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WORT und WISSEN

Info 3/10 - Nr. 92/September 2010




erstaunlich oft wird mir nach Vorträgen die Frage gestellt, ob es stimme, dass sich Charles Darwin kurz vor seinem Tod dem christlichen Glauben zugewendet habe. Leider nein, muss ich dann antworten, es ist nur eine fromme Legende. Die darüber verbreitete Geschichte passt überhaupt nicht zu dem, was Darwin bis zuletzt in Briefen und Tagebüchern über sich selbst geschrieben hat. Außerdem hat diese Geschichte einige Ungereimtheiten.1

Fromme und weltliche Legenden

Ich weiß nicht so recht, wie und warum sich solche Legenden bilden. Heute will ich aber eine andere Legende aufgreifen, deren Zweck durchaus klar ist. Es dürfte in diesem Fall noch weniger bekannt sein, dass es nur eine Legende ist, aber hierbei handelt es sich eine weltliche Erfindung: Gemeint ist der Disput zwischen dem Darwin-Befürworter Thomas H. Huxley und dem Darwin-Kritiker Bischof Samuel Wilberforce beim Treffen der British Association for the Advancement of Science im Jahr 1860, also kurz nach dem Erscheinen von Darwins „Ursprung der Arten“.

Üblicherweise wird darüber Folgendes berichtet: Wilberforce soll im Verlauf dieses Disputs die Frage gestellt haben, ob Darwin durch seine Großmutter mütterlicherseits oder väterlicherseits vom Affen abstamme. „Huxley habe darauf würdevoll geantwortet, er würde sich eine solchen Abstammung keinesfalls schämen. Schämen würde er sich allerdings, von jemandem abzustammen, der die Gaben der Kultur und Eloquenz zum Dienst des Vorurteils und der Falschheit prostiuiere. Oder in der Kurzform: Ich würde lieber von einem Affen als von einem Bischof abstammen.“2 Klar wer hier als Sieger proklamiert werden soll!

Nach dem Theologen Christoph Schwöbel könne mittlerweile jedoch als gesichert gelten, dass „diese ‘Urszene’ des Kampfes zwischen Naturwissenschaft sich so nie zugetragen hat. Die von ihm oben geschilderte Version ist nicht die einzige. Nachprüfbare Tatsache ist dagegen, dass Wilberforces Besprechung von Darwins „Origin of Species“ in der Zeitschrift Quarterly Review hauptsächlich naturwissenschaftliche Einwände präsentierte. Christina Aus der Au zitiert daraus (in Übersetzung): „Unsere Leser werden natürlich bemerkt haben, dass wir uns auf rein wissenschaftlicher Basis gegen diese Positionen gewandt haben. Wir haben dies aus unserer festen Überzeugung heraus getan, dass die Wahrheit oder Falschheit solcher Argumente auf diese Art überprüft werden soll.“3

Die anekdotische Form habe die Disput-Szene erst 40 Jahre später angenommen, so Schwöbel. Offenbar soll sie dazu dienen, Gläubige nicht nur als rückständig, sondern auch als moralisch verwerflich hinzustellen. Schwöbel führt weiter aus, dass die zeitgenössischen Reaktionen auf Darwins Werk nicht den Eindruck eines Kampfes „zwischen Religion und Naturwissenschaft“ vermittelten, sondern es sich um eine Auseinandersetzung innerhalb der Naturwissenschaften handelte.

Die Kampfparole, Schöpfungsgläubige wendeten sich gegen Naturwissenschaft, wird auch heute gebetsmühlenartig eingesetzt, mehr noch: Die Verknüpfung des Schöpfungsglaubens mit Naturwissenschaft wird als Gefahr beschworen. In der vergangenen Medienkampagne war dies oft zu hören.

Lassen wir uns durch solch unschöne Begleitmusik nicht aus dem Konzept bringen: Nein, wir kämpfen bei Wort und Wissen nicht gegen Naturwissenschaft, sondern setzen uns dafür ein, dass sie ihren angemessenen Platz behält. Und wo Weltanschauungen oder bloße Konventionen der Mehrheit sich als alternativlos hinstellen und dies mit dem Mantel der Wissenschaftlichkeit ausstatten, wollen wir auch in Zukunft diese falsche Vereinnahmung beim Namen nennen. Man darf Naturwissenschaft mit einer naturalistischen Weltanschauung verknüpfen, aber man soll dann sagen, dass man eben dies tut. Und wir bei Wort und Wissen versuchen diese Verknüpfung auf der Basis des biblischen Schöpfungsglaubens: „Durch Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort ins Dasein gerufen worden ist; es sollte eben das jetzt Sichtbare nicht aus dem sinnlich Wahrnehmbaren entstanden sein“ (Hebr. 11,3; nach Menge).

