Anmerkungen

  1. Jeßberger R (1990) Kreationismus. Kritik des modernen Antievolutionismus. Berlin und Hamburg, S. 92-94.
  2. Genaues in: Junker R & Scherer S (1998) Evolution – ein kritisches Lehrbuch. Gießen, Abschnitt VI.13.5.
  3. Scherer S (1993) Typen des Lebens. Berlin. Dieses grundlegende Buch sollte jeder schöpfungstheoretisch interessierte Biologe kennen.
  4. Vgl. Junker & Scherer (s. Anm. 2), Abschnitt III.5.1; Junker R (1996) Evolution ohne Grenzen? Neuhausen-Stuttgart.
  5. Anpassung hat nichts mit Höherentwicklung zu tun, sondern kann als schöpfungsbedingte "Überlebensstrategie" gedeutet werden, die sich im mikroevolutionären Rahmen abspielt, d. h. auf der Basis vorgegebener Strukturen und vorgegebener Flexibilität, ohne Notwendigkeit der Entstehung neuartiger Strukturen.
  6. Nähere Begründungen der hier sehr knapp gehaltenen Ausführungen finden sich in: Junker & Scherer (s. Anm. 2), Kapitel I.1 sowie in: SG Wort und Wissen, Schöpfung (o)der Evolution? Neuhausen-Stuttgart, Kapitel 3.
  7. E. Szathmáry & J. Maynard Smith schreiben beispielsweise (in: Nature 374 [1995], 227) zusammenfassend: "Aus theoretischen Gründen ist nicht zu erwarten, daß innerhalb evolutionärer Linien ein Komplexitätszuwachs mit der Zeit erfolgt; und es gibt keine empirischen Belege, daß dies geschieht. Trotzdem sind eukaryontische Zellen komplexer als prokaryontische Zellen, Tiere und Pflanzen sind komplexer als Protisten usw. Diese Zunahme der Komplexität könnte das Ergebnis einer Reihe von großen Übergängen sein, welche Änderungen in der Informationsspeicherung sowie Informationsweitergabe mit sich brachten."
  8. Junker & Scherer (s. Anm. 2), Abschnitt IV.7.4; eine ausführliche Diskussion und Auseinandersetzung mit Einwänden findet sich in: S. Scherer (1996) Entstehung der Photosynthese. Grenzen molekularer Evolution? Studium Integrale. Neuhausen-Stuttgart. Populärwissenschaftlich aufbereitet ist diese Thematik in: R. Junker: "Design-Signale." Bibel und Gemeinde 4/97, S. 296-302.