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WORT und WISSEN

Info 3/03 - Nr. 64/Oktober 2003




in diesem Jahr haben wir Gegenwind bekommen, mächtig Gegenwind sogar. Der Stein des Anstoßes war der Deutsche Schulbuchpreis für unser kritisches Lehrbuch zur Evolution sowie die beiden evolutionskritischen Videofilme von Poppenberg. Auch der evolutionskritische Pflanzengenetiker W.-E. Lönnig vom Max-Planck-Institut in Köln (der nicht zu Wort und Wissen gehört) ist massiv in die Schußlinie geraten. Die Wochenzeitung DIE ZEIT hat in einem ganzseitigen Essay berichtet; bedauerlicherweise hat der Autor, ein ausgewiesener ZEIT-Journalist, mit seinem Artikel kein Beispiel für objektiven Journalismus gegeben. Der Autor hat eben auch seine weltanschauliche Grundüberzeugung kräftig einfließen lassen; das wäre an sich nicht tragisch, doch hätte er dies dem Leser mitteilen sollen.

Der Verband deutscher Biologen hat eine neue „Arbeitsgruppe Evolutionsbiologie“ gegründet. Der Leiter dieser Arbeitsgruppe tritt seit Jahren als unnachsichtiger Kämpfer gegen alle Evolutionskritiker hervor und ist dadurch sehr populär geworden. Der Kollege hat uns sogar in seinem Lehrbuch zur Evolutionsbiologie gewürdigt. Das könnte uns eigentlich freuen, wenn er nur sachgerecht zitieren würde. Bei einigen seiner Aussagen frage ich mich ernsthaft, ob er unsere Literatur überhaupt gelesen hat. Und leider stellt er sich unseren wissenschaftlichen Argumenten in keiner Weise – und damit ist er nicht alleine.

Nature, die renommierteste Wissenschaftszeitschrift der Welt, hat einen durchaus gekonnt, aber gezielt diffamierend abgefaßten Leserbrief dieses Kollegen abdruckt. Man will das kaum glauben, wenn man die Schwierigkeiten kennt, dort als Wissenschaftler auch nur einen kurzen Bericht zu publizieren – das erweist sich nämlich als nahezu unmöglich. Offensichtlich setzen die Nature-Redakteure mitunter ganz erstaunliche Prioritäten.

Verunsicherte Biologielehrer sollen sich wegen unserer Bücher und der Poppenberg-Videos hilfesuchend an den Verband Deutscher Biologen gewandt haben. Die dort Verantwortlichen wußten sich scheinbar nicht anders zu helfen, als auf höchster politischer Ebene aktiv zu werden. Der Präsident des Verbandes hat persönlich einen Brief an – soweit ich weiß – alle Kultusminister der deutschen Bundesländer geschrieben, in welchem er vor unserem Lehrbuch warnt und in uns sogar eine Gefahr für die deutsche Forschungslandschaft identifiziert. Zuviel der Ehre, möchte man meinen, wenn man unser „kleines Häuflein“ betrachtet: Da arbeiten in Deutschland zehntausende von evolutionstheoretisch ausgerichteten Biologen und Biologielehrern, welche die uneingeschränkte Mediengewalt besitzen, uneingeschränkt über alle Forschungs- und Publikationssressourcen verfügen und die Evolutionslehre uneingeschränkt an allen unseren Schulen meist als absolute und letzte Wahrheit lehren. Und wenn es dann eine Handvoll Biologen wagt, einen kritischen Standpunkt – wohlgemerkt, in aller Sachlichkeit – einzunehmen, beschwört der Präsident des Verbandes deutscher Biologen eine Gefahr für den Forschungsstandort Deutschland. Soll man da nun lachen oder weinen?

Wie auch immer man zu solchen geradezu grotesken Reaktionen steht: Als angemessen wird man sie wohl kaum bezeichnen können. Was aber sind die Hintergründe? Ich höre immer wieder, daß meine Kollegen Angst davor haben, daß sich die konservativ-politische Macht des Kreationismus in den USA auch hierzulande breit macht. Abgesehen davon, daß es völlig abwegig und abstrus ist, eine solche Entwicklung für Deutschland auch nur entfernt anzunehmen: Eine Gefahr für den Forschungsstandort Amerika scheinen die Kreationisten ja nicht zu sein, denn wir Deutschen können uns glücklich schätzen, wenn wir den Anschluß an das amerikanische biowissenschaftliche Forschungsniveau nicht ganz verlieren. Ich verstehe genug von der deutschen Forschungslandschaft, um zu wissen, daß unser Problem bestimmt nicht bei der Evolutionskritik liegt.