Reinhard Junker

Quellen
1 http://www.wort-und-wissen.de/disk/d00/2/d00-2.html
2 Schwöbel C (2010) Sein oder Design – das ist hier die Frage. Christlicher Schöpfungsglaube im Spannungsfeld von Evolutionismus und Kreationismus. In: Janowski B, Schweitzer F & Schwöbel C (Hg) Schöpfungsglaube vor der Herausforderung des Kreationismus. Neukirchen-Vluyn, S. 120-171; Zitat S. 127.
3 Aus der Au C (2008) Evolution oder Intelligent Design. Wer hat die bessere Erklärung? In: Müller HA (Hg) Evolution: Woher und Wohin – Antworten aus Religion, Natur- und Geisteswissenschaften. Göttingen, S. 61-81, Zitat S. 61f.).

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Am sogenannten „Darwin-Tag“, dem 24. November 2009, dem 150. Jahrestag der Veröffentlichung von Darwins „Ursprung der Arten“, fand im Rosensteinmuseum Stuttgart eine ungewöhnliche Podiumsdiskussion zwischen fünf Befürwortern und vier Kritikern der Evolutionstheorie statt. Die Diskussion verlief natürlich sehr kontrovers, so war es vom Veranstalter ja auch gedacht (siehe Bericht Podiumsdiskussion „Design ohne Designer“ im Museum Schloss Rosenstein in Stuttgart). Im kürzlich veröffentlichten Jahresbericht des Staatliches Museums für Naturkunde Stuttgart (Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde Serie C, Band 69, 2010) war von dieser Kontroverse leider nichts mehr übrig geblieben: „Das zweite Jubiläum stand am 24. November an: der 150. Geburtstag der Darwinschen Evolutionstheorie, die Publikation von ‘The Origin of Species’ (Die Entstehung der Arten). Das nahmen wir zum Anlass, eine Diskussion zu veranstalten, bei der Evolutionsbiologen und prominente Vertreter des ‘Intelligent Design’ auf dem Podium saßen: Genügen die Naturgesetze, um Leben und Evolution zu erklären, oder brauchen wir einen planenden Geist dahinter? Die Antwort der Wissenschaftler ist klar und eindeutig: Darwin hat im Prinzip die richtigen Antworten und Impulse gegeben; in 150 Jahren intensiver Forschung wurde seine Theorie ständig überprüft, ausgebaut und verfeinert. Sie gehört heute zu den best fundierten Theorien der Wissenschaft. Übernatürliche Erklärungen brauchen wir dazu nicht.“ Diese hier vollständig wiedergegebene Zusammenfassung entspricht keineswegs den Tatsachen und vermittelt einen völlig falschen Eindruck von dieser Veranstaltung. Die angeblich eindeutige Antwort wurde mit guten Argumenten in Frage gestellt. Eine solche Darstellung nennt man üblicherweise Propaganda. (Red.)


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BIO-Complexity ist ein neues, wissenschaftliches on-line Journal, welches von Vertretern der Intelligent Design (ID)-Bewegung initiiert wurde und vom Biologic Institute (USA) unterstützt wird. Das Kernanliegen des Journals wird auf dessen home page wie folgt formuliert:

„Zur Erreichung seines Ziels gründet sich Bio-Complexity auf das Prinzip des kritischen Austausches, der Wissenschaft ermöglicht. Insbesondere setzt das Journal Herausgeber und Gutachter mit wissenschaftlicher Expertise in den relevanten Fachgebieten ein, die eine große Bandbreite von Ansichten über den Wert des ID-Ansatzes vertreten, aber darin übereinstimmen, dass Wissenschaft wichtig ist, um Kontroversen dieser Art zu klären.“

BIO-Complexity plant damit einen offenen Ansatz mit der Publikation von Pro- und Kontrapositionen zu Intelligent Design und strebt erkennbar ein hohes wissenschaftliches Niveau an. Als Mitglieder des Editorial Board von BIO-Complexity stehen wir ohne Abstriche hinter dieser Zielsetzung und werden versuchen, durch den Reviewprozess zu einem guten wissenschaftlichen Niveau der Artikel beizutragen. Für eine Mitarbeit im Editorial Board von BIO-Complexity haben wir uns nicht ganz ohne Bedenken entschieden, weil wir die gesellschaftspolitischen und wissenschaftstheoretischen Ansprüche von Teilen der amerikanischen ID-Bewegung (insbesondere des Discovery Institutes) nicht teilen.

