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Informationen aus der Studiengemeinschaft
WORT und WISSEN

Info 2/16 - Nr. 115/Juni 2016




wenn es darum geht, Argumente gegen einen Schöpfer zu formulieren, sind die Kritiker immer wieder sehr erfinderisch. Notfalls argumentiert man, mit einen Schöpfer könne man alles erklären; eine Allerklärung erkläre aber nichts, denn eine Erklärung soll ganz spezifische Beobachtungen erklären und nicht einfach alles Mögliche. Also tauge diese Erklärung nichts.

Eine weitere sehr beliebte Kritik ist, es würde aus Wissenslücken auf einen Schöpfer geschlossen. Wissenslücken würden aber durch Forschung immer mehr geschlossen, so dass für Gott als Schöpfer immer weniger Platz bleibe.

Beide Kritikpunkte sind falsch und beide Male trifft die Kritik in Wirklichkeit auf das in Wissenschaft und Bildung dominierende Gegenmodell zu: den Naturalismus, der alle Phänomene, auch den Menschen, letztlich auf nichtgeistige, materielle Gegebenheiten zurückführt. Denn: Der Schluss auf Schöpfung erfolgt auf Basis von spezifischen Indizien: Ist ein Gegenstand sehr komplex und in dieser Komplexität hochgradig funktional (wie eine Maschine), sind solche Indizien gegeben. Gleichzeitig gibt es bislang kein einziges Beispiel, dass solche Gegenstände letztlich allein durch nichtgeistige, blinde, natürliche, evolutionäre  Prozesse entstehen können. Weil nur bei Vorliegen entsprechender Indizien und eben nicht bei allen möglichen Beobachtungen auf Schöpfung geschlossen wird, handelt es sich auch nicht um eine Allerklärung.

Der Naturalismus, nicht die Schöpfungsforschung, arbeitet mit einem Lückenbüßer

Der Naturalismus schließt hingegen Schöpfung kategorisch aus, so dass die Indizienlage für ihn irrelevant ist. Für einen festgelegten Naturalisten kann es nur vermeintliche „Lücken“ unseres hypothetischen Wissens geben, wie etwas rein natürlich entstanden sei. Und diese Lücken werden allzu oft durch völlig unbekannte, mysteriöse Naturkräfte gefüllt, die angeblich alles erklären, was im Dasein ist. Statt einen Vergleich durchzuführen, zu welchem Modell – Schöpfung oder Naturalismus – die Indizien besser passen, wird der Naturalismus vorausgesetzt und es wird angenommen, dass Lücken zukünftig geschlossen werden können, obwohl auch das Gegenteil eintreten könnte, nämlich dass neue Forschungsergebnisse diese Lücken noch größer machen und die Indizien für Schöpfung noch stärker werden. Also gilt: Nicht „Schöpfung“ ist allerklärend und „lückenbüßend“, sondern der Naturalismus.

Herzlich grüßt
Ihr Reinhard Junker


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Das Buschwindröschen öffnet seine weißen Blüten bei Wärme und Sonnenschein, kann sie aber nachts und bei kühler Witterung zum Schutz der Staubblätter schließen. Dies geschieht durch Wachstumsbewegungen: Die Außenseite der Perigonblätter (Blütenblätter) wächst schneller als die Innenseite. Ein ähnlicher Vorgang spielt sich beim Blütenstiel ab, was dazu führt, dass dieser abwärts gebogen werden kann. Übrigens ist das keine Kleinigkeit. Die Pflanze benötigt drei Dinge gleichzeitig: 1. Sollwerte passend zur Witterung, 2. die Fähigkeit, Ist- und Sollwert zu vergleichen (ist die Blütenstellung passend für die Witterung?), also eine Art Messfühler, und 3. passende Reaktionen und deren Steuerung. Fehlt davon eine Fähigkeit bzw. Vorgabe, kann der Mechanismus nicht funktionieren. Alles oder nichts – eine „harte Nuss“ für blinde Naturprozesse und ein typisches Schöpfungsindiz.

Klicken Sie auf ein Bild um es groß zu sehen.

Buschwindröschen. Fotos und Text: Reinhard Junker.

