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WORT und WISSEN

Info 1/07 - Nr. 78/März 2007




die nebenstehende Frage stellte Christian Schwägerl in einem Artikel in der FAZ (31. Januar 2007). Er berichtete darin über eine Veranstaltung des Einstein-Forums in Potsdam, in der es um das Reizthema „Intelligent Design“ ging. Ob es diesen Zulauf für den Kreationismus hierzulande wirklich gibt, sei dahingestellt. Wenn aber, wie auf dieser Veranstaltung geschehen, Schöpfungsgläubige diffamiert werden, sie seien nicht „an einer produktiven Diskussion interessiert“, und sie sogar in die Nähe „muslimischer Fundamentalisten“ gerückt werden, braucht man sich nicht zu wundern, wenn manche Zeitgenossen merken, dass hier etwas faul ist. Warum wurde – wie so oft – kein Befürworter des Intelligent Design-Ansatzes eingeladen? Wer ist hier eigentlich nicht „an einer produktiven Diskussion interessiert“?

„Was tun gegen den Zulauf
für den Kreationismus“

Wenn die Diskussion um Evolution, Schöpfung und „Intelligent Design“ nicht versachlicht wird und die Vertreter von Minderheitenauffassungen nicht fair behandelt werden, sollte sich auch niemand darüber wundern, wenn das ein Gefühl des Unterdrücktseins provoziert, wogegen man sich wehren müsse. Für unsere Leser füge ich gleich hinzu, dass wir uns als Wort und Wissen nicht auf diese Schiene drängen lassen wollen, sondern unseren Teil zur Sachlichkeit und Informiertheit beitragen wollen.

Zur Versachlichung gehört vor allem, die Argumente der Evolutionsgegner korrekt darzustellen statt sie zu karikieren und ihnen Behauptungen zu unterstellen, die sie nie gemacht haben, und Motive, die sie nicht teilen. Mit der Stigmatisierung „Fundamentalismus“ werden nur dumpfe Ängste erzeugt, die auf Kosten einer inhaltlichen Auseinandersetzung nur Abwehrreaktionen auslösen.

Weiter gehört zur Versachlichung eine realistische und nicht beschönigende Darstellung der Grenzen der Aussagemöglichkeiten von Evolutionstheorien wie auch ihrer offenen Fragen. Dagegen wird häufig suggeriert, die Evolution allen Lebens sei so sicher wie die Kugelgestalt der Erde, und es gebe kaum noch nennenswerte offene Fragen. Ein solcher Eindruck kann mit vielerlei Daten und Argumenten effektiv in Frage gestellt werden.

Schließlich ist es fatal, die Evolutionslehre mit dem „gängigen wissenschaftlichen Prinzip“ gleichzusetzen (wie im genannten Artikel geschehen), weil auf diese Weise Evolutionskritiker zu Wissenschaftsfeinden gemacht werden (mit denen man konsequenterweise gar nicht reden sollte, sondern die man bekämpfen muss). Die Evolutionstheorien sind selbstverständlich von wissenschaftlichen Methoden zu unterscheiden. Das gilt genauso auch für Theorien, die im Rahmen der Schöpfungslehre aufgestellt werden.

Ihnen, liebe Leser, danke ich für Ihren Einsatz für echte Aufklärung in diesem emotionalisierten Themengebiet,

Ihr Reinhard Junker


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Das RATE-Projekt ist eine Forschungsinitiative des ICR (Institute for Creation Research, San Diego, Kalifornien). RATE steht für „Radioisotopes and the Age of The Earth“. Ziel des RATE-Projekts ist es, herauszufinden, ob radiometrische Datierungsmethoden ein hohes Erdalter von mehreren Milliarden Jahren nachweisen, oder ob die Messungen auch anders gedeutet werden können und mit einem wesentlich jüngeren Alter von weniger als 10.000 Jahren in Einklang zu bringen sind.