Wie wird sich BIO-Complexity entwickeln? Das ist eine offene Frage. Matti Leisola als Chef-Herausgeber ist ein international ausgewiesener und erfahrener Biowissenschaftler mit umfangreicher experimenteller Erfahrung (u. a. auch in evolutionsbiologisch relevanten Fragestellungen), und im Editorial Board sitzen Kollegen mit einem soliden Hintergrund im Wissenschaftsbetrieb verschiedener Disziplinen. Das Journal erfüllt vom technischen Aufbau her alle gängigen Standards und der Review- und Publikationsprozess ist professionell organisiert. Die wissenschaftliche Qualität der beiden bisher erschienen Arbeiten ist – soweit wir das beurteilen können – in Ordnung. Eine kritische Diskussion der in BIO-Complexity erscheinenden Artikel ist erwünscht und auf der home page des Journals sind die notwendigen Einrichtungen dafür vorgesehen (darin unterscheidet sich BIO-Complexity von der Mehrzahl der wissenschaftlichen Journale). Das sind gute Voraussetzungen. Ein Erfolg von BIO-Complexity hängt allerdings entscheidend davon ab, ob die eingereichten Manuskripte von hinreichender Zahl und Qualität sein werden. Dabei wäre zu wünschen, dass auch Kritiker ihre sachlichen Argumente auf diesem Forum vortragen.

Wir begrüßen, dass mit BIO-Complexity ein Medium für einen sachlich geprägten Austausch über Aspekte der Erkennbarkeit des Geschaffenseins von Kosmos und Leben konzipiert wurde. BIO-Complexity könnte sich zu einer wichtigen Plattform der kontroversen und wissenschaftlich hochstehenden Diskussion über eine komplexe und wichtige Fragestellung entwickeln, die zwischen Naturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Philosophie und Religion angesiedelt ist.

Prof. Dr. Peter Imming
Prof. Dr. Siegfried Scherer


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Richard Dawkins ist einer der bekanntesten Atheisten und Kämpfer für die Evolutionslehre. Ein sehr bemerkenswertes Interview mit ihm ist gegen Ende des Films „Expelled“ zu sehen. Darin gibt Dawkins zu verstehen, dass „intelligent Design“ für ihn unter Umständen durchaus möglich sein könnte. Wir bringen hier einige Ausschnitte. Lesen Sie selbst! Der Interviewer ist der Journalist Ben Stein.

Ben Stein: Gut, wer erschuf Himmel und Erde?

Richard Dawkins: Warum sagen Sie „wer“? Sie nehmen ohne Beweis etwas als gegeben an, indem Sie „wer“ sagen.

BS: Gut, dann, wie wurde die Welt erschaffen?

RD: Durch einen sehr langsamen Vorgang.

BS: Und wie begann er?

RD: Niemand weiß, wie es begann. Wir kennen die Art des Geschehens, wie es gewesen sein muss, wie der Ursprung des Lebens stattgefunden haben muss.

BS: Und was war das?

RD: Es war der Ursprung des ersten sich selbst replizierenden Moleküls.

BS: Genau, und wie spielte sich das ab?

RD: Ich sagte Ihnen, wir wissen das nicht.

BS: Sie haben also keine Ahnung, wie es begann?

RD: Nein, nein, niemand hat eine.

BS: Niemand sonst hat eine! Was halten Sie von der Möglichkeit, dass Intelligent Design sich als richtige Antwort auf einige Fragen in der Genetik herausstellen könnte oder in der Evolution?

RD: Es könnte sich folgendermaßen ergeben haben: Es könnte sein, dass sich vor langer Zeit irgendwo im Universum, wahrscheinlich mittels der Darwinschen Mechanismen eine sehr, sehr hochtechnisierte Zivilisation entwickelte und eine Lebensform schuf, die sich vielleicht auf diesem Planeten verbreitet hat. Das ist jetzt eine Möglichkeit, eine faszinierende Möglichkeit und ich meine, dass es möglich wäre, dafür einen Beweis zu finden. Wenn man die Details von Biochemie und Molekularbiologie betrachtet, dann könnte man die Signatur irgendeines Deisgners entdecken.

BS: (kommentiert) Moment mal! Richard Dawkins dachte, Intelligent Design könnte ein berechtigter Ansatz sein?

RD: … und dieser Designer könnte gut eine höhere Intelligenz irgendwoher aus dem Universum sein, aber diese höhere Intelligenz müsste selbst durch einen erklärbaren, letztlich erklärbaren Prozess zustandegekommen sein. Sie kann nicht einfach urplötzlich da sein. Das ist der Punkt.

BS: (kommentiert) Professor Dawkins war also nicht gegen Intelligent Design – nur gegen bestimmte Designer, solche wie Gott.

Bestellhinweis

Ben Stein: „Expelled“
Intelligenz streng verboten.
DVD, 93 Minuten, Premise Media Corp.
Deutsch von Dreilindenfilm Berlin

[bestellen] [Details] [Filmbesprechung]

BS: Der Gott der Hebräer, der Gott des Alten Testaments, kommt also in Ihrer Sicht nicht vor?

RD: Ah, bestimmt nicht, das wäre eine sehr unerfreuliche Vorstellung.

