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Informationen aus der Studiengemeinschaft
WORT und WISSEN

Info 1/06 - Nr. 74/März 2006




Dr. Henrik Ullrich ist neuer Vorsitzender

Dr. Hendrik Ullrich
Prof. Dr. Peter Imming

Am 18. Februar 2006 wählte der Leitungskreis der Studiengemeinschaft Wort und Wissen ein neues Führungsteam. Dr. Henrik Ullrich (Bild oben) löst als neuer 1. Vorsitzender Siegfried Scherer ab, der seit 1997 den Vorsitz innehatte. Die dreifache Belastung durch den Lehrstuhl für Mikrobielle Ökologie, das Amt des Geschäftsführenden Direktors eines großen Forschungszentrums sowie durch den Vorsitz bei Wort und Wissen hatte bei Siegfried Scherer ernsthafte, länger andauernde gesundheitliche Probleme nach sich gezogen. Daher hatte er nach zwei Amtsperioden um Entlastung von der Verantwortung des Vorsitzes gebeten. Siegfried Scherer bleibt der Studiengemeinschaft und dem neuen Leitungsteam weiterhin eng verbunden und wird weiterhin im Leitungskreis der Studiengemeinschaft mitarbeiten. Er wird sich künftig vermehrt der evolutionskritischen Grundlagenarbeit widmen.

Der neue Vorsitzende, Henrik Ullrich, ist leitender Oberarzt im Zentrum für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum Riesa-Großenhain (Sachsen) und gehört fast zum „Urgestein“ der Wort-und-Wissen-Arbeit. Schon zu DDR-Zeiten arbeitete er in der „Glaube und Wissen“-Gruppe mit, die seit 1985 jährliche Frühjahrstagungen in Dresden veranstaltet und nach der Wende sich mit Wort und Wissen zusammenschloß. Seit dem Zusammenschluß gehört der 41-Jährige zu den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Studiengemeinschaft. Sein Spezialgebiet ist die Embryologie, ein Wissenszweig, der in den Kontroversen um Schöpfung und Evolution eine große Bedeutung hat.

Werner Gitt ist nach 25-jähriger Mitarbeit auf eigenem Wunsch aus dem Leitungskreis und damit auch als 2. Vorsitzender zurückgetreten. Seine Verbundenheit mit Wort und Wissen durch Mitarbeit bei Tagungen und durch Publikationen bleiben davon unberührt.

Als neuer 2. Vorsitzender wurde der 48-jährige Dr. Peter Imming aus Halle (Saale) gewählt. Peter Imming ist Hochschullehrer und Professor im Fach pharmazeutische/medizinische Chemie und befaßt sich im Rahmen der Wort und Wissen-Arbeit mit dem Thema „Entstehung des Lebens“ und mit ethischen Aspekten von Schöpfungs- bzw. Evolutionsglauben. Die beiden neuen Vorsitzenden haben das volle Vertrauen der beiden „alten“ sowie des Leitungskreises und der hauptamtlichen Mitarbeiter. Wir möchten die Mitglieder und Freunde der Studiengemeinschaft Wort und Wissen bitten, sich hinter Henrik Ullrich und Peter Imming zu stellen und beide mit ihren Gebeten zu begleiten.

In der Verbundenheit des Glaubens an den Schöpfer und Erlöser grüßen Siegfried Scherer, Werner Gitt, die Mitglieder des Leitungskreises und die Mitarbeiter Harald Binder, Christian Dreber, Reinhard Junker, Frank Meyer, Manfred Stephan und Peter van der Veen.


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Ein Beitrag aus „Genesisnet“ – von Reinhard Junker

Das renommierte Wissenschaftsjournal Science feierte in der Ausgabe vom 23. Dezember Charles Darwin als Helden des Jahres 2005, weil jüngste Daten die auf ihn zurückgehende Evolutionstheorie untermauert hätten. Sie werden sogar als „Durchbruch des Jahres“ bezeichnet. Die im Artikel von Elizabeth Culotta und Elizabeth Pennisi genannten Begründungen wirken allerdings sehr dürftig.

