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Informationen aus der Studiengemeinschaft
WORT und WISSEN

Info 2/15 - Nr. 111/Juni 2015




mit dem Appell „Kein Kreationismus bzw. ‚Intelligent Design‘ an der Universität Jena!“ wandte sich die Hochschulgruppe Jena der Giordano Bruno-Stiftung am 12. Mai 2014 an die Öffentlichkeit in Jena. Anlass waren die vom 12. bis 14. Mai 2014 von einigen christlichen Studentengruppen getragenen Hochschultage „überLEBEN . . . mehr als du glaubst“. Der Appell forderte von Rektor und Oberbürgermeister, die Zusage für die Vergabe von Hörsälen zurückzunehmen bzw. die Schirmherrschaft für die Veranstaltungsreihe abzusagen. Besonderer Stein des Anstoßes waren sechs Nachmittagsseminare über Denken und Glauben, von denen drei von Referenten aus der SG Wort und Wissen gehalten wurden: Reinhard Haupt (Jena) zu einem wirtschaftsethischen Thema, Peter Imming (Halle) zu Fragen der Lebensentstehung und Thomas Jahn (Jena) zu einem wissenschaftstheoretischen Problem. Die Kampagne sah in dieser Veranstaltung, vor allem in dem Vortrag von Peter Imming, „eine geschickt konzipierte Propaganda-Aktion“, die „unter dem Deckmantel studiumsbezogener Themen ein kreationistisches Weltbild propagiert“.

„Kein Kreationismus bzw. ‚Intelligent Design‘ an der Universität Jena!“

Das Echo auf diese mediale Attacke war erstaunlicherweise gering, jedenfalls hat dies die Studierenden allem Anschein nach nicht vom Besuch dieses Events abgehalten (vielleicht sind sogar geringfügig mehr Interessenten dadurch angezogen worden). Großer Respekt vor Rektor und Oberbürgermeister, die nicht vor diesem Protest eingeknickt sind! Und ebenso dankbare Anerkennung für die veranstaltenden Hochschulgruppen, die sich nicht haben einschüchtern lassen!

Solche Einschüchterungsversuche wie in Jena sind in jüngerer Zeit kein Einzelfall an deutschen Hochschulen. Vor einiger Zeit wurde die Vorlesung der Kölner Philosophin Edith Düsing (Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von W+W) von Schwulen- und Lesben-Aktivisten gesprengt, weil sie zuvor öffentlich für einen Psychologie- und Seelsorge-Kongress Stellung bezogen hatte, auf dem auch Seminarangebote über biblische Homo-Therapien vertreten waren. Im Herbst 2014 war die Wilhelm Löhe-Hochschule in Fürth, eine junge Managementeinrichtung der Diakonie Neuendettelsau, Zielscheibe einer Boykottaktion einer linken Initiative, an der sich auch das evangelische Stadtdekanat Nürnberg beteiligte: Die Hochschule hatte den als Euro-Skeptiker bekannten AfD-Europaparlamentarier Joachim Starbatty (ehemals Universität Tübingen) zu einem Vortrag über Unternehmerverantwortung eingeladen. Auch in diesem Fall hatte die Protestbewegung im Namen von Demokratie und Toleranz zu Zensur und Redeverbot aufgerufen – und beinahe Erfolg gehabt, hätte nicht die Hochschule, unter dem Schutz von Polizeieskorten, auf der Durchführung der Veranstaltung bestanden.

Rückzug? Abtauchen? Das ist die spontane Reaktion, wenn wir uns in einer Minderheitsposition einer Mehrheit gegenübersehen, die oft böswillig und gehässig mit uns umgeht. Aber die Auseinandersetzung im akademischen Raum ist unsere ureigenste Arena. Auftritte an Hochschulen sind nicht gerade gemütlich, aber sie gehören zu unserer Identität. Es mag zunehmend schwieriger werden, Wort und Wissen-Positionen im universitären Raum ins Gespräch zu bringen. Umso mehr ist Wachheit und Kreativität geboten, für unser zweifaches Anliegen unter Intellektuellen einzustehen: für „Wort“ und für „Wissen“, für unser Glaubensfundament und für Wissenschaftlichkeit, für bibeltreue Überzeugungen und für solide fachliche Arbeit – oder, wie es unser Markenkern umschreibt, für „Wissenschaft in einer geschaffenen Welt“.