BS: Und die Dreieinigkeit des Neues Testaments?

RD: Nein, nichts dergleichen.

BS: Glauben Sie an irgendeinen Hindugott wie Wishnu?

RD: Wie können Sie mir eine solche Frage stellen? ...

BS: Ich wollte nur sicher sein. Sie glauben also nicht an irgendeinen Gott irgendwo?

RD: Jeder Gott irgendwo wäre völlig unvereinbar mit allem, was ich gesagt habe.


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Darwin bleibt auch dem Darwin-Jahr 2009 aktuell. Gegen Ende des Darwin-Jahres erschien dieses gut geschriebene Büchlein aus der Feder von Alexander vom Stein, der vielen Info-Lesern als Autor des Buches „CREATIO. Biblische Schöpfungslehre“ bekannt sein dürfte. „Was nun, Mr. Darwin?“ ist in drei Teile gegliedert: 1. Wer war Charles Darwin? 2. Was lehrte Charles Darwin? und 3. Was bewirkte Charles Darwin? Der erste Teil bietet einen kurzen Abriss aus Darwins Leben. Man erfährt manche interessante Dinge, die nicht allgemein bekannt sind. Im zweiten Teil werden wichtige Inhalte seiner Lehre vorgestellt und aus heutiger Sicht kritisch bewertet. Wichtige Brennpunkte der Diskussion kommen hier in aller Kürze, aber recht treffend zur Sprache. Einige Schlussfolgerungen erscheinen mir allerdings zu weit gegriffen und klingen zu endgültig (für Wissenschaft, die immer vorläufig ist), z. B. wenn der Autor folgert, Darwins Theorie der graduellen Entstehung komplexer Organe sei zusammengebrochen, weil eine allmähliche Entstehung unplausibel sei. Er bezieht sich auf ein Darwin-Zitat, in dem Darwin einen Unmöglichkeitsbeweis fordert, um seine Theorie zusammenbrechen zu lassen. Dieser Unmöglichkeitsbeweis dürfte nicht erbracht worden sein. Selektion als sinnleere Tautologie zu bezeichnen, ist überzogen und wird den Bemühungen, eine zirkelschlüssige Argumentation zu vermeiden, nicht gerecht. Im dritten Teil widmet sich vom Stein der Wirkungsgeschichte der Lehren Darwins. Dabei ist der Sozialdarwinismus – als die Anwendung der Selektionstheorie auf die Gesellschaft – in manchen Zitaten Darwins durchaus zu finden, auch wenn er selbst ausdrücklich nicht empfiehlt, Selektion auf den Menschen anzuwenden. Im weiteren spricht der Autor einige wichtige Fragen des menschlichen Selbstverständnisses in einer naturalistisch-evolutionistisch gedeuteten Welt an. Der letzte Abschnitt „Der Tod: Entwicklungsmotor oder ‚letzter Feind’?“ führt folgerichtig zum Evangelium – nicht aufdringlich, aber lobenswert klar.

Trotz der geringen Mängel in mittleren Teil kann das Buch zur Lektüre und besonders auch zur Weitergabe empfohlen werden. Ich wünsche ihm eine weite Verbreitung.

Reinhard Junker

Bestellhinweis

Alexander vom Stein: Was nun, Mr. Darwin? Leben – Lehre – Langzeitwirkung.
Daniel-Verlag Lychen. Taschenbuch, 76 Seiten

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Der Autor beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema dieses Buches und hat im Jahr 2006 das Buch „Nur eine Illusion – Biologie und Design“ herausgebracht, in welchem er wichtige Fragen zur Diskussion um „Intelligent Design“ fundiert behandelt. Sein nun vorgelegtes zweites Buch zum Thema enthält naturgemäß einige inhaltliche Überschneidungen mit „Nur eine Illusion?“, ist aber einfacher gehalten und als leicht lesbare Einführung gedacht.

Rammerstorfer macht zunächst klar, dass die Frage „ungerichtete Naturabläufe oder absichtsvolles Wirken eines Designers“ eine ganz alltägliche Frage ist, die wir durch einen Schluss auf die beste Erklärung beantworten.

Die Debatte, ob das offenkundige Design der Lebewesen am besten durch das Wirken eines Schöpfers erklärt werden könne, ist mindestens 2500 Jahre alt und alles andere als neu, sie wurde aber neu belebt durch die Phänomene, die die Biologen in jüngerer Zeit entdeckt haben. Rammerstorfer zeigt im Weiteren, warum der englische Philosoph David Hume entgegen anderslautenden Behauptungen das Design-Argument nicht widerlegt hat; dies soll dann aber „Darwins Auftritt“ geschafft haben. Denn Darwin hatte anstelle von Design nicht den Zufall, sondern – vermeintlich – ein Naturgesetz anzubieten: natürliche Selektion. „Design wird durch den Vorschlag einer Alternative verdrängt“ (Th. Nagel). Dennoch aber haben sich teleologische Begriffe in der Biologie bis heute hartnäckig gehalten, ja sie haben sogar durch den Fortschritt der Forschung zugenommen („Natürliche Selektion“ ist selbst ein solcher Begriff). Die Besonderheit der Lebewesen ist (wie in der Technik), dass sie „von Zwecken durchdrungen“ sind, und entsprechend werden sie mit teleologischen1 Fragestellungen untersucht (wofür ist diese und jene Struktur gut?). Das ist mehr als nur einer Methodik geschuldet.