Doch worum geht es dann? Die ganze Sache ist nur verständlich, wenn man in Betracht zieht, daß die Evolutionslehre eine Weltanschauung ist. Der Präsident des Verbandes deutscher Biologen und sein Leiter der Arbeitsgruppe Evolutionsbiologie verteidigen nicht in erster Linie eine naturwissenschaftliche Theorie, es geht um viel mehr. Die beiden wissen so gut wie wir, was auf dem Spiel steht, wenn es um die Herkunft des Lebens und des Menschen geht. Das ist die Perspektive, vor der die Auseinandersetzung abläuft. Es ist wichtig, daß wir das nicht übersehen.

Liebe Freunde von Wort und Wissen, ich muß zugeben, daß mich diese Auseinandersetzung nicht kalt gelassen hat. Ja, es hat mir etwas ausgemacht, in der Fachgemeinschaft der Deutschen Biologen und der weiteren deutschen Öffentlichkeit als Fundamentalist, als Ideologe, als wissenschaftlich unterbelichtet dargestellt zu werden. Ja, es hat mir etwas ausgemacht, daß hinter meinem Rücken ein diffamierender Brief an meinen obersten Vorgesetzten geschrieben wurde. Obwohl ich derlei schon früher erlebt habe – es fällt mir immer noch schwer, es schmerzt. Können Sie sich vorstellen, daß ich am liebsten mit gleicher Münze heimzahlen würde, wo immer sich die Gelegenheit bietet?

Ich will versuchen, das nicht zu tun. Wir haben es für richtig gehalten, uns nicht zu verteidigen. Das heißt nicht, daß wir uns alles gefallen lassen und Falsches nicht auf angemessene und deutliche Weise richtig stellen. Ich wünsche mir aber, daß wir bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen auch in der scharfen Auseinandersetzung, an der kein Weg vorbei führt, sachlich bleiben. Ich wünsche mir, daß wir nicht nachlassen, auf wissenschaftlicher Ebene sauber zu argumentieren. Ich wünsche mir, daß wir dankbar sind, wenn man uns auf Fehler aufmerksam macht. Ich wünsche mir, daß wir darin wachsen, unsere Kontrahenten trotz allem zu achten.

Ich persönlich habe diesbezüglich durchaus noch ein Stück Weges vor mir.

In herzlicher Verbundenheit, Ihr Siegfried Scherer


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Buchbesprechung zu „Herkunft und Entwicklung der Sprachen“

Die von der Studiengemeinschaft Wort und Wissen herausgegebenen Schriften behandeln überwiegend Fragen nach der Entstehung der Welt, der ersten Lebensformen und der heute vorhandenen Vielfalt der Lebewesen. Das Thema ‘Entstehung der menschlichen Sprache’ ist offenbar von ähnlicher Art; es unterscheidet sich jedoch von den anderen Themen insofern, als dieser Gegenstand nicht in naturwissenschaftlichen Fachbereichen, sondern in der Philologie und Linguistik – also geisteswissenschaftlichen Fächern – behandelt wird.

Eine wesentliche Gemeinsamkeit zwischen den üblichen Vorstellungen zur Sprachentstehung und den weithin vertretenen Ursprungs-Szenarien in der Naturwissenschaft ist jedoch das Paradigma der Makro-Evolution, wonach sich alles aus einfacheren Vorstufen von selbst ergeben haben soll.

Roger Liebi
Herkunft und Entwicklung der Sprachen.
Linguistik contra Evolution
Informationen zu diesem Buch

Bevor ich Liebis Thesen im einzelnen anspreche, möchte ich hervorheben, daß es ihm in beispielhafter Weise gelungen ist, abstrakte Betrachtungen und konkrete Beispiele auch für Leser mit geringen Vorkenntnissen verständlich und interessant darzulegen.

Das Kapitel „Einführung in das Phänomen der menschlichen Sprachen“ ist eine umfassende Darstellung der Lautlehre, des Wortbaus und des Satzbaus unterschiedlicher Sprachen, von denen es – ohne Berücksichtigung abweichender Dialekte – heute ungefähr 6000 gibt. Dabei wird deutlich gemacht, daß man definierbare Sprachfamilien mit weitgehenden Ähnlichkeiten der zu ihnen gehörenden Einzelsprachen vorfindet. Ein durchgängiges Merkmal der evolutionistischen Vorstellungen zur Sprachentstehung ist die Annahme, daß die menschliche Sprache in einem früheren Stadium „primitiv“, etwa im Sinne der sprachlichen Äußerungen eines Säuglings, gewesen sein müsse.