Bei strahlendem Sonnenschein „strahlen“ die Buschwindröschen auch und öffnen ihre Blüten, und zwar so weit, dass die Perigonblätter eine Art Hohlspiegel bilden und so die Wärme zu den inneren Blütenorganen hin konzentrieren. Dabei folgen sie dem Lauf der Sonne – ein weiterer Mechanismus, der auf einem Regelkreis beruht. Die Position der Sonne wird registriert und die Stellung der Blüte kontinuierlich nachgeführt. Woher kommen Sollwerte, Messfühler und die zugleich erforderliche Fähigkeit zur Nachführung? Wir haben ein teleologisches – zielorientiertes – System vor uns – jeder Regelkreis ist das. Übrigens kann man den Vorgang leicht selbst beobachten, denn Buschwindröschen sind häufig anzutreffen. Aber auch viele andere Blüten reagieren auf die Witterung, auch im Sommer. Gehen Sie doch einmal auf Entdeckungsreise in der Schöpfung vor Ihrer Haustür!

Viele spannende Details dieser Art gibt es auf unseren Botanischen Wanderungen in der Gauchachschlucht zu entdecken. Vielleicht sind Sie nächstes Jahr im April mit dabei?


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„Groß sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran.“ (Ps. 111, 2) Das haben wir als Familie immer wieder erlebt: Wir sind auf Natur-Entdeckungsreisen gegangen und haben anschließend voller Freude und Staunen GOTT gelobt.

Aus den USA kennen wir seit einiger Zeit das Magazin „Nature Friend“, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Familien dabei zu helfen, die Wunder der Schöpfung zu erforschen. Wir haben uns davon anstecken lassen und möchten jetzt gerne andere Familien für die Wunder um uns herum begeistern: Seit einem Jahr bringen wir die Zeitschrift „Schöpfung pur“ heraus. Unsere Themen sind so vielfältig wie die Natur selbst:

In der Tier- und Pflanzenwelt gibt es so viele Wunder zu entdecken. Schaut man auf zu den Sternen, sieht man, dass es stimmt: „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes“ (Ps. 19, 2). Betrachtet man den eigenen Körper, kann man nur feststellen, „[...] dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin“ (Ps. 139, 14). IHM ist alles möglich: „[...]Du hast den Himmel und die Erde gemacht, […] dir ist nichts unmöglich!“ (Jer. 32, 17).

Wer GOTTES Genialität, Kreativität, Vielfältigkeit und Kraft kennenlernt, der weiß, an wen er glaubt.

„Schöpfung pur“ will Familien anregen, GOTTES Werke zu erforschen und sich daran zu erfreuen.

„Schöpfung pur“ bedeutet: (Vor-)Lesen, Rätseln, Malen, Experimentieren, selber Machen und Forschen. „Schöpfung pur“ erscheint 4x im Jahr (März, Juni, Okt., Dez.)

Kontakt: Schöpfung pur, c/o Familie Klein, Ostring 13, 63110 Rodgau, schoepfung-pur@gmx.de


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Bereits in zweiter Auflage

Sammelband mit 19 Beiträgen von sechs Autoren zum Thema „theistische Evolution“ und Fragen der  Auslegung des Buches Genesis

Das Buch bietet 19 Beiträge von 6 Autoren zum Thema „theistische Evolution“ und zu Fragen der Auslegung der ersten Kapitel der Genesis und zum Aufbau des gesamten Buches Genesis (1. Mose).

Die Frage nach der Historizität der biblischen Urgeschichte und insbesondere des ersten Menschenpaares ist für den christlichen Glauben von außerordentlicher Bedeutung. Denn es geht hier um Grundfragen der Menschheit ebenso wie um das Verständnis der ganzen Bibel, da auch das Neue Testament vielfach Bezug auf die Genesis nimmt. In diesem Sammelband zeigen die Autoren in theologisch fundierten Untersuchungen, dass und warum es sachgemäß ist, an der Historizität der biblischen Texte festzuhalten. Alles andere würde den biblischen Texten nicht gerecht und hätte zudem massive Folgen für unser Menschen- und Gottesbild. Die gut verständlich geschriebenen Texte richten sich auch an Nicht-Theologen.

Bestellhinweis

 
Reinhard Junker (Hrsg.)
Genesis, Schöpfung und Evolution.
Beiträge zur Auslegung und Bedeutung des ersten Buches der Bibel
Hardcover 253 Seiten, Format 16,5 x 24
 
[bestellen] [Details] [Vorwort]

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Korruption – Eine Tagung unter Mitwirkung der Fachgruppe Wirtschaft von Wort und Wissen

„Korruption“ war das Thema des diesjährigen Forums Christlicher Wirtschaftswissenschaftler (FCW), das zum 7. Mal  in Gießen stattfand. Die Veranstalter, neben Prof. Dr. Reinhard Haupt und Dr. Stephan Schmitz (beide W+W) auch Prof. Dr. Stephan Holthaus (FTH Gießen) und Prof. Dr. h. c. Werner Lachmann (GWE), hatten zu einem hochaktuellen Thema eingeladen. 