Rammerstorfer befasst sich auch mit dem Argument der Dysteleologie (fehlerhaftes Design) und dem Lückenbüßer-Argument: Sind Erklärungslücken vorläufig oder verweisen sie auf prinzipielle Grenzen? Wissenschaft, die wahrheitsorientiert und ergebnisoffen sein will, darf die Möglichkeit der Intervention eines Akteurs nicht von vornherein ausschließen, sonst gelangt sie nur zu denjenigen besten Ergebnissen, die nach Ausschluss einer möglichen teleologischen Lösung übrig bleiben. Doch vielleicht verpasst man gerade so die Wahrheit. Wenn Wissenschaft aber nicht wahrheitsorientiert ist, wird sie zu einer „irrelevanten sozialen Praktik“ (B. Monton).

Für diejenigen, die einen ersten Einblick in wichtige Fragestellungen zum „Design-Argument“ gewinnen wollen, ist Rammerstorfers Buch bestens zu empfehlen. Seine Darlegungen sind gewohnt sachlich und gut durchdacht. Der relativ günstige Preis ist auch positiv hervorzuheben. An detaillierterer Argumentation Interessierte finden in den angegebenen Literaturzitaten Hinweise zur Vertiefung.

Reinhard Junker

Bestellhinweis

Markus Rammerstorfer: Lebewesen und Design. Eine Einführung
Linz/Österreich 2010; Books on Demand; Paperback, 103 S.

[bestellen] [Details]

1 Teleologie ist die Lehre von den Zwecken und von der Zielgerichtetheit von Vorgängen.


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In Stellungnahmen zur Auseinandersetzung um Evolution und biblischer Schöpfungslehre werden von kirchlicher Seite in den letzten Jahren „Kreationisten“ oft mit den sogenannten „Neuen Atheisten“ verglichen. Beide würden dieselben Fehler machen, wenn sie zum einen naturwissenschaftliche Erkenntnisse absolut setzen und zum anderen das biblische Zeugnis von Gott als Schöpfer so verstehen, als würde Gott konkret in den Lauf der Dinge eingreifen.

Dazu zwei Beispiele aus einem Interview mit dem Weltanschauungsbeauftragten der Württembergischen Landeskirche, Hansjörg Hemminger:1

Hemminger wird wie folgt zitiert: „In gewissem Sinn leben Kreationisten und ‘neue Atheisten’ nicht in zwei Welten, sondern in einer Welt des Wissenschaftsglaubens. Beide gehen davon aus, dass die Sätze der Naturwissenschaft die höchste Form gültiger Wahrheit enthalten.“

Das mag auf die neuen Atheisten zutreffen. An welche Kreationisten aber denkt er, wenn er ihnen unterstellt, Naturwissenschaft habe die höchste Priorität in der Suche nach Wahrheit? Wohl kaum an die Mitarbeiter der Studiengemeinschaft Wort und Wissen! Es sollte bei Freunden und Kritikern doch hoffentlich längst angekommen sein, dass wir unseren Namen „Wort und Wissen“ ernst nehmen: Das Wort Gottes hat die Priorität. An anderer Stelle macht Hemminger genau umgekehrt einen Vorwurf an Wort und Wissen: Wir seien Wissenschaftsfeinde! Was gilt nun? Soll damit gepunktet werden, dass bestimmte Schöpfungsgläubige und Atheisten in einen Topf geworfen werden?

Hemminger weiter: „Auch das Gottesbild der Kreationisten und der ‘neuen Atheisten’ weist erstaunliche Ähnlichkeiten auf. Beide meinen, Gottes Schöpfungshandeln mit menschlichen Maßstäben der Vernunft und sogar der Moral beurteilen zu können.“ – Für die Studiengemeinschaft Wort und Wissen, die Hemminger besonders aufs Korn nimmt, trifft dies ebenfalls nicht zu. Unser Maß ist und bleibt, was Gottes Wort, die Bibel über Gott als Schöpfer sagt. Gerade das sprengt die menschliche Vernunft und Erfahrung. An die Stelle einer Auseinandersetzung mit den biblischen Aussagen über Gottes Schöpfungshandeln, auf das wir in unseren Schriften und Vorträgen hinweisen, rücken bei Hemminger haltlose Unterstellungen – leider mit der Autorität des Weltanschauungsbeauftragten. Kürzlich berichtete mir ein Synodaler der Württ. Landeskirche, dass nach seinen Erfahrungen die meisten, die Wort und Wissen ablehnen, noch nie eine Publikation von W+W gelesen oder einen Vortrag eines W+W-Referenten gehört hätten.