Das RATE-Projekt wurde in 1997 initiiert. Vorläufige Befunde und eine Übersicht der einzelnen Forschungsbereiche erschienen im Jahr 2000 in einem ersten Band „Radioisotopes and the age of the earth“. Dieser Band wurde von Wort und Wissen übersetzt und erschien 2004 unter dem Titel „Radioisotope und das Alter der Erde“. Ende 2005 veröffentlichte das RATE-Team einen zweiten Band „Radioisotopes and the age of the earth, Vol. II“, in dem die Ergebnisse der einzelnen Forschungsbereiche beschrieben und weitreichende Schlussfolgerungen gezogen werden. Gleichzeitig erschien auch eine wesentlich kürzer gefasste Zusammenfassung unter dem Titel „Thousands, not Billions“ von Dr. DeYoung, einem der Mitglieder des RATE- Teams.

Das RATE-Team kommt zu dem Schluss, dass es in der Erdgeschichte mehrere Perioden mit stark beschleunigtem radioaktiven Zerfall gegeben haben müsse. Wie ein Wasserhahn, der zeitweise weit aufgedreht gewesen ist, während er jetzt nur tropft. Normalerweise wird angenommen, dass die Zerfallsraten der verschiedenen Radiouhren immer konstant gewesen sind, also immer nur getropft haben. Dies, so das RATE-Team, führte dann zu hohen scheinbaren Gesteinsaltern von mehreren Milliarden Jahren, während in Wirklichkeit nur Tausende von Jahren vergangen wären.

Kann man diesen Ergebnissen trauen? Auf ihrer 20. Fachtagung in November 2006 in Neustadt-Lachen, hat sich die Wort und Wissen- Fachgruppe Physik/Kosmologie zusammen mit einigen Mitgliedern der Fachgruppe Geologie, eingehend mit dieser Fragestellung auseinandergesetzt. Die einzelnen Befunde, aufgrund deren das RATE-Team auf den beschleunigten Zerfall schließt, wurden kritisch diskutiert.
Die Schlussfolgerungen des RATE-Teams beruhen hauptsächlich auf folgenden Befunden:

  • Heliumgehalt in Zirkonen (ein Mineral in kristallinen Gesteinen)
  • Abweichungen zwischen den einzelnen Datierungsmethoden
  • Vorkommen von 14C in Diamanten

Diese Befunde werden nun kurz skizziert, ebenso wie auch die noch offenen Fragen, die geklärt werden müssen, bevor hier eindeutige Schlüsse gezogen werden können.

Heliumgehalt in Gesteinen

Helium ist das Produkt beim so genannten Alpha-Zerfall in Uran- und Thoriumhaltigen Zirkonen, einem Mineral in kristallinen Gesteinen. Es ist ein Edelgas und entweicht somit auf Dauer aus dem Gestein, in dem es gebildet wurde. Wie schnell das erfolgt, hängt von der Temperatur und Durchlässigkeit im Mineral ab. Um den Heliumgehalt in Gesteinen bei unterschiedlichen Temperaturen messen zu können, wurden im Rahmen des RATE-Projekts Proben einer einzelnen Tiefbohrung verwendet. Die Messungen des RATE-Teams zeigen, dass der Heliumgehalt viel höher ist (das beim Zerfall gebildete Helium hätte längst entwichen sein müssen), als aufgrund einer konstanten (sehr kleinen) Zerfallsrate über große Zeiträume erwartet wird. Das RATE-Team schließt daraus, dass das Helium keine Zeit hatte zu entweichen und die hohen Alter der Gesteine deshalb gemessen werden können, weil die Zerfallsrate vorübergehend viel höher gewesen ist. Sie können aus eigenen Messungen der Heliumdiffusion berechnen, dass die gefundenen Heliummengen mit einem Gesteinsalter von wenigen tausend Jahren im Einklang sind.