So wird beispielsweise die Entschlüsselung des Erbguts von Schimpansen genannt. Die 1% Unterschiede zum Menschen machen jedoch 40 Millionen Evolutionsschritte aus, schreiben die Autorinnen. Wie diese erfolgt sind, ist jedoch nicht Gegenstand der betreffenden Untersuchungen, sondern die Sequenzierung des Erbguts des Schimpansen und dessen Vergleich mit dem Genom des Menschen. Mit Evolution an sich hat das nichts zu tun. Vielmehr wird hier ein Argument zugrundegelegt, das in der öffentlichen Debatte um Evolution gewöhnlich unkritisch verwendet wird: das Argument nämlich, man könne aus Ähnlichkeiten auf Evolution schließen und Abstammungsverhältnisse bestimmen. Die evolutionäre Interpretation von Ähnlichkeiten ist aber nicht stichhaltig.1 Ähnlichkeiten lassen sich zudem auch im Rahmen einer Schöpfungsvorstellung deuten.2 Das gilt auch für molekulare Ähnlichkeiten.

Fundierte Argumente auf allgemeinverständlichem Niveau. Evolution/Schöpfung im Überblick. Ein sehr hilfreiches Buch für Schüler (ab 14) und Eltern

Genomdaten an sich geben entgegen der Behauptung von Science keine Hinweise auf die Vorgänge, die zum Umbau von Mikroben bis hin zu den Primaten gelaufen ist. Auch darüber, wie die Unterschiede zwischen Mensch und Schimpanse entstanden sind, gibt es nur allgemeine theoretische Modelle, die bislang kaum prüfbar sind.3 Zudem sollte es sich mittlerweile herumgesprochen haben, daß die genetischen Unterschiede bei weitem nicht alleine die Unterschiede zwischen den mannigfaltigen Formen des Lebensausmachen. Wo die biologischen Unterschiede zwischen Mensch und Schimpanse liegen, ist ein spannendes Forschungsthema. Und ob auf dieser Ebene die entscheidenden Unterschiede überhaupt liegen, ist vorerst nicht ausgemacht. Was gibt dem Menschen die Fähigkeit, eine Chopin-Ballade auf dem Klavier zu spielen, Ballett zu tanzen oder den genetischen Code zu entschlüsseln – Fähigkeiten, von denen Schimpansen höchstwahrscheinlich nicht einmal träumen?

Weiter werden im Science-Artikel eine neue Klassifikation der Mikroorganismen und die Entdeckung eines Dinosaurier-Embryos als Beispiele erwähnt. Inwiefern diese Erkenntnisse Belege für Darwins Evolutionstheorie sein sollen, ist nicht ersichtlich. Hier werden wie im Falle der Entschlüsselung des Affengenoms die Befunde ohne weitere Begründung als Bestätigungen für die Evolutionstheorie reklamiert.

Der Science-Artikel ist mit „Evolution in action“ überschrieben. Auch dafür werden Beispiele genannt, doch es handelt sich ausschließlich um mikroevolutive Vorgänge wie Artbildung.4 Die Aufspaltung einer Art ist jedoch nicht nur ein Baustein im Gebäude der Evolutionstheorie, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Grundtypenbiologie der Schöpfungslehre.5 Auch in dessen Theorierahmen werden Variationsmechanismen vorhergesagt. Nach dem Konzept der polyvalenten Stammformen6 sind Anpassungs- und Artbildungsvorgänge in schnellem Tempo zu erwarten, weil von einem großen Variationspotential und programmierter Variabilität ausgegangen wird. Das von den Science-Autorinnen genannte Beispiel der Divergenz der Mönchsgrasmücke und ähnliche Fälle sind daher schöne Beispiele zur Veranschaulichung des Grundtypenkonzepts.

Weiter werden Veränderungen an Stichlingen angeführt. Im Meer lebende (marine) Stichlinge tragen eine Panzerung aus Knochenplatten, die Süßwasserarten fehlt. Hauptverantwortlich dafür sind Unterschiede in einem bestimmten Gen (Ectodysplasin-Gen). Dieses Gen existiert in zwei Varianten (Allelen). Das Allel „ungepanzert“ kommt mit geringer Häufigkeit auch in marinen Stichlingen vor. Die fehlende Panzerung der Süßwasser-Stichlinge, die aus marinen Arten entstanden sind, ist daher ein Selektionsereignis7, aus dem keine Erkenntnisse über die ursprüngliche Entstehung der Knochenplatten gewonnen werden können. Auch dieses Beispiel paßt gut ins Konzept polyvalenter Stammformen im Rahmen der Grundtypenbiologie und ist kein Beleg für Makroevolution.