Es ist erstaunlich, mit welcher Detailkenntnis Gegner des Glaubens, besonders des Schöpfungsglaubens, über die Personen und das Werk von Wort und Wissen im Bilde sind. Aber zu unser aller Ermutigung kann dies auch bedeuten: Die Arbeit der Studiengemeinschaft, in Forschung und Publikationen, in Veranstaltungen und im persönlichen Umfeld, wird wahrgenommen – und wäre es oft zunächst „zu einem Zeichen, dem widersprochen wird“ (Luk. 2, 34). Bedenken wir das Wort von Sören Kierkegaard: „Gott schafft alles aus nichts – und alles, was Gott gebrauchen will, macht er zuerst zu nichts“!

Reinhard Haupt, Jena


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Bericht von Timo Roller

Eine bunte Vielfalt evangelischer Christen, Anhänger anderer Konfessionen und Religionen sowie Neugierige und Freigeister versammelten sich Anfang Juni in Stuttgart auf dem Kirchentag. Unser Vorsitzender, Henrik Ullrich, der auch einen Tag mit am Stand war, fand es „doch immer wieder erschreckend, wie pluralistisch, biblisch wertebefreit und ungebunden sich die heutige Evangelische Kirche präsentieren möchte, um die Menschen für sich zu gewinnen“.

So sahen wir als Mitarbeiter am Wort-und-Wissen-Stand oft in überraschte Gesichter: „Glaubt ihr wirklich, dass die Erde in sieben Tagen erschaffen wurde?“ – „Nein, in sechs.“ :-) Wir nutzten unverdrossen die Möglichkeit, uns als Teil der Vielfalt in die Großveranstaltung „Kirchentag“ einzubringen und manchen Menschen, die uns als „Kreationisten“ oder als „Fundamentalisten“ verurteilen, persönlich zu begegnen – mit einem Ja zur „Kreation“ Gottes und zum biblischen „Fundament“ unseres Glaubens.

In vielen Gesprächen zeigte sich, dass wir mit unserer Sicht einer bibelgemäßen Schöpfung unter dem Kirchenvolk krasse Außenseiter sind. Der Stand in einem nicht nur evangelikal geprägten Umfeld war daher besonders wertvoll. Manche anfänglich überraschten Besucher hörten sich viele Argumente an, und vielleicht sind wir mit unserer sachlichen Argumentationsweise zu manchen durchgedrungen. Nicht, dass sie plötzlich unsere Überzeugung teilen, sondern dass sie wenigstens einmal eine alternative Sicht auf die ersten Kapitel der Bibel gehört haben. Natürlich gab es da auch Gegenwind, aber es war eher selten zu erleben, dass einer den Stand kopfschüttelnd verließ und uns zum Abschied zurief: „So ein Quatsch.“ Oder einer, der milde lächelnd seines Weges zog.

Ein junger Mann dagegen begann in vorwurfsvollem Ton, bedankte sich aber nachher für das angeregte Gespräch. Die Kirchentagsbesucher waren überwiegend offen für neue Meinungen und ließen sich auf teilweise längere Diskussionen ein. Nicht nur das Spannungsfeld „Schöpfung und Evolution“ war ein Thema, sondern auch die biblische Archäologie. In einigen Gesprächen konnten wir auf unsere Forschungen und Literatur hinweisen: Ein wichtiger Gegenpol zu den gängigen bibelkritischen und einseitigen Uni-Lehrmeinungen.

Einige W+W-Fans kamen zum Stand und ermutigten uns ausdrücklich. Sie freuten sich, dass wir an dieser Stelle Flagge zeigten. Manche wunderten sich gar, dass wir die Erlaubnis bekommen hatten, am Kirchentag mitzuwirken …

Insgesamt war dieses Wochenende für uns eine sehr gute Möglichkeit, auf unser Anliegen in diesem breiten kirchlichen Umfeld hinweisen zu können. Auch wenn der Andrang nicht besonders groß war (die Teilnehmer verteilten sich über ganz Stuttgart), so hatten wir doch kontinuierlich Gespräche mit Leuten jeden Alters – und mit den verschiedensten Positionen zum Thema Schöpfung und Bibel. Sogar einige Bücher und DVDs konnten wir verkaufen. Soweit es uns möglich ist und die Veranstalter das wollen bzw. es ertragen, müssen wir diese Chancen zum Zeugnis weiterhin nutzen.