Weiter wird Hemminger zitiert: „Deshalb müssen Kreationisten die Grausamkeit der Natur und die Todesverfallenheit der Schöpfung theologisch wegerklären.“ Hier muss man sich fragen, ob er selbst die Publikationen von Wort und Wissen kennt, wenn er eine solche ganz und gar unzutreffenden Aussage macht.

Es gibt aber auch eine Übereinstimmung: „Unsere Aufgabe lautet: Den rechten Gebrauch der Naturwissenschaft von ihrem Missbrauch unterscheiden, dem Missbrauch entgegentreten, und die wissenschaftliche Naturerkenntnis als kleinen, aber faszinierenden Einblick in Gottes Schöpfungshandeln begrüßen.“ Dem kann man nur zustimmen.

Reinhard Junker

1 H. Hemminger im Interview mit Marion Schütz-Schuffert, abgedruckt im Freundesbrief der Karl-Heim-Gesellschaft, Nov. 2009


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Am 1. Oktober 1985 wurde Reinhard Junker auf Initiative von Horst W. Beck als hauptamtlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter der Studiengemeinschaft Wort und Wissen eingestellt. Das war eine glückliche Entscheidung: Als Geschäftsführer und als wissenschaftlicher Mitarbeiter hat sich Reinhard Junker in besonderer und hervorragender Weise um die Ziele der Studiengemeinschaft Wort und Wissen verdient gemacht. Dafür gebührt ihm Anerkennung und Dank.

Reinhard Junker (geb. 1956) studierte Mathematik und Biologie für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Freiburg. Seine experimentelle Staatsexamensarbeit im Fach Pflanzenphysiologie schloss er im Jahr 1982 ab. Bald danach begann unsere Zusammenarbeit. Unter der Ägide von Prof. Dr. Ing. Dr. theol. Horst W. Beck widmete sich Reinhard u. a. seiner Doktorarbeit und wurde 1992 von der Evangelisch Theologischen Fakultät Leuven (Belgien) aufgrund seiner Dissertationsschrift „Konsequenzen der Evolutionslehre für das biblische Heilsverständnis“ zum Doctor theologiae interdisciplinaris promoviert. Seine Dissertation erschien 1993 unter dem Titel „Leben durch Sterben?“ und gibt bis heute die programmatisch-theologische Grundlage der Studiengemeinschaft Wort und Wissen wieder.

Ab 1984 befassten wir uns mit der Konzeption eines Lehrbuches, welches sich kritisch mit dem Absolutheitsanspruch der Evolutionstheorie auseinander setzen sollte. Die erste Auflage des bei Evolutionsanhängern durchaus ungeliebten Werkes erschien 1986 unter dem Titel „Entstehung und Geschichte der Lebewesen“. Die kontinuierliche Überarbeitung der Inhalte sowie eine grundlegende Neuorientierung der Konzeption des Buches mit der vierten Auflage, die folgerichtig unter dem neuen Titel „Evolution – ein kritisches Lehrbuch“ erschien, gehört bis heute zu Reinhards wichtigsten Projekten. Obgleich das Buch inzwischen 14 Koautoren hat, wäre es ohne ihn weder entstanden noch auf den heutigen Stand weiter entwickelt worden.

Können biologisch-paläontologische Daten auch auf der Grundlage eines biblischen Schöpfungsglaubens verstanden werden? Ist die evolutionstheoretische Weltdeutung derart klar, dass eine Alternative gar nicht mehr diskutabel ist? Reinhard steht aufgrund seines Bibelverständnisses dem von vielen Christen favorisierten Ansatz einer theistischen Evolution als Alternative kritisch gegenüber – das folgt der Grundlinie seiner Dissertation. Deshalb befasst er sich in seinen Arbeiten zunächst mit wissenschaftlichen Problemen einer evolutionären Weltdeutung. Reinhard musste sich dabei zwangsläufig außerhalb der universitären Forschungslandschaft mit ihren zahlreichen finanziellen und strukturellen Hilfen bewegen. Trotz dieser wesentlichen Einschränkung ist seine wissenschaftliche Publikationstätigkeit ausgesprochen umfangreich und fruchtbar. Seine drei Monographien „Ähnlichkeiten, Rudimente, Atavismen“, „Evolution früher Landpflanzen“ und „Samenfarne – Bärlappbäume – Schachtelhalme“ seien als herausragende Beispiele genannt. Ich bin der Meinung, dass diese Arbeiten den üblichen Kriterien wissenschaftlicher Reviews vollauf genügen.