Daß sich fernerhin mehr und mehr herausstellt, daß die ehemalige „Junk-DNA“ – der vermeintliche genetische Abfall der Evolution – doch kein Müll ist, ist sicher ebenfalls kein Grund, die Erklärungskraft der Evolutionstheorie zu feiern. Oft genug wurde unter Verweis auf die „Nonsense“-Gene über Schöpfungslehre gespottet. Nun erweist sich deren Vorhersage, daß die nicht-codierenden Teile des Genoms sinnvolle Funktionen erfüllen, mehr und mehr als Treffer.

Vor dem Hintergrund der Begründungen für den „Durchbruch des Jahres“ wirkt der Satz der Science-Autorinnen „Auf einer bestimmten Ebene beruht jede Entdeckung in der Biologie und in der Medizin auf ihr [der Evolutionstheorie]“8 fast wie ein Glaubensbekenntnis. Es wäre eine spannende Sache, den Nachweis für diese Behauptung zu erbringen.

Reinhard Junker

Anmerkungen

1 „Ähnlichkeiten in der Morphologie und Anatomie“: www.genesisnet.info; „Molekularbiologie“: www.genesisnet.info
2 „Mosaikformen als Grundtypen und Bau-kastensysteme“: www.genesisnet.info
3 Zu diesen Mechanismenfragen siehe zum Beispiel „Gene tinkering“ (www.genesisnet.info) und „Homeobox-Gene und Evolution“ (www. genesisnet.info)
4 vgl. „Artbildung“: www.genesisnet.info
5 vgl. „Heutige Grundtypen“: www.genesisnet.info
6 „Genetisch polyvalente Stammformen von Grundtypen“: www.genesisnet.info; vgl. R. Junker & S. Scherer: Evolution – ein kritisches Lehrbuch, Gießen 2001, Seite 293.
7 N. Winkler: Stichlinge: Evolution oder Allelfrequenzverschiebung? Studium Integrale journal 12 (2005), 76-77.
8 „At some level every discovery in biology and medicine rests on it“


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In Publikationen zum Thema „Evolution“ finden sich immer wieder erstaunliche Zitate. Autoren, die keinen Zweifel daran lassen, daß für sie eine allgemeine Evolution der Lebewesen „von der Amöbe bis Goethe“ eine Tatsache ist, gelangen aufgrund ihrer Fachkenntnis zu Einsichten, die dieser Überzeugung entgegenzustehen scheinen. Ein Beispiel liefert das nachfolgende Zitat von Wallace Arthur aus dem Buch „Biased Embryos and Evolution“ (Cambridge University Press, 2004, S. 36; übersetzt wiedergegeben):

„Wie kann eine Evolutionstheorie ernstgenommen werden, die vorgibt, die Entstehung der Lebewesen mit Billionen von Zellen ausgehend von einzelligen Anfängen zu erklären, welche sich in den Nebeln der präkambrischen Zeit verlieren, wenn alles, was sie uns erzählt, darin besteht, daß verschiedene Zerstörungsraten die Zusammensetzung des Erbguts der Populationen verändern? Wie sind die neuen Varianten, die die natürliche Selektion in den Populationen verbreitet, erstmals erschaffen worden? Obwohl der Begriff ‘Schöpfungswissenschaft’ anrüchige Assoziationen beinhaltet, weil er häufig von einigen religiösen Fundamentalisten verwendet wird, brauchen wir wirklich eine Art ‘Schöpfungswissenschaft’ (in einem anderen Sinne dieses Begriffs) als einen Hauptbestandteil der Evolutionstheorie.“


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Über die Gründe des in den letzten Jahren heftig entbrannten Streits um Schöpfung und Evolution wurde viel geschrieben und gemutmaßt. Michael Ruse, Wissenschaftsphilosoph an der Florida State University, befaßt sich mit wissenschaftstheoretischen Fragen rund um diese Thematik seit Jahrzehnten. In seinem neuesten Buch „The Evolution-Creation Struggle“ kommt er zu einer in der Öffentlichkeit wenig beachteten Einschätzung der Ursachen für die Heftigkeit dieser Kontroverse. Obwohl er selber uneingeschränkt die Evolutionstheorie akzeptiert, gelangt er zur Auffassung, daß viele Wissenschaftler die Evolutionstheorie als Basis für den Materialismus präpagiert hätten. Damit aber sei die Evolutionstheorie in einen direkten Wettbewerb mit Religionen getreten.