Das Motto des Kirchentages lautete: „Damit wir klug werden“. Nur wenige Inseln in dem Meer der weltanschaulichen Beliebigkeit und des religiösen Individualismus machten dabei deutlich, dass die Ehrfurcht vor dem Gott der Bibel allein der Weisheit Anfang ist. Wir hoffen, dass wir Gedankenanstöße geben konnten und ein Zeugnis eines Glaubens, der sich auf dem Wort Gottes gründet – nicht trotz der Wissenschaft, sondern im Vertrauen darauf, dass Gottes Wort und die Wissenschaft uns gemeinsam und übereinstimmend das Wesen des Schöpfers offenbaren.

Ein herzlicher Dank geht an die Mitstreiter Ralf, Uwe und Henrik – und besonders an Harald Binder, der den Stand auf- und wieder abgebaut hat.


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Kurze Zusammenfassung eines online-Artikels von Reinhard Junker

Das Design-Argument in der Biologie ist heftig umstritten. Es besagt, dass bei Vorliegen definierter Design-Indizien und bei gleichzeitigem nachhaltigem Scheitern natürlicher Entstehungskonzepte in einem Schluss auf die derzeit beste (bzw. einzige) Erklärung auf ein in der Vergangenheit liegendes Wirken eines Schöpfers geschlossen werden kann. Einer der Standardeinwände gegen das Design-Argument lautet, es werde aus den Lücken unserer naturwissenschaftlichen Kenntnisse auf einen Schöpfer geschlossen (argumentum ad ignorantiam, Schluss aus Nichtwissen). Dies sei wissenschaftlich (und theologisch) verkehrt, weil aus Lücken nichts gefolgert werden könne und man versuchen sollte, diese Lücken durch weitere Forschung – ausschließlich über naturwissenschaftliche Erklärungen – zu schließen.

Diese Argumentation gegen das Design-Argument ist aus drei Gründen nicht haltbar.

Erstens wird eine naturwissenschaftliche Erklärbarkeit bzw. eine natürliche Entstehung und Entwicklung der Lebewesen von vornherein und ohne stichhaltige Begründung vorausgesetzt. Die natürliche Entstehung eines Naturgegenstandes kann deshalb fehlen, weil man noch zu wenig weiß oder deshalb, weil das betreffende Naturphänomen gar nicht natürlich entstanden ist oder entstehen kann, weil es geschaffen ist bzw. nur durch einen schöpferischen Akt ins Dasein kommen kann. Was eher zutrifft, muss durch Forschung erst herausgefunden werden. Es kann aber nicht von vornherein vorausgesetzt werden, dass es eine natürliche Entstehung gibt (was aber oft unterschwellig gemacht wird).

Zweitens werden aus einem größeren Argumentationszusammenhang der negative Aspekt des Design-Arguments unsachgemäß isoliert und die positiven Aspekte übergangen. Damit ist gemeint: Klare Hinweise auf Schöpfung werden nicht gewichtet, sondern es wird nur argumentiert, dass wenn etwas nicht erklärt sei (negatives Argument), könne das ja später noch gelingen. Aber genauso gut könnte weiteres Wissen das Erklärungsproblem noch größer werden lassen.