Aus biblischer Sicht war der Mensch hingegen von Anfang an in vollem Sinne sprachbegabt; und das Geschehen im Zusammenhang mit dem in Genesis 11 berichteten Turmbau war ausschlaggebend für die Entstehung der späteren Sprachstämme. Roger Liebi führt zu diesem Punkt eine geradezu überraschende Vielfalt an Sagen unter den (außerhalb der jüdisch-christlichen Tradition stehenden) Völkern Ostasiens, Afrikas und Amerikas an, die in weitgehender Übereinstimmung einen Zusammenhang von Turmbau und Sprachentstehung wiedergeben. Bei Zutreffen des biblischen Berichtes ist dies gar nicht anders zu erwarten.

Ein umfangreicher und aus meiner Sicht besonders wichtiger Teil des Buches befaßt sich mit dem hohen Grad an Kompliziertheit, der sowohl historisch frühen Sprachen (Alt-Ägyptisch, Akkadisch) als auch rezenten Eingeborenen-Sprachen (Aimara, Wintu) eigen ist. Es gab und gibt keine „primitiven“ menschlichen Sprachen. Die „primitiven“ Vorstufen sind reine Spekulation.

Über einige Sprachfamilien wissen wir noch mehr. Speziell das Lateinische und das Griechische, aber in ganz ähnlicher Weise auch die germanischen Sprachen haben in den letzten tausend oder mehr Jahren genau dokumentierte Veränderungen erfahren. Die Änderungen lassen sich insgesamt keineswegs als Komplexitäts-Gewinn auffassen. Ganz im Gegenteil wurde der Formenvorrat durch weitgehende Vereinfachung deutlich geringer. Von Höherentwicklung kann in den dokumentierten Fällen überhaupt keine Rede sein.

Ein interessanter Effekt in diesem Zusammenhang ist die Neubildung von Wörtern aus mehreren Bestandteilen, die etwa im Französischen und im Dänischen belegt ist. Es handelt sich dabei um einen Ersatz für frühere, auf dem Wege der Abschleifung verschwundene Unterscheidungen zwischen Wortformen. Liebi betont die Seltenheit solcher Änderungen. Unabhängig von ihrer Häufigkeit stellen sie jedoch meines Erachtens die Hauptthesen des Werkes nicht in Frage.

Dieses Buch hat den Rang einer Pionierleistung und füllt eine zuvor noch offene Lücke. Ich empfehle es uneingeschränkt als Lektüre für alle, die beruflich oder privat mit Fremdsprachen zu tun haben, aber auch für alle, die sich für Ursprungsfragen interessieren (das Buch setzt keine nennenswerten Vorkenntnisse voraus), und halte es für einen weiteren Meilenstein in der Auseinandersetzung um Schöpfung und Evolution.

Eberhard Bertsch


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Die biblischen Schilderungen vom Anfang der Welt (Schöpfung, Sündenfall, Sintflut, Turmbau) betrachten heute selbst viele Chris-ten nicht mehr als faktische Ereignisse, sondern bestenfalls als „zeitlose Wahrheiten“ ohne historischen Wert. Die Bibel selber versteht sich jedoch auch und gerade in ihren historischen Aussagen als authentisches Zeugnis. Für die historische Zuverlässigkeit der biblischen Urgeschichte gibt es tatsächlich bemerkenswerte Hinweise. Ihnen wird in diesem Buch beispielhaft anhand der Erzählung vom Turmbau zu Babel nachgegangen. Von diesem Ereignis wird nicht nur in der Bibel berichtet, sondern – ähnlich wie von der Sintflutgeschichte – auch in den Überlieferungen vieler Völker und Kulturen. Dieses Buch bringt dazu einen Überblick. Der Autor hat 60 Turmbau- und Urspracheüberlieferungen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen.

Welche Rückschlüsse lassen sich daraus ziehen? Die Vergleiche mit den außerbiblischen Parallelen führen zu erstaunlichen Ergebnissen, die die Glaubwürdigkeit der biblischen Überlieferung untermauern. Ein ausführlicher Anhang informiert über die ebenfalls weltweit verbreiteten Sintflut-erzählungen.

Fred Hartmann
Der Turmbau zu Babel – Mythos oder Wirklichkeit?
Turmbausagen im Vergleich mit der Bibel.
Bestellinformationen zu diesem Buch


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In einem etwa dreijährigen Turnus haben in den zurückliegenden Jahren unterschiedliche europäische Gruppen, die eine biblische Schöpfungsposition vertreten, zu gemeinsamen Veranstaltungen eingeladen. Den 8. Europäischen Kreationisten-Kongreß hatte die Schwedische Gruppe GENESIS organisiert und vorbereitet. Veranstaltungsort war das christliche Feriendorf Gullbrannagarden, etwa zehn Autominuten von Halmstad, und fünf Gehminuten vom Kattegatstrand entfernt. Die gepflegte Ferienanlage und die Nähe zur See boten vielfältige Gelegenheit, die reichlich eingeplanten Pausen zu nutzen.