„Es geht nicht nur um Dinosaurier und Lücken im Fossilbericht“, meint Ruse, „es ist ein Kampf um verschiedene Weltanschauungen.“

Mehr dazu: www.boston.com/news/globe/ideas/articles/2005/05/01/evolutionary_war/


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Werner Gitt: Wunder und Wunderbares. CLV Bielefeld 2005. Gb., 320 S.

„Es war während des Zweiten Weltkrieges. In Rumänien war die Rote Armee einmarschiert. Da ging ein Russischer Offizier in eine Kirche und traf etwa hundert Kirchenbesucher an. Er hielt sein Maschinengewehr hoch und sagte: ‚Jetzt ist Kommunismus und Atheismus angesagt; euch Christen brauchen wir jetzt nicht mehr. Wir werden euch einfach erschießen, dann haben wir das Problem nicht mehr. Aber ich gebe euch noch eine Chance. Wer jetzt von seinem Glauben abläßt und sich von Gott lossagt, der ist frei und kann dort zum Ausgang gehen.‘ Einige stehen auf und gehen, dann lösen sich weitere aus der Menge und verlassen die Kirche, einer nach dem anderen. Am Ende bleiben nur noch zehn Leute sitzen. Die widerrufen nicht, auch nicht, wenn ihnen dann die Erschießung droht. Sie bleiben Gott treu. Was geschieht nun? Für alle unfassbar, legt der Offizier sein Maschinengewehr hin und sagt: ‚Die Lauen sind wir los. Jetzt sind nur noch die Echten hier. Nun können wir zusammen beten‘“ (S. 121).

Wunder und Wunderbares
CLV Bielefeld, 320 S., 60 Abb., Hardcover.

Von solchen und ähnlichen Ereignissen berichtet Werner Gitt in seinem neuen Buch Wunder und Wunderbares. Es besteht aus drei Teilen. Im ersten möchte er unter dem Titel „Die Wunder der Bibel – Zumutung oder Tatsache?“ „anhand von 7 ausgewählten Wundern aus dem Alten und Neuen Testament ... das Prinzipielle dieser Geschehnisse“ herausarbeiten. „Der Leser soll hineingenommen werden in die besonderen Handlungsweisen des Schöpfers und wieder neu über seine Größe staunen können. Die Beiträge wollen sowohl Kritikern der Bibel Antworten auf ihre Einwände geben als auch Glaubenden deutlich machen, daß wir Schaden nähmen, wenn wir etwas von der Bibel aufgeben würden“, so der Autor im Vorwort.

Im zweiten Teil („Wunderbares – Selbst erlebte Geschichten“) wird in 40 Beiträgen von Ereignissen in unserer Zeit berichtet, von Wirkungen Gottes, die Gitt im Zusammenhang mit seinen Vortragsdiensten im In- und Ausland erlebt hat. Er hat sie hier aufgenommen, weil er es „als das größte Wunder im Leben eines Menschen [empfindet], wenn er den rettenden Glauben an Jesus Christus annimmt“ (S. 54).

Über den dritten Teil des Buches schreibt der Autor: Es „kommen 12 Personen aus den fünf verschiedenen Erdteilen in eigenen Lebenszeugnissen ausführlich zu Wort. Sie sind mir persönlich bekannt. Sie schildern anhand ihres eigenen Erlebens, wie Gott durch seinen Sohn Jesus Christus in ihr Leben eingegriffen und ihrem Leben dadurch eine deutliche Wende gegeben hat“ (Vorwort). „Wie kein Eichenblatt dem anderen gleicht und wie es unter den unzähligen Sternen und Schneeflocken keine Kopien gibt, so hat auch jeder Mensch, der den Ruf Jesu hört, seine ganz persönliche, individuelle und unwiederholbare Geschichte mit dem lebendigen Gott ... Damit sich letztlich irgendwo jeder wiederfindet, habe ich versucht, ein entsprechendes Spektrum von Beispielen zusammenzutragen“ (S. 166). Und der Zweck davon soll sein: „Die großen Taten Gottes verherrlichen“, „zeigen, dass es Wunder nicht nur zu biblischen Zeiten gegeben hat, sondern dass Gott auch heute ganz real handelt“. Und: „Sie sollen Mut machen und dazu einladen, ebenfalls den Weg des Glaubens zu gehen“ (S. 167).