Drittens werden verschiedene Qualitäten von Wissens-Lücken nicht unterschieden, was zu fehlerhafter Argumentation führt. Es gibt nämlich 1. Wissenslücken, 2. Erklärungslücken (im Sinne, dass in einer im Wesentlichen vorhandenen Erklärung einige Details noch fehlen) und 3. aber auch „Lücken“ grundsätzlicher Art, die die Nicht­existenz eines gesuchten Prozesses anzeigen. Bei diesen grundsätzlichen „Lücken“ ist der Begriff „Lücke“ eigentlich unangemessen. Ein schönes Zitat von John Lennox macht dies deutlich: „Manche Lücken existieren, weil man noch nicht genug Informationen hat. … Es gibt aber auch ‚gute Lücken‘ – Lücken, die erst dank der fortschreitenden Wissenschaft sichtbar werden. Die Tatsache, dass die Information, die auf einer bedruckten Seite Papier enthalten ist, nicht durch Physik und Chemie erklärt werden kann, ist keine ‚Wissenslücke‘. Sie hat mit der Natur des Schreibens zu tun und wir wissen, wie wir sie füllen können – durch den Einsatz von Intelligenz.“

Die genannte Kritik und die hier nur kurz gehaltenen Entgegnungen sind ausführlich entfaltet in einem 8-seitigen Artikel von Reinhard Junker (Disput um Evolution - ein kritisches Lehrbuch). Er bietet eine wertvolle Argumentationshilfe für alle, die in Schule, Studium oder an anderen Stellen mit der Thematik um Schöpfung und Wissenschaft konfrontiert sind.


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Ein Blick in die frisch geöffneten Blüten von Glockenblumen (Gattung Campanula) zeigt Überraschendes: Die Staubfäden unterhalb des auffallenden Griffels mit den drei Narbenästen sind bereits verdorrt und die Staubfächer leer. Wie kann das sein? Erst nach dem Öffnen der Blüten müssten doch auch die Staubfächer aufplatzen und den Pollen entlassen, damit er z.B. von Insekten auf die Narbe einer anderen Blüte gebracht werden kann. Doch der (klebrige) Pollen ist da – allerdings an einer unüblichen Stelle. Er wurde bereits im Knospenstadium an die Außenseiten der Griffel­äste gedrückt, wo er wegen deren Behaarung leicht hängenbleiben kann. Von dort wird er auf blütenbesuchende Insekten übertragen, die am Griffel in die Blüte klettern und den dabei abgestreiften Pollen anschließend zu den Narbenästen anderer Blüten befördern, womit die Fremdbestäubung gewährleistet wird.

Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) und Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia; Schnitt durch den unteren Teil der Blüte mit der "Saftdecke").

Schauen wir ganz hinunter zum Blütengrund, entdecken wir, dass die unteren Enden der fünf Staubfäden nicht verdorrt sind – im Gegenteil: sie sind sehr dick, in „vollem Saft“ und stark verbreitert. Sie bilden zusammen eine Art Deckel, der den Blütenboden absperrt – eine „Saftdecke“, so genannt, weil der „Saft“ – der nahrhafte Nektar –, der sich darunter am Blütenboden befindet, damit „zugedeckt“ wird. Größere Insekten wie Bienen oder Hummeln sind in der Lage, diese Deckelteile hochzubiegen und so an den Nektar zu gelangen. Nur sie können aufgrund ihrer Größe auch bestäuben und nur sie erhalten dafür die Gegenleistung. Die verdorrten Staubfäden sind übrigens reißfest genug, dass man bei vorsichtigem Daran-Ziehen den Deckel öffnen kann. Beim Loslassen schnellt der Deckel wieder zurück! Alleine dieses Detail ist ganz schön ausgeklügelt und erfordert eine ausgefeilte Programmierung!

 


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„Schöpfung Pur – Entdeckungsreisen für Groß und Klein“ ist eine Kinder- und Familienzeitschrift zum Thema Schöpfung. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, auf vielfache Art und Weise Kinder und Familien dazu anzuregen, Gottes Schöpfung zu ergründen und Ihn zu loben. „Groß sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran“ (Psalm 111, 2) – das ist bei allem das Motto. Es geht um die Wunder des Alltags, an denen wir oft achtlos vorübergehen – bei denen es aber viel zum Staunen gibt!