Es gibt aber zwei Haken an der Sache: Zum einen werden Proben aus einer einzigen Tiefbohrung verwendet, was die weltweite Signifikanz der Ergebnisse in Frage stellt. Zum anderen befindet sich die gewählte Bohrstelle in der Nähe von natürlichen Heliumvorkommen. Dies wird aber in den Ergebnissen des RATE Projektes nicht erwähnt, geschweige denn dass glaubhaft nachgewiesen wird, dass man diese Tatsache korrekt in den Überlegungen berücksichtigt hat. Zudem werden längst akzeptierte Daten älterer Arbeiten bedeutend revidiert und dann verwendet, ohne dass eine ausreichende Begründung geliefert wird. Die Arbeit bietet sicherlich eine gute Grundlage, schließlich wurden grundlegende Analysen der Heliumdiffusionsraten in Zirkonen und anderen Mineralen zur Absicherung der Berechnungen durchgeführt, aber die Qualität der erkennbaren sowie publizierten Kritikpunkte ist momentan noch plausibler als die Arbeit des RATE-Teams.

Abweichungen zwischen den einzelnen Datierungsmethoden

Wird das Alter eines Gesteins mit unterschiedlichen Datierungsmethoden bestimmt, so weichen die Ergebnisse signifikant voneinander ab, obwohl die Genauigkeit der einzelnen Methoden sehr hoch ist – ein Widerspruch. Das Team findet Hinweise, dass das scheinbare Alter umso höher ist, je schwerer die Atome des Mutterproduktes sind. Auch findet das RATE-Team Hinweise, dass das scheinbare Alter von der Art des Zerfalls abhängt. Diese Befunde deuten indirekt an, dass der Zerfall in der Vergangenheit nicht konstant war.

Auch hier gibt es jedoch Fragezeichen, die eine klare Schlussfolgerung verhindern: Es sind bislang nur wenige Messungen durchgeführt worden und folglich ist die statistische Relevanz noch zu gering für eindeutige Aussagen. Des Weiteren deuten diese Befunde zwar auf unterschiedliche Zerfallsraten in der Vergangenheit hin, einen eindeutigern Hinweis auf Beschleunigungen um das Millionenfache, wie es für ein Erdalter von weniger als 10.000 Jahren benötigt wird, sind sie aber nicht. Der gemessene Faktor 2 genügt nicht als Beleg dafür, sondern kann nur als Hinweis auf eine Anomalie gelten. Dieser Punkt wird vom RATE-Team schlicht übergangen, weil man offensichtlich für sich schon den Schluss gezogen hat. Dies ist wissenschaftlich natürlich nicht korrekt.

Vorkommen von 14C in Diamanten

Aufgrund des vermeintlich hohen Alters von Diamanten von mehreren Millionen Jahren, dürfte es theoretisch kein 14C (die radioaktive Variante von Kohlenstoff) geben. Denn die Halbwertszeit von 14C beträgt nur einige Tausend Jahren. 14C wird durch kosmische Strahlung in der Erdatmosphäre gebildet und kommt z.B. durch Nahrungsaufnahme in atmosphärischer Konzentration in lebenden Tieren und Pflanzen vor. Nach dem Tod zerfällt das 14C. Diamanten werden tief im Erdinneren unter extrem hohem Druck aus Kohle gebildet. Das RATE-Team hat viele Diamanten untersucht und findet in allen Proben messbare 14C-Mengen. Folglich, so das RATE-Team, sind Diamanten viel jünger als üblich angenommen.

Das RATE-Team versäumt allerdings, die gängige Literatur zu diesem Thema heranzuziehen. Es gibt z.B. plausible Erklärungen für die gemessenen 14C-Mengen durch Verunreinigungen bei der Aufbereitung der Proben. Ob diese Erklärungen haltbar sind, oder stattdessen die Erklärung des RATE-Teams kann nicht so einfach beurteilt werden.