Dieses Buch zu lesen ist sowohl für Gläubige als auch für Ungläubige sehr lohnend, da der Autor meines Erachtens seinen Ansprüchen gerecht wird. Durch das breite Spektrum dürfte gewährleistet sein, daß nach der Lektüre jeder von Teilen berichten kann, die ihn besonders angesprochen haben. Wenn es Gitts Wunsch ist, „dass wir wieder staunen lernen über die Aktualität der Bibel und über unseren lebendigen Gott“ (S. 9), dann bleibt ihm für die Mühe zu danken, die er in dieses Buch investiert hat. Gott danken wir, weil er die Bedingungen dafür geschaffen hat, daß wir überhaupt staunen können. Und es ist zu hoffen, daß wir Christen wieder mehr animiert werden, weniger lau und mehr echt zu sein.

Jochen Klein
(aus: „Komm und sieh!“, Abdruck mit freundlicher Genehmigung)


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Henrik Ullrich. Was Stammbäume verschweigen.
Wissenswertes über die Schöpfung. concepcion seidel. Neuauflage 2006. 48 S., 16 Abb.

Dieses kleine, leicht lesbare Taschenbuch füllt eine Lücke auf dem Buchmarkt im Bereich „Schöpfung / Evolution“. Der Autor, seit kurzem 1. Vorsitzender der Studiengemeinschaft, spricht vor allem Jugendliche an, die bereit sind, sich auf ein lockeres Gespräch über den Ursprung des Menschen einzulassen, ohne in fachliche Details einsteigen zu müssen. Das Buch wendet sich also gerade auch an Schüler, die das Thema „Evolution“ noch nicht ausführlich in der Schule hatten, jedoch durch die Medien entsprechend vorgeprägt sind. Gleichzeitig macht es neugierig, weiter in die Thematik einzusteigen. Vor allem aber hat der Autor es verstanden, anhand des Schöpfungsthemas eine Brücke zum Evangelium zu bauen, ohne aufdringlich oder gekünstelt zu werden.

Das Buch beginnt mit einer „unerwarteten Begegnung“: Kai trifft seinen einige Jahre älteren ehemaligen Schulfreund Robert, der jetzt Biologie studiert. Robert ist Christ und lehnt die Evolutionslehre ab, während sich Kai für das Christsein (zunächst) nicht interessiert. Die beiden kommen ins Gespräch, nachdem sie sich länger nicht gesehen hatten. Bei Kai keimt Interesse an Jesus Christus und der Bibel, das in weiteren Gesprächen, u.a. bei einem Zoobesuch, weiter wächst. Nebenbei erklärt Robert seinem Freund, wie er den Schöpfungsbericht und die Erschaffung der „Arten“ versteht, weshalb die Naturwissenschaftler es noch nicht fertiggebracht haben, Lebewesen aus bloßer Chemie herzustellen und was an den Stammbaumdarstellungen in den Büchern und Museen fehlt. Er macht seinem Freund deutlich, daß jeder Mensch, auch er als Christ, eine bestimmte „Brille“ trägt, durch die er die Dinge sieht, und vieles weitere mehr. Dabei malt Robert, der gläubige Biologiestudent, nicht schwarz-weiß: „Kai, du darfst nicht denken, die bibelgläubigen Wissenschaftler könnten alles besser erklären als ihre eifrigen Kollegen aus dem Lager der Evolutionisten.“ So wird deutlich, daß der Glaube sich nicht auf widerspruchsfreies Wissen verläßt, sondern in Gottes Wort gegründet ist und einen persönlichen Vertrauensschritt erfordert.

Ein sehr empfehlenswertes Büchlein, dem eine weite Verbreitung zu wünschen ist. Es ist besonders geeignet für Jugendliche ab ca. 11-12 Jahren und für Eltern, bietet sich geradezu zum Verschenken an und kann auch als Einstiegshilfe für weiterführende Gespräche dienen.

Dieses Buch wurde 2008 ersetzt durch „Fabians unerwartete Entdeckung“


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Vielseitige Ideen für Grundschule, Jungschar und Familie

Die geschaffenen Arten kennenlernen

Ebenfalls neu aufgelegt wurde dieses kreative und phantasievolle Arbeitsheft.