Die ca. 30 Teilnehmer des Forums kamen zusammen, um durch Vorträge, Diskussionen und persönlichen Erfahrungsaustausch die Thematik Korruption auch aus biblischer Sicht aufzuarbeiten. Die Teilnehmer wollen damit ihrer Verantwortung als Christen in Hochschule und Wirtschaft deutlicher gerecht werden. Nachfolgend einige zentrale Gedanken aus den Vorträgen:

„Der Gottlose nimmt gerne heimlich Geschenke ...“ (Sprüche 17, 23): Diese Diagnose beschreibt eine kultur- und zeitübergreifende gesellschaftliche Schieflage, die uns täglich in den Medien neu begegnet: von der Vergabe von sportlichen Großveranstaltungen wie der Fußballweltmeisterschaft bis hin zur Schmiergeldaffäre bei Siemens, wo unter Nutzung von schwarzen Kassen im großen Stil Aufträge „gekauft“ wurden.

Als ersten Redner und ausgewiesenen Antikorruptionsexperten konnten wir Wolfgang J. Schaupensteiner, ehemals Staatsanwalt und auch Chief Compliance Officer der Deutschen Bahn AG, gewinnen. Zuerst verdeutlichte er die großen Risiken, für die Unternehmen im Falle von Korruption haften müssen: Risiken für das Vermögen (z.B. Bußgelder, Einbruch des Aktienkurses, Ausschluss von Ausschreibungsverfahren) und für die Reputation des Unternehmens (z.B. Kundenruf, Firmenimage).

Dr. Stephan Schmitz ging in seinem Beitrag der Frage nach, welche Motive die Mitarbeiter in Unternehmen bewegen, gegen geltendes Recht zu verstoßen (neben Korruption auch Datendiebstahl, Manipulation von Daten, Verletzung von Datenschutzrechten usw.). Im Mittelpunkt der Ausführungen stand die Einordnung einer Vielzahl von Motiven wie Habgier, Anerkennung, Arglosigkeit oder „cosi fan tutte“ („es machen doch alle“) in eine Matrix aus Eigen- vs. Fremdinteresse und monetäre vs. nichtmonetäre Vorteile. Die meisten dieser Motive werden schon in der Bibel angesprochen. So stellen die entsprechenden Normen der Zehn Gebote, z.B. „Du sollst nicht lügen!“ oder „Du sollst nicht begehren!“, eine biblische Kompassfunktion gegen eigeninteressegeleitete Korruption dar.

Den Gedanken der Orientierung am Wort Gottes hat Prof. Stephan Holthaus indirekt aufgegriffen, als er der Frage nachging, welchen „Einfluss die Religion auf das Korruptionsverhalten“ hat. Er präsentierte eine Weltkarte, die für jedes Land die Korrelation zwischen der Korruptionsresistenz (gemessen von Transparency International) und der vorherrschenden religiösen Prägung darstellt. Auffällig war die korruptionsdämpfende Wirkung in vor allem protestantisch geprägten Ländern, die Holthaus auf die individuelle, gewissensgebundene Glaubens­praxis und Bibelvertrautheit im Protestantismus gegenüber einer eher hierarchisch geprägten Kirchenstruktur im Katholizismus zurückführte.

Hans Joachim Selzer (links) und Wolfgang J. Schaupensteiner.

Hans Joachim Selzer, ehemals Inhaber eines mittelständischen Familienunternehmens im Autozulieferwesen, beantwortete in einem Interview persönliche Fragen über seine „Erfahrungen bei der Bewältigung von Korruptionsfallen“. Er betonte die grundsätzliche Vereinbarkeit von Erfolg und Ethik, von Gewinn und Gewissen. Nach seinen Erfahrungen kann ein strikt ethisches Verhalten, z.B. eine dezidierte Ablehnung von Bestechung, vielfach auf kurze Sicht offensichtliche Nachteile im Wettbewerb bedeuten, während eine entschlossene Werteorientierung auf lange Sicht auch die unternehmerische Wertentwicklung unterstützt.