Thomas Halldorf und sein Team hatten sich viel Mühe gegeben und die Tagung gut vorbereitet. Vor allem auf technische Aspekte hatten sie großen Wert gelegt und die verschiedenen Beiträge optisch und akustisch (Konferenzsprache: Englisch) in digitalisierter Form aufgearbeitet und als CD angeboten.

Nach Erledigung der Formalitäten und der Eröffnungszeremonie bestritten David Rosevear (England) mit einem historischen Rückblick auf die Arbeit der Europäischen Kreationisten-Kongresse und André Eggen (Frankreich) mit „Auswirkungen von Genom-Entschlüsselungen für die Schöpfungsforschung“ den Einstieg in das Vortragsprogramm am Freitagabend.

Der Samstag stand nach einem Vortrag über die „Geologie Skandinaviens aus der Perspektive der Sintflut“ (Tom Zoutewelle, Niederlande) unter der Überschrift „Lehrertag“. Probleme an Schulen aus verschiedenen Ländern wurden ebenso vorgetragen, wie Erfahrungen mit verschiedenen Lehrmaterialien. Dabei wurde auch über Erfahrungen mit der von Matti Leisola (Finnland) besorgten finnischen Übersetzung des Biologiebuchs „Evolution – ein kritisches Lehrbuch“ vorgestellt. Verschiedene Impulse wurden in Diskussionsgruppen vertieft. Der Sonntag wurde umrahmt von zwei Vorträgen zur „Schönheit des Menschen“ (Stuart Burgess, England) und „und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser“ (Hans Weichbrodt, Schweden), war sonst aber geprägt von der Jagd nach Fossilien beim Besuch einer Fossillagerstätte.

Am Montag eröffnete Werner Gitt die Vortragsreihe mit seinen Erkenntnissen über „Die Entstehung von Information“, später trug Matti Leisola aus dem reichen Fundus seiner Erfahrungen mit Proteinen über die „Entstehung von Proteinfamilien“ vor und zeigte, daß es bisher keine plausiblen Vorstellungen gibt, die auf molekularer Ebene die Übergänge zwischen den einzelnen Proteingruppen wahrscheinlich machen. Den thematischen Abschluß vor einem festlichen Abendessen gestalteten Lee Spetner (Israel) mit einem Beitrag unter dem Titel „Zufällige Mutationen können die Entstehung von Leben nicht erklären“ und Paul Nelson (USA) „Über gemeinsame Abstammung“.

Sheena Tyler (England) – sie war auch schon zu Gast auf der W+W-Fachtagung Biologie und ist in ihren jüngsten Forschungen durch die Studiengemeinschaft Wort und Wissen finanziell unterstützt worden – hat über die „Entwicklung eines Grashüpfers oder eines Känguruhs“ vorgetragen. Ihr Mann, David Tyler, versuchte einen Beitrag zum „Verständnis der Gesteinsformationen“ zu leisten. Dr. Tyler hat die W+W-Fachtagung Geowissenschaften besucht und auch für diesen Herbst seine Teilnahme und einen Beitrag in Aussicht gestellt.

Ioan Strainescu (Rumänien) sprach über „Axiomatische Beiträge zu wissenschaftlichen Schöpfungsmodellen“ und erläuterte in seinen Ausführungen, wie er zusammen mit anderen Hochschullehrern in Rumänien Freiräume in der Lehre nutzt, um Studenten in Seminaren mit Modellen der Schöpfungslehre vertraut zu machen. Fred Nyberg (Schweden) – neben seinen Forschungsaufgaben auch Berater der schwedischen Regierung in Drogenfragen – referierte über „Das Kompensationssystem des menschlichen Gehirns“ und legte nach seinen sachlich fundierten Ausführungen auch ein Zeugnis darüber ab, daß Gottes Geist das Zentrum des Menschen ansprechen und verändern kann.

Am letzten Tag fand der Kongreß in dem Beitrag von Stefan Gustavsson (Schweden) „Die Bibel – ein vertrauenswürdiges Dokument?“ einen würdigen Abschluß. Der Referent erläuterte anhand von Beispielen aus der Situation schwedischer Kirchen, warum er mit guten Gründen das Fragezeichen durch ein Ausrufezeichen ersetzt.

