zurecht den Satzbeginn „Denn wir wissen...“ (Röm 8,22a) als Anspielung auf (Glaubens-) Erkenntnis über die seufzende Kreatur, die auch den Christen in Rom bekannt war. Die einstige Unterwerfung und zukünftige Erlösung der seufzenden Kreatur ist darüber hinaus apostolische Offenbarung. – Vgl. einerseits Röm 11,25; dazu WILCKENS (Anm. 2), 229f: „Paulus teilt nun eine Erkenntnis mit, die ihm ... in einer besonderen Offenbarung mitgeteilt worden ist“ (ebenso 1Kor 15,51; 2Thess 2,7); andererseits (abweichendes Vokabular!) Eph 3,3-12; dazu B. KAISER: Fundamentaltheologie I, Nürnberg 2005, 94: Paulus führt aus, „daß das Geheimnis ... bislang verborgen gewesen, aber daß es den Aposteln und ihm nun durch Offenbarung bekanntgemacht worden ist“ (ebenso Röm 1,1-6; 16,25f; 1Kor 2,7-10; Kol 1,25-28). Zu Recht betont MICHEL (Anm. 3), 204f, zu Röm 8,22: „Wir haben es hier mit ‚Offenbarung’ im biblischen Sinn zu tun“.

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