Standpunkt der Fachgruppe Physik/Kosmologie

Das Fazit aus der Diskussionen der Fachtagung lautet: Es gibt sehr interessante Ansätze, die weiter untersucht werden sollten. Für die Euphorie des RATE-Teams, man habe eindeutig bewiesen, dass Gesteine jünger als 10.000 Jahre sind, reicht das Ergebnis aber nicht aus. Konkret müsste folgendes gemacht werden:

  • Literatutrecherche bzgl. erhöhter Heliumgehalte in Gesteinen anderer Tiefbohrungen und Wiederholung der Berechnungen, ggf. neue Messungen an geeigneten Proben
  • Eingehende Untersuchungen zu Radioaltern, abhängig von Atomgewicht und Zerfallsart
  • Ausschließen von Verunreinigungen als Erklärung für 14C-Mengen in Diamanten

Das RATE-Team selbst stellt auf jedem Fall weitere Untersuchungen zum zweiten Punkt in Aussicht. Ob an den anderen Punkten weitergeforscht werden soll, ist unklar.

Peter Korevaar


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Ulrich Kutschera hat verschiedentlich behauptet, die Aussagen in „Evolution – ein kritisches Lehrbuch“ in seiner „Evolutionsbiologie“ Punkt für Punkt widerlegt zu haben. In einem neuen Diskussionsbeitrag wird gezeigt, dass er sich offenkundig mit den präsentierten wissenschaftlichen Argumenten gar nicht auseinandergesetzt hat. Bedauerlicherweise arbeitet Herr Kutschera zudem teilweise mit nicht nachvollziehbaren Verdrehungen von Sachverhalten.

In dem Diskussionsbeitrag wird in einem Anhang auch auf eine „Gegendarstellung“ von Ulrich Kutschera eingegangen. Besonders bemerkenswert: Kutschera versucht zunächst, dem Werk „Evolution - ein kritisches Lehrbuch“ den Lehrbuchcharakter abzusprechen. Wer es für angemessen hält, auf dieser Ebene die Auseinandersetzung mit evolutionskritischen Argumenten zu führen, mag das tun.


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Ein etwas anderer Bericht als Einladung zum Nachmachen

Als Dr. Henrik Ullrich im Sommer 2005 anregte, eine Regionaltagung von Wort und Wissen in München abzuhalten, erklärte ich mich bereit, eine solche Veranstaltung zu organisieren. Im Zentrum Münchens fand ich einen nicht zu teuren Saal beim CVJM. Für drei Refenten aus dem Leitungs- und Mitarbeiter-kreis von W+W konnte ein gemeinsamer Termin gefunden werden. Unter meinen Freunden und Bekannten suchte ich Helfer und stellte drei kleine „Mannschaften“ zusammen: eine für das Herrichten des Saales, eine für die Betreuung der Mikrofon- und Aufnahmeanlage und eine für das Kochen von Kaffee und Tee und die Bedienung der Teilnehmer. Für die Betreuung des Büchertisches gewann ich Herrn Jahnke vom W+W-Infostand-Team. Angesichts der laufenden Medienkampagne gegen den Schöpferglauben formulierten wir ein Thema, unter dem wir zeigen wollten, dass es nicht unvernünftig und wissenschaftsfeindlich ist, wenn wir an einen Schöpfer glauben. Ich entwarf ein dreiteiliges Faltblatt, das durch die Geschäftsstelle verschönert wurde und in ansprechender Form dann unter die Leute gebracht wurde.

So konnte also am Samstag 14. 10 .2006 pünktlich um 9.00 Uhr die 1. Münchner Regionaltagung von Wort und Wissen beginnen. Wir hatten 205 Stühle aufgestellt, obwohl sich nur 140 Teilnehmer angemeldet hatten. Und siehe da: die „himmlische Organisationsleitung“ sorgte dafür, dass alle Stühle besetzt waren, aber niemand stehen mußte. Welch ein ermutigendes Zeichen! Ich begrüßte die Teilnehmer und stellte die Arbeit von W+W anhand der Bedeutung dieses Logos vor.