Persönliche Anmerungen. Für mich, der ich erstmals an einem Europäischen Kreationisten-Kongreß teilgenommen habe und zu zwei Vorträgen eingeladen war („Wie plausibel ist eine RNA-Welt?“ und „Bernstein – neue Einsichten“), ist die Reise nach Schweden vor allem durch bereichernde persönliche Begegnungen gekennzeichnet. Aus Veröffentlichungen bekannte Namen konnten mit den entsprechenden Menschen verbunden werden, bereits bestehende persönliche Beziehungen erneuert, vertieft und neue Kontakte geknüpft werden.

Das Niveau der Vorträge umfaßte ein weites Spektrum, von nüchternen, wissenschaftlich soliden Argumentationen über Spekulationen über den Tod vor dem Sündenfall, Infragestellung der Echtheit bestimmter Fossilien (Archaeopteryx) bis hin zu Versuchen, durch einzelne empirische Befunde die gesamten evolutionären Erklärungsversuche zu widerlegen. Ähnlich breit gefächert waren auch die Zusammensetzung des Publikums und die darin vertretenen Erwartungen. Die Konferenzsprache Englisch war für manchen Referenten und die Zuhörerschaft eine Herausforderung, deren Annahme für alle Beteiligten – z.T. mit Unterstützung Dritter – gewinnbringend war.

Deutlich geworden ist auch, das die einzelnen Gruppen in Europa, die sich in der Schöpfungsforschung engagieren, isoliert arbeiten und wenig voneinander wissen oder gar kooperieren. Erste Schritte sind von Seiten der Studiengemeinschaft Wort und Wissen unternommen worden in Form von Einladungen an ausländische Kollegen zu Fachtagungen (z.B. David und Sheena Tyler) und vereinzelte Kooperationen (z.B. mit Matti Leisola). Mir scheint die notwendige intensivere Vernetzung der Arbeit auf europäischer Ebene auch eine Aufgabe zu sein, wozu wir einen Beitrag leisten sollten. Es wäre sehr wünschenswert, daß die verschiedenen fachlichen Kompetenzen von Mitarbeitern in den verschiedenen Ländern dokumentiert werden, so daß z.B. im Vorfeld einer nächsten europäischen Veranstaltung die verschiedenen Beiträge entsprechend begutachtet werden könnten. Auch die Publikationstätigkeit könnte dadurch an Gewicht gewinnen und effektiver gestaltet werden.

Abschließend bleibt ein Dank an die Geschwister in Schweden für ihr Engagement in Vorbereitung, Organisation und Durchführung des 8. Europäischen Kreationisten-Kongresses verbunden mit dem Wunsch, daß unser Herr diese Arbeit segnet, reiche Frucht schenkt und viele Arbeiter in dieses Feld beruft.

Harald Binder


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Sein Erstaunen war nicht zu übersehen. Als Prof. Dr. Siegfried Scherer (Mikrobiologe an der TU München) Ende April in Dresden anläßlich der Dresdner Frühjahrstagung als Referent zu Gast war, hinterließ die Stadt bei ihm ein völlig anderes Bild als 1992 bei seinem ersten Besuch. Jetzt nach 11 Jahren schien sich alles verändert zu haben. Kreativität und Fleiß haben Dresden wieder fast zu dem gemacht, womit man es früher weltweit geadelt hatte: Elbflorenz.

 
Abb. 1: Bakterium mit Rotationsmotor und Geißeln.
(Aus: Junker & Scherer, Evolution – Ein kritisches Lehrbuch, S. 129)

Nun ist es nicht das Anliegen von Wort und Wissen, deren Vorsitzender Prof. Scherer ist, sich mit Entwicklungen der Stadtarchitektur zu befassen. Aber manche Parallelen und Vergleiche bieten sich an, wenn man die Schöpfung als faszinierenden Entwurf eines genialen Architekten begreift, dessen Spuren wir auch heute noch in einer gefallenen Welt entdecken.