Schließlich hat Prof. Werner Lachmann den Zusammenhang von „Korruption und Entwicklungshilfe“ untersucht. Die staatliche Entwicklungshilfe der vergangenen 50 Jahre mit einem Volumen von 2 Billionen US-$ hat der Dritten Welt nicht das erhoffte Entwicklungsniveau gebracht. Eine der Ursachen ist die deprimierende Beobachtung, dass Hilfe korrumpieren kann. Die Entwicklungspolitik des Westens hat vielfach eine Erwartungshaltung statt einer Eigenverantwortung der Betroffenen gefördert.

Die Beiträge des 7. FCW haben die offensichtlichen Risiken der Korruption für die langfristige Stabilität und Leistungsfähigkeit von Unternehmen und der gesamten Wirtschaft aufgezeigt. Die biblische Sicht zu diesen Fragen ist eindeutig und kompromisslos: „Du sollst dich nicht durch Geschenke bestechen lassen; denn Geschenke machen die Sehenden blind ...!“ (2. Mose 23, 8).

Weitere Texte finden Sie unter: http://bit.ly/25zsiCm

Stephan Schmitz


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Ein wichtiges Buch, das hilft, fehlerhafte bibelkritische Argumentation in der Biblischen Archäologie zu durchschauen und zu korrigieren.

Die Glaubwürdigkeit der Bibel wird immer wieder angezweifelt. Erstaunlicherweise sind einige der stärksten Befürworter der historischen Zuverlässigkeit der Bibel gar keine Christen, sondern Wissenschaftler, die die archäologische Beweislage für sich sprechen lassen.

Tom Tribelhorn hat nach intensivem Studium in Israel Fakten für eine breite Leserschaft gesammelt, welche die historische Genauigkeit der Bibel unterstützen. Er zeigt auf, dass Behauptungen gegen die Glaubwürdigkeit der Bibel auf einer massiven Verdrehung der Beweislage beruhen. Die schlüssige Verteidigung, die er in diesem Buch vorlegt, hat die Kraft, Ihr Leben zu verändern und Ihren Glauben neu zu stärken.

Das Buch liefert Hintergrundwissen über bibelkritische Argumente aus der Archäologie und ermutigt, an der Bibel festzuhalten. Es richtet sich an alle, die durch Bibelkritik und die Medien im Glauben verunsichert sind: Schüler und ihre Eltern, alle Bibelleser, insbesondere auch Theologiestudenten, Pastoren, Religionslehrer.

Tom Tribelhorn ist Dozent am St. Petersburg Theological Seminary. Er hat u.a. einen Doktortitel in Judaistik von der Netzer David International Jeschiva erhalten und dabei ausführliche Primärforschung in Israel betrieben. Außerdem besitzt er einen Doktortitel in jüdisch-christlichen Studien vom St. Petersburg Theological Seminary und einen M. A. in jüdisch-christlichen Studien vom Jerusalem University College. Er hat zahlreiche Studienreisen nach Israel, Ägypten und Jordanien geleitet.

„Ich habe mich sehr gefreut, dass ein Buch wie dieses nun für eine breitere allgemeine Leserschaft verfügbar ist. Die Begeisterung über neue Entdeckungen erwartet Sie, wenn Sie die folgenden Kapitel lesen. Tribelhorns ermutigendes Buch wurde mit einer sehr wichtigen Absicht geschrieben: Sie, den Leser, dort abzuholen, wo Sie stehen – mitsamt den Zweifeln und Fragen, die Sie schon längere Zeit mit sich herumtragen. Dieses Buch wird Ihnen helfen, kritischer zu denken, Sie befähigen, festzustellen, ob Ihre Zweifel auf stichhaltigen Beweisen und ausgewogenem Denken beruhen – oder auf jemandes falscher und voreingenommener Weltanschauung. Ich hoffe, dass dieses Buch nicht nur Ihren Glauben an die Bibel festigen, sondern Sie auch lehren wird, wie Sie in Zukunft mit Ihren Zweifeln und kritischen Fragen besser umgehen können.“ (Aus dem Vorwort von Dr. Peter van der Veen)

Weitere Informationen finden Sie unter www.myprofessorsays.com.