Frappierend ähnlich: Die grundsätzliche Konstruktion eines Motors (links) und rechts der Nanomotor eines E. coli-Bakteriums. Beide Strukturen sind zweckgerichtet, viele Komponenten sind offenkundig auf ein Ziel hin organisiert – ein klares „Design-Signal“! (Nach NACHTIGALL 2002; aus Junker & Scherer 2006)

Im ersten Vortrag sprach Dr. Henrik Ullrich zum Thema „Glauben und Denken - Ein Widerspruch im Licht moderner Naturwissenschaft?“ Als Ausgangspunkt dienten durch die Medien häufig aufgegriffene Schlagzeilen, welche jede Form von Kritik an der Evolution mit einer Kriegserklärung an die Wissenschaft gleichsetzen. Anschaulich wurde dargestellt, wie Wissenschaft im experimentellen, historischen und theoretischen Bereich funktioniert, wo ihre Grenzen liegen und wie zeitgeschichtliche und ideenabhängige Rahmenbedingungen deren Modelle und Erklärungen prägten und prägen. Dabei wurde klar, dass es nicht wissenschaftliche, sondern ideologische Gründe sind, aufgrund derer man die Evolutionslehre vor Kritik schützen und ihr einen Sonderstatus einräumen will. Methodisch saubere und erfolgreiche Wissenschaft gelingt jedoch auch unter Akzeptanz des Offenbarwerdens Gottes in der Welt und nicht allein bei Vorgabe einer naturalistischen Sichtweise.

Im zweiten Vormittagsvortrag beschäftigte sich Dr. Reinhard Junker mit einem in den Medien heftig angefeindeten Konzept: „Intelligent Design - Pro und Contra“. An einem anschaulichen Beispiel erläuterte er diesen Ansatz, anhand von Merkmalen der Lebewesen auf eine intelligente Verursachung zu schließen. Im Hauptteil seines Vortrags widmete er sich einer Reihe von Kritikpunkten, die namentlich in der öffentlichen Debatte immer wieder vorgebracht werden.

Zur Mittagspause schickten wir unsere Teilnehmer in die umliegenden Lokale und freuten uns, dass doch die meisten zum Nachmittagsvortrag von Prof. Dr. Peter Imming wieder erschienen waren: „Entstand das Leben durch Zufall? Biochemische Argumente für die Plausibilität eines Schöpfers“. Als Chemiker interessieren ihn die Rand- und Mindestvoraussetzungen für die Entstehung oder Herstellung der chemischen Bausteine, die man für Leben braucht, also Aminosäuren, Eiweiße, Kohlenhydrate und viele andere. Zwar kann man (bisher?) keine lebende Zelle aus nicht-lebendigem Material herstellen. Aber man kann die benötigten Bausteine im Labor synthetisieren. Deshalb weiß man, wie das funktioniert, und man weiß auch, dass es ohne die Planung und Regelung durch einen Experimentator nicht geht. Dasselbe gilt verschärft für die Semantik und Syntax biochemischer Code-Systeme. Wir wissen, wie sie gemacht werden können. Daher ist es eine auf Wissenschaft basierende Schlussfolgerung, dass es bei der ersten Entstehung des Lebens ebenso war. Herr Imming drückte seine Überzeugung aus, dass wir auf dem Wege der Wissenschaft, nicht der Wissenschaftsfeindlichkeit, Spuren Gottes finden.

Nach einer Kaffeepause gab es zum Abschluß von 16.30 Uhr bis 18 Uhr noch ein lebhaftes Gespräch zwischen Teilnehmern und Referenten und ich mußte die Diskussion pünktlich abbrechen, denn vor der Saaltüre wartete schon eine Musikgruppe, um eine Abendveranstaltung vorzubereiten.