Mit Puzzle, Quintettspiel, Suchspiel, Lied, Collage und anderen ausgefallenen Ideen kann Kindern im Grundschul- und Jungscharalter (8-12 Jahre), aber auch in der Familie der Schöpfungsglaube und das Konzept geschaffener Grundtypen anschaulich vermittelt werden.

Das 60-Seiten-Heft (A4) wurde von Grundschullehrerinnen entwickelt und ist praxiserprobt.

Die Broschüre bietet auch die nötigen Grundinformationen (5 Seiten) zum Thema „Geschaffene Arten“ sowie einen Vorschlag für einen Unterrichtsgang (9 Seiten), der natürlich variiert werden kann. Der Unterrichtende erhält in diesem Heft damit auch die erforderlichen fachlichen Grundlagen.

Der Hauptteil sind Kopiervorlagen für Arbeitsblätter und Folien, mit denen das Thema „Geschaffene Arten“ auf kindgemäße Weise erarbeitet oder durch Spiel erlernt werden kann. Geheftet, 60 Seiten DIN A 4, s/w, zahlreiche Abb.


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CD ROM, hgg. von Ralf Kausemann (Hg.). PDF des gleichnamigen Buches (304 Seiten; zahlreiche Abbildungen, Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg) plus Hinweise auf weiteres Material für Jungschararbeit.

Mit Kindern die Schöpfung entdecken

Lernen durch Erleben – das ist wohl die effektivste Methode, um Unterrichtsstoff zu vermitteln.

Machen Sie Ihre Kinder frühzeitig mit dem Schöpfungsgedanken vertraut durch gemeinsames Entdecken der großartigen Schöpfung Gottes.

Diese CD bietet die Inhalte des gleichnamigen Buches im PDF-Format. Erlebnispädagogische Entwürfe thematisieren verschiedenste Bereiche aus der Natur: Interessantes aus Biologie, Paläontologie, Geologie, Astronomie und Physik wird kindgemäß erarbeitet – von der Ameise über Blattminen, Dinosaurier, Giftpflanzen, Magnetismus, Regenwurm, Schneekristalle oder Steinkohle – und vieles mehr, insgesamt 31 Stundenentwürfe.

Jede Einheit bietet Informationen zum Thema, Ideen zur Durchführung, Hinweise zur benötigten Zeit und zu benötigtem Material, Kopiervorlagen und vor allem ausgiebig Hinweise zu biblischen Bezügen.

Außer den Stundenentwürfen enthält die CD noch drei Einheiten zum Themenbereich Schöpfung / Evolution, kreative Elemente und Spielemente zur Stundengestaltung sowie Hinweise für besondere Aktivitäten in der Natur.

Die Entwürfe können sowohl in Jung-schar- und Kinderstunden als auch als Familie erlebt werden. Durch Beobachtung und Experiment, Erarbeitung theoretischer Grundlagen und zahlreiche Tips für Exkursionen werden den jungen Leuten neben einem breit gefächerten Wissen auch zahllose geistliche Aspekte vermittelt. Daraus ergibt sich ein doppelter Lerneffekt: Zum einen naturkundliche Zusammenhänge, die auch nützlich sind für Schule und Bildung, zum anderen biblische Wahrheiten, die prägend das Leben begleiten – eine runde Sache. Vor allem wird den Kindern und Jugendlichen auf vielfältige Weise die Welt als Schöpfung vermittelt, was angesichts des allgegenwärtigen Evolutionsglaubens ungemein wichtig ist.

Für die Arbeit mit Kindern von 7-13 Jahren.


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Beliebte und vielseitig einsetzbare CD

Auf der CD sind zwei Vorschläge, wie man das Thema „Schöpfung/Evolution“ verschiedenen Altersgruppen, besonders auch Kindern und Jugendlichen vermitteln kann. Sie enthält zwei Präsentationen im PDF-Format. Alle Bilder sind auch einzeln auf der CD, so daß man sich sein eigenes Menu zusammenstellen kann. Ausführliche Erläuterungen zu den einzelnen Motiven runden das Angebot ab. Geeignet für 9-99 Jahre! Mit sehr gutem Erfolg vielfach praxiserprobt.


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z.H. Dr. Christian Löschcke
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Das Wort und Wissen Info 1/2006 (Nr. 74; März 2006)

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Letzte Änderung: 23.09.2008
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