Seit fast zwei Jahrzehnten treffen sich am Wochen-ende nach Ostern wissenschaftlich interessierte Christen aus unterschiedlichen evangelikalen Gemeinden und Kirchen vorrangig aus den Neuen Bundesländern in Dresden, um Aktuelles über die Auseinandersetzung auf dem Gebiet von Glauben und Denken bzw. Schöpfung / Evolution zu erfahren. Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen bemüht sich, ausgehend von der Überzeugung der unumstößlichen Wahrheit der Bibel, Alternativen zu den gängigen evolutionären Modellen der Lebensentstehung, der Erd- und Menschheitsgeschichte zu entwerfen. Und dies nicht etwa, um intelektuellen Übermut loszuwerden, sondern um zu bezeugen, daß die biblische Heilsgeschichte nicht von der überlieferten biblischen Geschichte des Lebens und des Menschen getrennt werden kann. Die überaus wichtige Bedeutung dieses Zusammenhanges war auch der Grund, weshalb der Referent trotz einer erst im Februar diesen Jahres überstandenen schweren Operation den Termin nicht absagte. Er weiß sich von Gott in diesen Dienst berufen, und gerade die Erfahrungen im Zusammenhang mit der überwundenen Erkrankung bestätigten ihn, auf diese Weise Gott auch zukünftig zu dienen.

Den ca. 250 Gästen der diesjährigen Tagung, die wieder in den Räumen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Dresden-Bergmannstraße eine herzliche Aufnahme fanden, stellte Prof. Scherer in seinem ersten Vortrag die „Design-Theorie“ vor. Die Schönheit und Genialität der Lebewesen übersteigt vielfach das rein Zweckmäßige. Das erkennen erstaunt auch Wissenschaftler, welche nicht aus einer vom Glauben geprägten Perspektive auf die Natur blicken. Die Farbenpracht der Blüten, die Gefieder-musterung der Vögel, die Vielfalt der Entwürfe bei Schmetterlingsflügeln, u.v.a. stehen dabei für das Phänomen Schönheit. Der Bakterienmotor zum Antrieb von Geißeln (das sind kleine haarähnliche Fortsätze, die der Fortbewegung dienen, Abb. 1 und 2), das statisch-dynamische Konstruktionsgefüge eines Getreidehalms, die biomechanischen Eigenschaften der Spinnenfäden zeugen von einer genialen Ingenieurleistung. Ist Evolution mit seinen ungerichteten und zufälligen Mechanismen in der Lage, diese hochkomplexen Phänomene hervorzubringen? Viele logische und wissenschaftliche Argumente sprechen eindeutig dagegen. Die Bibel bezeugt demgegenüber einen Schöpfer, dessen unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut werden kann (Römer 1,20). Wissenschaft wird unter diesem Gesichtspunkt zu einem Offenbarungsmittel, „… damit sie ohne Entschuldigung seien …“

Diese Zusammenhänge erfuhren eine weitere Vertiefung im Abendvortrag „Schöpfungswunder: Die Welt der Mikroorganismen“. Die Präzision und Genialität im Mikrokosmos der Bakterien, der Viren u.s.w. unterstrich die Tatsache, daß auch hier der Begriff „Primitivität“ nichts zu suchen hat.

Wie jedes Jahr gab es im Verlauf der Tagung eine Vielzahl von Informationen zum Stand der Schöpfungsforschung in Deutschland und weltweit. Wer über diese Dinge auf dem Laufenden bleiben will, ist eingeladen die Internetseiten der Studiengemeinschaft zu studieren. Dort finden sich neben Veranstaltungshinweisen auch Anmerkungen zu Publikationen verschiedenster Art, von Fachbüchern und dem Lehrbuch „Evolution – Ein kritisches Lehrbuch“ bis zu allgemeinverständlicher Literatur und Lehrmaterial.

Abb. 2: Bakterienmotor im Detail, die Abkürzungen stehen für Konstruktionseiweiße.
(Aus: Junker & Scherer, Evolution – Ein kritisches Lehrbuch, S. 130)

Vom Flugzeug aus bei herrlichem Wetter hatte Prof. Siegfried Scherer noch einmal einen beeindruckenden Blick auf Dresden, wo er in den letzten Tagen viele erstaunliche Details selbst in Augenschein nehmen durfte. Sein Bild von der Stadt und den Menschen, die hier leben, ist um viele Facetten reicher geworden. Die Beschäftigung mit den Wunderwerken Gottes in der Natur macht um vieles reicher, es befähigt und führt zur Anbetung: „Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl“ (Psalm 139, 14).

Henrik Ullrich


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Saul(us) bzw. Paulus ist nach seinem Selbstzeugnis jüdischer Abstammung, vom Stamme Benjamin und in Tarsus, Cilicien geboren (Apg 22,3; Phil 3,5). Er hat das römische Bürgerrecht von Geburt an (Apg 22,25-29) und gehörte zur Gruppe der Pharisäer (Phil 3,5). Bei Gamaliel in Jerusalem hat er studiert (Apg 22,3) und war vermutlich aus diesem Grunde als Schriftgelehrter anerkannt.