In den Pausen war der Büchertisch ständig umlagert und die Bücher gingen wie warme Semmeln über den Ladentisch. Die Teilnehmer waren auch so generös, dass sie durch ihre Spende einen Großteil unserer Unkosten beglichen!

Ich habe in diesem Bericht versucht, neben dem Inhalt der Vorträge auch ein wenig das „Drumherum“ einer solchen Tagesveranstaltung anzusprechen, um Nachahmer in anderen Städten zu finden. Die Auseinandersetzung mit der Thematik Schöpfung/Evolution in unseren Medien ist von soviel Unkenntnis und Vorurteil geprägt, dass ich der Meinung bin, dass wir in ganz Deutschland Regionaltage abhalten sollten, damit alle am Thema Interessierten bessere Informationen bekommen. Ich hatte vorher noch nie eine solche Tagung organisiert: es ist gar nicht so schwierig! Also machen Sie es nach!

Übrigens: Am 20. 10. 2007 findet die 2. Münchner Regionaltagung statt!
Dr. Friedrich Abel


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Ein Kleinod zum Verschenken und zum Nachdenken

Dem bekannten Astrophysiker Norbert Pailer ist es zusammen mit dem Grafiker Johannes Weiss erneut gelungen, ein Bildband zum Staunen über das Weltall und die Schöpfung zusammenzustellen. Beim Betrachten der exzellenten Bilder und beim Lesen der begleitenden Kurztexte spürt der Leser förmlich die Spannung zwischen der Größe des Weltalls und der Nichtigkeit der Erde als „verlorenes Staubkorn im All“ (S. 72-73).

Fangen die meisten Astronomiebücher bei der Erde und dem Planetensystem an, um dann die Weiten des Weltalls zu durchforschen, so macht es Norbert Pailer in diesem, seinem Sohn Oliver gewidmeten Band, genau umgekehrt: Angefangen mit „Bilder vom Rand des Kosmos“, weiter über die Milchstraße „hinab“ zu den Planeten, gipfelt der Band mit dem Kapitel „Am Morgen der Schöpfung“, in dem die Erde im Mittelpunkt steht. Ein absoluter Kontrapunkt zur modernen Sinnlosigkeit des Universums: „Damit ist der Mensch nicht mehr der Zigeuner am Rande eines wesenlosen Universums. Das macht ihn wieder zu dem, was er immer schon war: ein von Gott Angesprochener, sein Gegenüber“ (S. 93). Wärmstens zu empfehlen für alle, die hinter der Kulisse der Natur den Urheber sehen möchten!

Peter Korevaar

Bestellhinweis
Hänsler-Verlag. Gebunden, Format 21x21, 100 S.
[vergriffen] [Details]

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Zum Thema „Schöpfung/Evolution“ gibt es einen neuen Flyer „Evolution – so sicher wie die Kugelgestalt der Erde?“ Er liegt diesem Info bei; weitere Exemplare können bei der Geschäftsstelle angefordert werden (siehe Impressum). Der Flyer kann auch als PDF von unserer Homepage heruntergeladen werden (dort gits auch zwei weitere Flyer, die ebenfalls bestellt werden können): www.wort-und-wissen.de/flyer

Flyer für Kinder

Für Kinder empfehlen wir einen vom Missionswerk Heukelbach neu herausgegeben Flyer zum Thema „Evolution - was ist das?“ Es geht in dem schön geschriebenen Text von Ralf Kausemann in kindgerechter Weise um das Thema „Auge“, dessen tolle Eigenschaften offenkundig auf einen Schöpfer hinweisen.

Bestelladresse:
Missionswerk Werner Heukelbach , 51700 Begneustadt
(auch bei W+W erhältlich!)


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Das Wort und Wissen Info 1/2007 (Nr. 78; März 2007)

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Letzte Änderung: 11.04.2007
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