Die Zeitschrift wird vorerst von privater Seite herausgegeben und erscheint ab sofort vierteljährlich im Juni, September, Dezember und März, jeweils zum Beginn der Jahreszeiten. Sie kostet im Abonnement 12,00 € pro Jahr und ist zu beziehen bei: Schöpfung Pur, c/o Sabine Klein, Ostring 13, 63110 Rodgau; schoepfung-pur [at] gmx.de

Die Juni-Ausgabe wird als kostenloses Probeexemplar verschickt und hat u.a. folgende Themen:

  • Libellen – Gott hat sich ganz verschiedene Arten ausgedacht – und jede ist so schön!
  • Beeren – es gibt nicht nur eine Sorte! Warum nur? Eine Sorte hätte doch gereicht. Nein, Gott wollte uns vielleicht erfreuen mit den verschiedenen Geschmacksrichtungen.
  • Das Wunder des Sehens – es ist täglich „sichtbar“ – aber haben wir Gott schon genug gedankt, dass wir sehen können?
  • Du kannst zeichnen: Ein Totenkopfäffchen nachzeichnen und einschicken
  • Mitmach-Rezept, -Rätsel, -Experiment u.v.m.

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Arbeits-und Lösungsheft

Der Roman „Das vergessene Experiment“ eignet sich auch fächerübergreifend als Klassenlektüre in christlichen Schulen  für die Jahrgangsstufen 4 bis 6. Dazu ist jetzt ein Schüler-Arbeitsheft des  Autors einschließlich Lösungen erschienen, das mit Rätseln, Experimentieranleitungen und Denkaufgaben zum selbständigen Erarbeiten des Inhalts anleitet. Beide Hefte können als PDF-Dateien über die Homepage  www.leben-woher.de  erworben werden. Gesamtpreis einschließlich Kopierrechten pro Klasse  4,95 €. Das Kopierrecht für eine Schullizenz zum beliebig häufigen Kopieren beträgt 9,95 €.  Bestell­adresse: www.leben-woher.de/kontakt.


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Sie brauchen gute Argumente für den bibli­schen Glauben? Zwei Filme werfen neues Licht auf Forschungsgebiete, deren Ergebnisse der Bibel scheinbar widersprechen.

Katastrophen in heutiger Zeit zeigen, dass für die Bildung von Canyons keine Jahrmillionen erforderlich sind. In Tagen, ja Stunden kann durch Hochwasser festes Gestein ausgefräst werden. Im Rückschluss auf die Erdgeschichte wird klar: Geologische Prozesse können viel schneller Landschaften formen, als dies normalerweise angenommen wird.

Auch die Evolution des Menschen ist angesichts der bekannten Fakten fragwürdig. Zahlreiche Erkenntnisse legen nahe, dass der Mensch von Anfang an intelligent, handwerklich begabt und künstlerisch talentiert war. Er stammt nicht von Primaten ab, sondern ist ein unvergleichliches Geschöpf Gottes.

Die historischen Fundamente des christlichen Glaubens sind viel fester, als viele zu denken wagen. Entdecken Sie ganz neu die Glaubwürdigkeit der Bibel!

Bestellhinweis
 
DVD, SCM Hänsler
Sprache: Deutsch; Tonformat: Stereo; Genre: Doku.
Laufzeit: 2 x 19 Min.; Bildformat: 16:9; TV-Norm: PAL
Empfohlen ab 12 Jahre
 
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Hinweis:
Nichtkommerzielle Vorführung erlaubt!

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Neues „Special Paper“ zu Fragen der Zeitbestimmung: Sedimentfolgen und ihre Interpretation: Zyklostratigraphie und das Milankovitch-Zyklen-Syndrom

Es gilt als weithin anerkannt, dass periodische Schwankungen in der Position von Erde und Sonne, sogenannte Milankovitch-Zyklen, in der geologischen Vergangenheit signifikante Variationen des Klimas verursacht haben. Diese wiederum sollen die Sedimentation (Bildung geologischer Schichten) entsprechend zyklisch beeinflusst haben. Es geht dabei um mehrere Zyklen von 19.000 bis 405.000 Jahren, also um enorme Zeiträume. Daraus wurde eine sogenannte Astronomische Zeitskala konstruiert (Astrochronologie), die unabhängig von der Altersbestimmung auf Basis des radioaktiven Zerfalls (radiometrische Methode) die selben großen geologischen Zeiträume ausweist und damit scheinbar die geologische Langzeitskala bestätigt.

