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Anmerkungen zu III
Zur biblischen Darstellung der Welt und des Menschen

von Michael Kaempfer





Michael Kaempfer zu
Thesen der Arbeitsgruppe Wissenschaftstheorie
der Studiengemeinschaft WORT & WISSEN

Die Vorbemerkung sollte umformuliert werden, weil sie dem heutigen Stand nicht recht entspricht. Hier mein Vorschlag:

Im naturalistischen Weltbild steht die moderne Physik der Moeglichkeit, an das Wirken Gottes in der Welt zu glauben nach wie vor entgegen. Hier bleibt kein Raum fuer einen Gott. "Leider gibt es nicht den geringsten positiven Hinweis auf die Existenz einer `metaphysisch vorgestellten eigentlichen Wirklichkeit` oder einer `allgemeineren Seinsform`" (in: B. Kanitscheider: Von der mechanistischen Welt zum kreativen Universum. Darmstadt: Wiss.Buchgesellsch., 1993, S.6/ vgl. auch: ders.: Im Innern der Natur. Darmstadt: Wiss. Buchgesellsch., 1996.) Gleichwohl ist es legitim eine Weltsich mit Transzendenz beizubehalten, zumal es kein naturwissenschaftlichen Moeglichkeiten gibt, Aussagen ueber einen Bereich zu treffen, der jenseits des von der Physik beanspruchten Geltungsbereiches liegt, womit der Naturalismus als nomineller Atheismus gekennzeichnet werden kann (vgl.: Guenther Keil: Kritik der theologischen Vernunft. Die Frage nach der Moeglichkeit einer Lehre von den Eigenschaften Gottes. Ffm: Peter Lang, 1995, S.149f.).

Generell sollte auf eine Einfachheit der Saetze geachtet werden, damit das Verstaendnis des Textes erleichtert wird. Deshalb Aenderungsvorschlag zu 4.:

Der Suendenfall, als eine leibhaftige Tat des ersten Menschenpaares, stellt formal eine Uebertretung des Gebotes Gottes dar. Inhaltlich ist er ein Angriff gegen die Gottheit und die schenkende Freundlichkeit Gottes. Durch den Suendenfall wurde der Mensch in allen Bereichen seiner Existenz dem Todesgericht unterworfen und die Schoepfung der Vergaenglichkeit preisgegeben. Denn Adam handelte...usw.

Der Rest von III. geht in Ordnung.


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Letzte Änderung: 15.06.2008
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