Reinhards neueste Monographie befasst sich mit der Diskussion von alternativen Denkansätzen: „Spuren Gottes in der Schöpfung“ ist eine umfassende Analyse von Intelligent Design (ID) in seinen vielfältigen Spielarten. Kann Gott in der Schöpfung erkannt werden? Und wenn ja: Nach welchen Kriterien könnte sich derartige Gotteserkenntnis ereignen? Obgleich Reinhard den ID-Ansatz aus den USA differenziert diskutiert, kommt er zu dem Schluss, dass eine auf dem biblischen Schöpfungsglauben beruhende Deutung der Natur einer naturalistischen Weltsicht durchaus ebenbürtig ist.

Zusammen mit evolutionskritischen Argumenten muss eine solche Außenseiterposition massive Widerrede provozieren. Das ist in Ordnung. Wer gegen den Strom schwimmt, ruft Widerstand hervor und muss sich das gefallen lassen. In den letzten Jahren sah sich Reinhard zunehmend im Fokus der Kritik von Medien, aber auch von Biologen, welche die Evolutionsbiologie teilweise für weltanschauliche Zwecke missbrauchen. Ich glaube, es wäre falsch zu behaupten, die Kritik an Reinhard sei vorwiegend sachlicher Natur gewesen. Es gehört zu seinen Vorzügen, dass er auch bei persönlicher Diffamierung stets sachorientiert, moderat und ohne Angriff auf die Person seiner Gegner reagierte. Als langjähriger Weggefährte habe ich niemals erlebt, dass er „Gleiches mit Gleichem“ vergolten hätte.

In den letzten 25 Jahren haben wir auch Rückschläge und Enttäuschungen geteilt: Ein umfassendes, wissenschaftlich befriedigendes, alternatives „Schöpfungsmodell“ ist nicht in Sicht. So einfach, wie wir uns das in unserem jugendlichen Optimismus bei der Erstauflage von „Entstehung und Geschichte der Lebewesen“ vor 25 Jahren vorstellten, ist die Sache nicht. Könnte es sein, dass sich schon der sichtbare Teil der Schöpfung gegen widerspruchsfreie Deutungen (jeder Art!) sperrt? Gerade weil wir beide im Lauf der Zeit zu manchen Fragen durchaus unterschiedliche Positionen entwickelt haben, weiß ich, dass Reinhard für sachliche Kritik und divergierende Einschätzungen immer ein offenes Ohr hat, andere Positionen achtet und sich ungelösten Problemen der von ihm selbst vertretenen Ansichten stellt. Er redet diese auch dann nicht klein, wenn sie schwerwiegend sind. Dabei wird deutlich, dass sein Glaube nicht auf eine bestimmte Deutung naturwissenschaftlicher Daten gegründet ist, sondern in einem klar kommunizierten, konservativen Bibelverständnis wurzelt.

Eine auf diese Weise vertretene theologische Position schafft sowohl Klarheit als auch Freiheit auch für diejenigen, die sie nicht teilen. Selbstverständlich kann man als Christ ein anderes Bibelverständnis haben. Nie habe ich erlebt, dass Reinhard anders denkende Christen als „Gläubige zweiter Klasse“ einordnet oder seine eigene theologische Überzeugung hinsichtlich des Spannungsfeldes „Schöpfung – Evolution“ zur Messlatte für Mitchristen erhoben hätte. Auch darin ist er ein vorbildliches „Aushängeschild“ für eine Organisation, die sich christlichen Maßstäben verpflichtet weiß.

Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen hat sich in den letzten 25 Jahren sehr stark gewandelt. Reinhard Junker hat zu dieser positiven Veränderung erheblich beigetragen. Ich wünsche ihm und der Studiengemeinschaft, dass der unvermeidliche Prozess der Veränderung und Entwicklung auch der nächsten 10 Jahre – so Gott will und wir leben – sich gleichermaßen in wissenschaftlicher Redlichkeit und in enger persönlicher Beziehung zu dem sich in der Bibel offenbarenden Schöpfer und Erlöser ereignen möge.

Siegfried Scherer


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Am brennenden Dornbusch wird Mose das verheißene Land als ein gutes und geräumiges Land beschrieben, das von Milch und Honig überfließt (Ex 3, 8). Dieser Honig wird häufig als süßes Produkt aus Datteln, Feigen oder Trauben interpretiert, da keine gezielte Honigproduktion durch Imkerei angenommen wird (Honig von wilden – nicht kultivierten - Bienen wird z.B. in Ri 14,8+9 und 1. Sam 14,27 erwähnt).