In einem neuen „Special Paper“ befasst sich Michael Kotulla ausführlich mit der Zyklostratigraphie und Astrochronologie und analysiert zahlreiche Beispiele. Seine Analyse zeigt, dass die theoretischen Milankovitch-Zyklen nicht konkret identifiziert bzw. nachgewiesen werden können und somit die Astrochronologie keine unabhängige Zeitbestimmung ermöglicht. Eine kurze Zusammenfassung seiner Untersuchung ist hier abrufbar. Dort ist ein Link zu einem PDF der 140-seitigen Analyse.

Entgegnung auf Kritik an „Vergessene Archäologie“

Die Rekonstruktion von Yi qi als "Fledermaus"-Dino ist mit einigen Unsicherheiten behaftet. (Emily Willoughby, CC BY-SA 4.9)

Prof. Hansjürgen Müller-Beck, Bern und Tübingen, hat auf der Website der AG Evolutionsbiologie Kritik an der Argumentation von Michael Brandts Buch „Vergessene Archäologie. Steinwerkzeuge fast so alt wie Dinosaurier“ publiziert. Der Autor des Buches geht in einer Antwort darauf ein. Im Kern geht darum, dass die alten Werkzeuge nachweislich an Ort und Stelle im Gesteinsverband entdeckt wurden.

www.vergessene-archaeologie.info/antwort_auf_mueller-beck.html

Hühnchen mit Dinosaurier-Schnauze?

Durch eine Manipulation von Hühner­embryonen ist es Wissenschaftlern gelungen, die Schnäbel in ihrer Entwicklung im Hühnerei so zu verändern, dass sie in mancher Hinsicht Schnauzen von manchen Dinosauriern ähneln. Für eine mutmaßliche evolutive Abstammung der Vögel von Dinosauriern gibt dieses Experiment aber keine nennenswerten Anhaltspunkte. Mehr dazu unter

www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/n228.php

Buntes Merkmalsmosaik: Ein „Schnabeltier“ unter den Raubdinosauriern

Als „Schnabeltier der Dinosaurier“ wird eine neu beschriebene Theropoden-Gattung aus Chile beschrieben. Denn wie das Schnabeltier mit Haaren, Milchdrüsen, Eierlegen und einem Hornschnabel eine ungewöhnliche Merkmalskombination aufweist, so vereinigt auch Chilesaurus eine „bizarre“ Mischung von Merkmalen. Einmal mehr entspricht dies nicht evolutionstheoretischen Erwartungen und wirft die Frage auf, inwiefern Merkmale des Körperbaus verlässliche Indizien für Verwandtschaftsverhältnisse sein können, aber auch, wie ein solcher Merkmalsmix auf evolutionärem Wege entstehen kann.

http://www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/n227.php

Der älteste „echte“ Vogel: überraschend modern

Ein sehr gut erhaltener Fossilfund eines amselgroßen Vogels aus der Jehol-Gruppe Nordchinas (Unterkreide) erweist sich als überraschend „modern“. Die neue Gattung Archaeornithura wird zur Gruppe der Ornithurae gestellt und ist deren ältester fossiler Nachweis. Da der „Urvogel“ Archaeopteryx auf einen evolutionären Seitenast gestellt wird, gilt nun Archaeornithura als ältester „echter“ Vogel – der aber alles andere als primitiv ist.

http://www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/n226.php

Yi qi – „merkwürdiger Flügel“ eines (Dino-?)sauriers

Ein seltsam gebauter mutmaßlicher Dinosaurier verwundert die Fachwelt. Die neu entdeckte Art wurde Yi qi genannt, das heißt „merkwürdiger Flügel“ in der Mandarin-Sprache (s. Abb. links). Merkwürdig ist vor allem ein langer stabförmiger Knochen, der vom Handgelenk ausgeht und an dem vermutlich eine Flughaut aufgespannt war (was aber nicht ganz gesichert ist). Der auch mit büscheligen haarartigen Anhängen („Federn“?) ausgestattete Yi qi vergrößert die Vielfalt der Formen im Verwandtschafts­umfeld von Dinosauriern und Vögeln, passt aber nicht gut in evolutionäre Szenarien.

http://www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/n225.php

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Fünfte Auflage von „Darwins Rätsel“