In seinen Reden und Briefen nimmt Paulus an bedeutsamen Stellen immer wieder Bezug auf das in der Schrift bezeugte Handeln Gottes in Schöpfung und Urgeschichte. Paulus wurde zusammen mit Barnabas (Apg 13,2) aufgrund von Gottes Anweisung (Apg 13,2; 9,15) von der Gemeinde in Antiochien unter Fasten, Beten und Handauflegen ausgesandt. Die Verkündigung erfolgte, unter zeitweiliger Assistenz von Johannes (Apg 13,5+13), zunächst in den Synagogen und dann, nach Ablehnung und teilweise gewaltsamer Abweisung, auch unter den Heiden.

Die in der Apostelgeschichte des Lukas dokumentierten Verkündigungen vor den Juden in den Synagogen beginnt Paulus mit Gottes Erwählung der Väter und dem Rettungshandeln an seinem Volk Israel. Seine Ausführungen belegt er sehr ausführlich mit Zitaten aus dem Alten Testament (Apg 13,16-41). Als Paulus und Barnabas in Lystra nach einem Heilungswunder vom Volk als Götter bezeichnet und entsprechend verehrt werden, predigen sie das Evangelium mit den Worten: „…, daß ihr euch von diesen nichtigen Dingen bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel gemacht hat und die Erde und das Meer und alles was darin ist, der in den vergangenen Zeiten alle Heiden hat ihre Wege gehen lassen; und doch hat er sich nicht unbezeugt gelassen als Wohltäter, indem er euch vom Himmel herab Regen und fruchtbare Zeiten gab, wodurch er eure Herzen mit Freude erfüllte“ (Apg 14, 15b-17; ZÜ).

Dies ist neben der Rede des Paulus auf dem Areopag in Athen die zweite in der Apostelgeschichte überlieferte Verkündigung, in der er sich auf Gott als den Schöpfer bezieht. Paulus bezeugt Gott gegenüber Menschen, die anderen Göttern anhängen – ähnlich wie Jona (Jona 1,9) –, Gott als den Schöpfer all dessen, was seine Zuhörer wahrnehmen können. Er verkündigt ihnen Gott als den, der das Unbelebte und alle Lebewesen hervorgebracht hat und durch sein Handeln erhält.

In der bereits erwähnten Rede im Zusammenhang einer Diskussion mit den Athener Intellektuellen (Philosophen, Epikuräer und Stoiker, Apg 17,18) entfaltet Paulus den Gedanken von Gott dem Schöpfer, indem er bei einem Altar „für den unbekannten Gott“ anknüpft. Zunächst stellt er fest, daß „Gott, der die Welt geschaffen hat und alles was darin ist, er, der Herr des Himmel und der Erde“ (Apg 17,24) ist, um dann darauf hinzuweisen, daß dieser Gott nicht in von Menschen gefertigten Tempeln wohnt, noch auf deren Dienstleistungen angewiesen ist. Paulus schließt diesen Gedanken ab und begründet ihn letztlich damit, daß dieser Gott „selbst allen Leben und Atem und alles gibt.“ Für ihn ist aufgrund des Schriftzeugnisses klar, daß Leben eine Gabe Gottes ist (z.B. Gen 2,7; Ps 104,29f; Hes 37,3-10). Paulus betont ganz ausdrücklich: „…, er hat von einem Menschen alle Völker abstammen und sie auf dem ganzen Erdboden wohnen lassen und hat im voraus ihre Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt, damit sie Gott suchten, ob sie ihn wohl spüren (tasten) und finden möchten, da er doch nicht fern ist einem jeden unter uns. Denn in ihm leben, weben (bewegen wir uns) wir.“ (Apg 17,26-28a; ZÜ). Damit bekennt sich Paulus zur biblischen Aussage von der Historizität des ersten Menschen Adam (s. auch Röm 5,12-21, 1. Kor 15,21-26) und daß alle Menschen auf Erden von diesem ersten geschaffenen Menschen abstammen.

Im weiteren Verlauf ruft Paulus zur Umkehr auf und endet damit, daß dieser Gott einen Tag des Gerichts festgesetzt hat, „an dem er den ganzen Erdkreis mit Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er bestimmte. Und er hat ihn für jedermann dadurch beglaubigt, daß er ihn von den Toten auferweckt hat.“ Dieser eine, der gerechtes Gericht halten wird, korrespondiert mit dem anderen einen, von dem alle Völker abstammen und die Autorisierung des ersten erfolgte an Ostern in der Auferstehung von den Toten.