Bestellhinweis
 
Thomas B. Tribelhorn: „Die Bibel ist ein Mythos“ – muss ich das glauben? Fakten bewerten statt Gott begraben.
SCM Hänssler Verlag, 2016
300 Seiten mit einigen Abbildungen
Hardcover 15 x 21
 
[bestellen] [Details] [Inhalt (PDF)]

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Gemeinsame Tagung des Gemeindehilfsbunds und der SG Wort und Wissen im November

Unter dem Generalthema „Der Schöpfung auf der Spur. Theologische und wissenschaftliche Zugänge zum biblischen Schöpfungszeugnis“ veranstalten der Gemeindehilfsbund und die Studiengemeinschaft Wort und Wissen vom 25.-27. November 2016 eine gemeinsame Tagung im Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg. Die Themen sind unter anderem:

  • Intelligent Design und biblische Schöpfungslehre (Dr. Reinhard Junker)
  • Der biblische Schöpfungsbericht im Licht des Neuen Testaments (Dr. Joachim Cochlovius)
  • Evolution oder Degeneration? (Dr. Markus Blietz)
  • Astrophysikalische Zugänge zum biblischen Schöpfungsbericht (Dr. Peter Korevaar)
  • „Denn wenn er spricht, so geschieht’s; wenn er gebietet, so steht’s da.“ (Ps 33,9) (Predigt: Prof. Dr. Henrik Ullrich)
  • Parallele Seminare:
    1. Grundfragen von Schöpfung und Evolution am Beispiel unseres Auges (Prof. Dr. Henrik Ullrich),
    2. Hinweise auf einen Schöpfer!? Was man Kritikern des Design-Arguments entgegnen kann (Dr. Reinhard Junker).
    3. Der Abglanz der Herrlichkeit Gottes in der Schöpfung. Biblische Hinführung mit Bildern (Dr. Joachim Cochlovius)

Kosten: 102 € (EZ, Du), 86 € (DZ, Du), plus 20 € Konferenzgebühr.

Anmeldung an: Evangelisches Allianzhaus, Esplanade 5-10a, 07422 Bad Blankenburg, Tel.: 036741/210, Fax: 036741/21200, E-mail: info@allianzhaus.de

Wir würden uns freuen, viele W+W-Freunde und Interessierte in Bad Blan­kenburg begrüßen zu dürfen. Bitte laden Sie auch Ihre Freunde, Kollegen und Interessierte ein!


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Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen nutzt die Chance, Prof. Dr. Nigel Crompton in Schöpfungsforschungs-Projekten zu fördern, die uns in wichtigen Fragen voranbringen können. Die Projekte wurden auch auf der Hauptkonferenz vorgestellt. Dürfen wir mit Ihrer Unterstützung rechnen?

Schon bei den Anfängen der Fachtagungen Biologie im Jahr 1984 war Prof. Dr. Nigel Crompton aktiv dabei und hat regelmäßig auf vielen Biologie-Fachtagungen Vorträge gehalten. Nach Studium und Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Postdoc an der Colorado State University, Fort Collins, war er 14 Jahre am Paul-Scherrer-Institut in Villigen/Schweiz im Bereich Strahlenbiologie tätig und habilitierte sich an der medizinischen Fakultät der Universität Zürich. Er arbeitet seit 2002 an der Cornerstone-University, Grand Rapids, Michigan im Bereich Biologie in Forschung und Lehre.

An der Cornerstone-University ist Nigel Crompton nur während der Vorlesungszeit angestellt. Im Sommer muss er vier Monate durch irgendwelche andere Tätigkeiten finanziell überbrücken. Diese Zeit könnte er sinnvoller in W+W-Projekte investieren und Themen, die er für die Biologie-Fachtagungen vorbereitet hat, publikationsreif ausbauen. Daher will Wort und Wissen Nigel Crompton für drei Monate diesen Sommer für die Erarbeitung von schöpfungsrelevanten Themen finanziell unterstützen. Die Projekte wurden kürzlich auch auf der Hauptkonferenz und der Mitgliederversammlung vorgestellt und erläutert.

Für dieses Jahr stehen drei Projekte an, die alle im Bereich Grundtypenbiologie angesiedelt sind. (Als „Grundtypen“ bezeichnen wir die geschaffenen Arten nach 1. Mose 1.) Insbesondere sollen Modelle darüber entwickelt werden, wie in kurzer Zeit, wie sie von der biblischen Urgeschichte nahegelegt wird, die enorme Vielfalt innerhalb von Grundtypen entstanden sein könnte – eine zentrale Frage im Rahmen der bibelorientierten Schöpfungsforschung. Konkret geht es um folgende Projekte:

  • Auf der Basis einer geschaffenen ausgeprägten Mischerbigkeit (Heterozygotie) kann durch verschiedenste Kombinationen des Erbguts und andere Effekte eine enorme Vielfalt generiert werden. Einige Vorarbeiten sind vorhanden und sollen ausgebaut und zusammengefasst werden.
  • Eine große Bedeutung für größere Variationsmöglichkeiten könnte die Neuralleiste sein; das ist eine kleine Gruppe von Stammzellen in der Nähe des Neuralrohrs des Embryos. Deren Variation hat vielfältige Auswirkungen der Formbildung und Ausprägung von Merkmalen, auch des Verhaltens.
    Bei beiden Aspekten geht es darum, die Idee einer programmierten Variabilität zu konkretisieren. (Weiteres zum allgemeinen Hintergrund siehe unter www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/i1244.php)
  • Als Beispiel für rasche Etablierung von schöpfungsgemäß angelegter Vielfalt sollen die Paradiesvögel als Grundtyp beschrieben werden.

Weitere Projekte könnten in Folgejahren angepackt werden.

Für die Durchführung der Projekte und die damit verbundene Bezahlung von Nigel Crompton benötigt die Studiengemeinschaft zusätzliche Finanzmittel. Wir möchten Ihnen, liebe Info-Leser, Nigel Crompton und seine Forschungsprojekte ans Herz legen mit der Anfrage, seine Arbeit durch zusätzliche Spenden zu ermöglichen. Gerne würden wir Nigel auch in den weiteren zwei oder drei Jahren unterstützen, damit ein größeres Gesamtprojekt ermöglicht werden kann, das auch in eine Buchpublikation münden soll.

Prof. Dr. Nigel Crompton


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Es ist schön, wenn Wort und Wissen alljährlich an den eigenen Ort, in die eigene Stadt kommt. Durch die Frühjahrstagungen in Dresden, die ich seit mehreren Jahren besuche, konnte ich die Studiengemeinschaft  näher kennen- und schätzen lernen. Jedesmal gab es neue Themen und neue Referenten.

Wo sonst kann man über wissenschaftliche Erkenntnisse so seriös und fundiert informiert werden und wo kann das Vertrauen auf Jesus Christus mit Seiner Schöpfer- und Erlösungsmacht besser gestärkt werden als beim Staunen über die geschaffene Natur im Zusammenhang mit Seiner Offenbarung in der Bibel? Bei den Vorträgen wird man daran erinnert, wie fragwürdig, überholt oder  lückenhaft der zurückliegende Schulunterricht, Studienfächer, populärwissenschaftliche Meldungen und Zeitungsberichte waren und sind. Als ich in diesem Jahr das Faltblatt zur diesjährigen Hauptkonferenz zugeschickt bekam, erwachte sofort der Wunsch nach einer Teilnahme. Natürlich zogen mich diesmal auch Referenten an, die ich noch nicht kannte, von denen ich aber schon gehört und gelesen hatte.

In den vier  Konferenztagen hatte man einfach mehr Zeit, weitere Mitarbeiter von Wort und Wissen sowie das Anliegen und Inhalte noch besser kennen zu lernen. Man konnte lebendiges Offensein bei allen Teilnehmern erleben, nicht nur ein Gemeinschafts-Gefühl, sondern eine  Gemeinschafts-Gewissheit  mit dem Nachbarn im Saal, am Tisch, im Cafe, überall. Und wenn dann noch interessante Literaturhinweise gegeben werden, hat man Lust zum Lesen dieser Bücher. Gerade bei Themen, die man (überhaupt oder) besser verstehen möchte, ist so eine persönliche Nacharbeit nötig. Auch die Mitschnitte der Vorträge auf CDs können dazu dienen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich an dieser Hauptkonferenz teilnehmen konnte. Es ist, denke ich, normal, dass das unmittelbare Verstehen seitens des Zuhörenden bei Vorträgen und Seminaren unterschiedlich ist, wie bei allen Informationsaufnahmen. Aber es ist doch wichtig, einmal einen Einblick in wissenschaftliche Forschung auf höchstem Niveau zu bekommen. Neues und Vertiefendes bleibt immer zurück. Wort und Wissen hat für mich eine große persönliche Bedeutung.

Gern würde ich im nächsten Jahr wieder bei der Hauptkonferenz dabei sein. Es lohnt sich, zu Wort und Wissen zu fahren, und ich werde anderen gern davon erzählen. 

Helmut Wenske


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Das Wort und Wissen Info 2/2016 (Nr. 115; Juni 2016)

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