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Anmerkung zu "Zur biblischen Darstellung der Welt und des Menschen"
von R. Siegert
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R. Siegert im Dezember 2001 zu "Zur biblischen Darstellung der Welt und des Menschen" von Michael Kaempfer
Wenn Herr Kaempfer schreibt, dass im naturalistischen Weltbild die moderne Physik der
Moeglichkeit, an das Wirken Gottes in der Welt zu glauben nach wie vor entgegen stehe
und dort kein Raum für einen Gott sei, meint er dann damit, dass dies nur im
naturalistischen Weltbild so sei oder dass dies in der modernen Physik grundsätzlich so
sei, also auch wenn diese Physik von Wort und Wissen betrieben wird.
Wenn er letzteres meint, dann würde auch das Zitat von B. Kanitscheider "Leider gibt es
nicht den geringsten positiven Hinweis auf die Existenz einer `metaphysisch vorgestellten
eigentlichen Wirklichkeit` oder einer `allgemeineren Seinsform`" stimmen. Wie wäre dann
aber das vorher im Text Gesagte, z.B. die Forschungsergebnisse von Eccles, die
beschriebenen kosmologisch-physikalischen Erkenntnisse oder die Sache des HYCOs zu sehen?
Das sind doch auch alles Ergebnisse moderner Physik.
Bezüglich der Aussage "...zumal es keine naturwissenschaftlichen Moeglichkeiten gibt,
Aussagen ueber einen Bereich zu treffen, der jenseits des von der Physik beanspruchten
Geltungsbereiches liegt,.." wäre dann, wenn Herr Kämpfer zu Beginn genannte Aussage nicht
nur im Rahmen des naturalistischen Weltbildes sieht, meine Frage, ob die Betrachtungen über
Materie - Organismus - Geist nicht auch Bereiche betreffen, die als transzendent galten
und nun doch physikalisch erschliessbar sind.
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