Nun haben Wissenschaftler den Inhalt von Tonzylindern aus ungebranntem Ton untersucht und darin Überreste von Bienen (Arbeiterinnen, Drohnen und Larven) gefunden.1 Ähnliche Tongefäße sind als Bienenstöcke im Nahen Osten immer noch im Gebrauch. Sie haben an einer Stirnseite ein kleines Loch als Flugloch für die Bienen und auf der gegenüberliegenden Seite eine mit einem Deckel verschlossene Öffnung, um die Honigwaben zu entnehmen. Die Tongefäße waren bei Grabungen in Tel Rehov im mittleren Jordantal in Nordisrael freigelegt worden, sie waren in mehreren Reihen aufeinander geschichtet und werden von den Autoren als eine industrielle Bienenzucht und Imkerei in einem damals dicht besiedelten Gebiet interpretiert. Radiometrische Datierungen (14C) ergaben ein Alter von 10. bis 9. vorchristliches Jahrhundert. Damit wurde der archäologisch älteste Imkereibetrieb in Israel beschrieben, zur Zeit, als David und Salomo Könige in Israel waren bzw. um die Zeit der Reichsteilung

Aufgrund von elektronenmikroskopischen Untersuchungen der gefundenen Insektenbeine, Körper und vor allem der Flügelteile konnten anhand von Vergleichsdaten auch Fragen nach der gezüchteten Bienenart bearbeitet werden. Durch Vergleiche (vor allem der durch die Flügeladern gebildeten Zellen) kann wahrscheinlich gemacht werden, dass vor ca. 3000 Jahren in Israel Imker nicht mit der lokalen Bienenart Apis mellifera syriaca oder mit anderen benachbarten Unterarten, sondern mit A. m. anatoliaca gearbeitet haben. Das ist eine Bienenart, die aus dem Gebiet der heutigen Türkei stammt und vergleichsweise wenig aggressiv ist und gute Honigproduktion aufweist. Mit dieser Arbeit wurden Befunde vorgestellt, die belegen, dass um 1000 v. Chr. in Israel Bienenzucht und Imkerei bereits auf hohem Niveau etabliert waren.

Harald Binder

1 Bloch G et al. (2010) Industrial apiculture in the Jordan valley during biblical times with Anato honeybees. Proc. Nat. Acad. Sci. USA 107, 11240-11244.
Abbildungen von mikroskopischen Aufnahmen der Überreste von Bienen: www.pnas.org/lookup/suppl/doi:10.1073/pnas.1003265107/-/DCSupplemental.

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen von vielen interessanten Streiflichtern aus Studium Integrale Journal, Ausgabe 17/2 (erscheint voraussichtlich Anfang Nov.)


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Jahrestagung der Karl-Heim-Gesellschaft vom 22. - 24. Oktober 2010

Dem in den letzten Jahren viel diskutierten Thema „Intelligentes Design“ widmet sich diesen Herbst die Karl-Heim-Gesellschaft (KHG) auf ihrer Jahrestagung. Die KHG vertritt eine theistische Evolution und ihre Autoren lehnen sowohl Kreationismus als auch den Intelligent-Design-Ansatz ab. Auf der geplanten Tagung sollen diesbzüglich jedoch verschiedene Positionen zu Wort kommen. So wurde auch W+W-Mitarbeiter Reinhard Junker als Referent eingeladen. Sein Thema lautet: Bietet Intelligent Design eine Erklärung für funktionale Komplexität in der Biologie?

Die weiteren Referenten und ihre Themen:

  • Dr. Hansjörg Hemminger: Von der Ursuppe zum Punkt Omega. Die Evolution des Lebendigen aus kosmischer Perspektive
  • Prof. Dr. Hans Dieter Mutschler: Was ist Emergenz? Zu einem mehrdeutigen Leitbegriff für Evolution
  • Prof. Dr. Gunter M. Schütz: Der Aufbau von Komplexität in physikalischen Systemen
  • Prof. Dr. Ulrich Beuttler: Die Einfachheit Gottes und die Komplexität der Welt

Man darf auf eine spannende Tagung hoffen.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular erhalten Sie hier: www.karl-heim-gesellschaft.de/Tagungen.htm und hier: www.karl-heim-gesellschaft.de/Tagungseinladung2010.pdf


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Auf Genesisnet wurden in den letzten Jahren nach und nach einige englische Übersetzungen von Artikeln veröffentlicht, siehe unter:

www.genesisnet.info/?Sprache=en

Sie können mithelfen, dieses Angebot bekannt zu machen. Wir sind auch weiter auf der Suche nach qualifizierten Übersetzern. Gute sprachliche und auch einige fachliche Kenntnisse sind Voraussetzung. Leider können wir diese Arbeit in der Regel nicht vergüten.


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Das Wort und Wissen Info 3/10 - Nr. 92/September 2010

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Letzte Änderung: 15.09.2012
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