Diese wenigen Beobachtungen in den Ausführungen des Paulus, die in der Apostelgeschichte überliefert sind, machen deutlich, daß Schöpfung kein isoliertes Zeugnis der Schrift darstellt, dessen Inhalt unscharf wäre. Er sieht den Grund des Rettungshandelns Gottes in Jesus bereits in der Schöpfung gelegt. Schöpfung ist für Paulus kein Randthema ohne Bezug zur eigentlichen Heilsgeschichte, sondern vielmehr deren Anfang und integraler Bestandteil.

Diese Gedankenführung wird auch in den paulinischen Briefen deutlich. In Röm 1,19-21 begründet Paulus die Verlorenheit von Menschen, die von Gott nichts wissen, mit der „natürlichen“ Erkennbarkeit der Macht Gottes in seiner Schöpfung. Man kann in der Schöpfung erkennen, daß ein Gott ist. Schuldig wird, wer nicht nach ihm fragt, keine Beziehung zu ihm sucht und ihm nicht dankt.

Seinen Mitarbeiter und „Sohn“ Timotheus ermutigt Paulus über den Genuß von Speisen nicht zu streiten, weil Gott sie dazu geschaffen hat, „daß sie mit Danksagung empfangen werden von den Gäubigen und denen, die die Wahrheit erkennen.“ Wiederholend bekräftigt er diese Begründung: „Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird“ (1. Tim 4,3+4).

Bei den Ausführungen zu den Hintergründen des Todes führt Paulus aus, daß Zielverfehlung, Sünde, ihren geschichtlichen Ursprung in dem einen Menschen, Adam hat und damit auch deren Folge, der Tod. Die Errettung aus dem Tod hat ihre Wurzel im stellvertretenden Sterben und der Auferstehung des anderen einen, Jesus Christus (Röm 5,12-21; 1. Kor 15,21-26).

Die Gedanken von der „neuen Schöpfung“ (2. Kor 5,17; Gal 6,15) und dem „neuen Menschen“ (Eph 2,15; Kol 3,10) gründen ebenfalls im ersten Schöpfungshandeln Gottes und sind ohne diese Realität nicht verstehbar.

Diese und weitere Aussagen in den Briefen des Paulus, die sich auf Schöpfung und Urgeschichte beziehen, sollen in einem zweiten Teil eingehender betrachtet werden.

Harald Binder


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Am 1. September 2003 wurde Professor Dr.-Ing. Dr. theol. Horst W. Beck, einer der Gründer-Väter der Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“, 70 Jahre alt. Horst Beck vertritt wie kaum ein anderer Gelehrter in unserer Zeit die Gesamtheit der Wissenschaften. Schon in seinem Studium befaßte er sich mit technischen, naturwissenschaftlichen, geisteswissenschaftlichen und theologischen Fragen und promovierte anschließend in Stuttgart im Fach Verkehrswesen und an der Uni Basel in Theologie. Die Lehrbefugnis wurde ihm in Basel verliehen. Interdisziplinarität ist für Horst Beck kein aktuelles Schlagwort, sondern eine Möglichkeit zur Förderung der biblischen Schöpfungslehre als Grundlage des Weltverständnisses. Eine seiner Thesen lautet: „Das Wort Gottes konstituiert die Wirklichkeit.“

Abgesehen von Basel lehrte Professor Beck an den Universitäten Karlsruhe und Stuttgart-Hohenheim, an der ETF im belgischen Leuven und in Form kürzerer Gastvorlesungen beispielsweise in China, Kanada, Kasachstan, Kirgisien und Korea. Zahlreiche Publikationen erschienen in wissenschaftlichen Fachjournalen, bei diversen Verlagen und in Schriftenreihen der Studiengemeinschaft. Erst vor wenigen Jahren gründete H. W. Beck in Baiersbronn das Hochschulinstitut für Naturphilosophie und Grenzfragen, das der Gustav-Siewerth-Akademie angegliedert ist.

Für die Studiengemeinschaft wurde das von Familie Beck in Baiersbronn-Röt in Pionierarbeit aufgebaute Studienkolleg über viele Jahre zur Heimat für hauptamtliche Mitarbeiter und für zahlreiche Tagungen verschiedenster Disziplinen. Ohne das persönliche Engagement von Horst und Christa Beck wäre vieles in unserer Forschungs- und Bildungsarbeit nicht möglich gewesen. Dafür ein herzliches Dankeschön an den Jubilar!

Die Studiengemeinschaft gratuliert zur Vollendung des 70. Lebensjahres und wünscht Gottes reichen Segen im weiteren Dienst.

Eberhard Bertsch, Siegfried Scherer


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Das Wort und Wissen Info 3/2003 (Nr. 64; Oktober 2003)

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Letzte Änderung: 31.12.2004
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