In diesem Frühjahr erschien die 5. Auflage unseres Taschenbuchs „Darwins Rätsel“. Dieses Buch bietet einen leicht verständlichen, informativen Überblick über wichtige Fragen rund um Evolution und Schöpfung, mit denen sich bereits Charles Darwin auseinandergesetzt hat, und schlägt in jedem Kapitel einen Bogen von Darwin damals zur Situation von heute. Trotz des Fortschritts der Wissenschaft sind bis heute wesentliche Fragen der Entstehung und Veränderung der Arten nicht befriedigend gelöst. Sie stellen sich zum Teil sogar noch schärfer als zu Darwins Zeit.

Mit diesem 64-Seiten-Buch kann man sich leicht einige Grundargumente zum Thema „Schöpfung/Evolution“ aneignen und es ist auch gut zum Verschenken geeignet.

Bestellhinweis
 
SCM Hänsler, 2009
Tb. 12x19, 64 S., 17 Abb.
Achtung: Preisstaffelung bei Bestellung mehrerer Exemplare
 
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4. Auflage von „Sintflut und Geologie“

Das Buch „Sintflut und Geologie. Schritte zu einer biblisch-urgeschichtlichen Geologie“ (hgg. von Manfred Stephan) ist in vierter Auflage erschienen. Nachdem die dritte Auflage eine weitgehende Neubearbeitung war, handelt es sich jetzt im Wesentlichen um einen Nachdruck.

Ein Grundlagenbuch für alle, die sich für geologische Fragen rund um die biblische Urgeschichte interessieren. Das Buch bietet:

  • Eine gut verständliche Erläuterung zur Geschichte der Geologischen Zeittafel
  • eine ausführliche Reflexion über die biblischen Grundlagen
  • eine Bestandsaufnahme zur Situation der Geologie
  • Perspektiven für die weitere Arbeit in einer biblisch orientierten Geowissenschaft
Bestellhinweis
 
SCM Hänssler, 4. Auflage, 2015
320 Seiten, 64 Abb., 7 Tabellen
 
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Zum Buch gibt es auch eine eigene Webseite mit frei zugänglichen Zusatztexten: www.sintflut-und-geologie.info.


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Das evolutionskritische Magazin

Themen Heft 1/2015

M. Kotulla: Island: eine Insel, zwei „Kontinente“. 2. Geodynamische Phänomene und Zeit

R. Junker: Die kambrische Explosion der Lebewesen. 2. Ursachenforschung

H. Ullrich: Wann entstanden die modernen Säugetie­re? Einsichten aus Fossilien, Molekülen und Datierungen

M. Brandt: Flores-Mensch: Moderner Homo sapiens mit Down-Syndrom?

M. Noe: Warum die Feuerameisen im Kollektiv nicht untergehen

M. Noe : Kleiner Defekt – große Wirkung: Zahmheit und Merkmale bei Haustieren

M. Kotulla: „Grand Canyon“ des Da‘an Chi (Taiwan) – Erosion im Eiltempo

P. Imming: Schritte ungeplanter, ungelenkter Entstehung von DNA und RNA?

R. Junker: „Brauchen wir eine neue Evolutionstheorie?“ (Kommentar)

Streiflichter: Abdominalknochen der Wale: Das Ende eines rudimentären Organs • Fliegen – mit Kupplung und Getriebe • Kurzflügler – hocheffiziente Flügel-Falttechnik • Afrikanische Pflanze geht in Sachen Bestäubung auf Nummer sicher • Fleischfressende Pflanzen mit vegetarischer Beikost • Viren können für ihre Wirte nützliche Wirkung haben • Wie sicher sind Deutungen in der Paläanthropologie? Das Beispiel Fußbeweglichkeit und zweibeinige Fortbewegung • Wie sicher sind Deutungen in der Paläanthropologie? Das Beispiel der Muskelstärke • Chemie im Kosmos – Moleküle für das Leben? • Bindeglied zwischen „Affenmensch“ und Mensch?

Rezension: F. Hess: Unser Haushund – eine Spitzmaus im Wolfspelz? (W.-E. Lönnig)


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Das Wort und Wissen Info 2/2015 (Nr. 111; Juni 2015)

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