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Informationen aus der Studiengemeinschaft
WORT und WISSEN

Info 2/17 - Nr. 119/Juni 2017




In der bekannten ZDF-Sendung „Terra X“ beschäftigte sich der durch Wissenschaftssendungen bekannte Astrophysiker Harald Lesch am 22. Februar 2017 mit der Frage, ob Gott die Welt erschaffen hat. Der 8-Minuten-Beitrag ist eine launige Verunglimpfung von „Kreationismus“ und „Intelligent Design“ und ein Musterbeispiel einseitiger „Beweisaufnahme“.

Lesch bezeichnet Kreationisten als „Leute, die sagen, da brauchen wir nur in der Bibel reinzugucken, und wenn wir dann die Bibel wörtlich auslegen, dann sehen wir doch, was der Fall ist.“ Sie würden sich aber nicht Fundamentalisten nennen, sondern „Anhänger der Intelligent-Design-Lehre“. Das ist keine inhaltliche Bestimmung, stattdessen werden Kreationismus, Fundamentalismus und „Intelligent Design“ erst einmal in einen Topf geworfen. „Intelligent Design“ wird weiter so definiert: Lebewesen seien so kompliziert, dass sie nicht von alleine entstanden sein können, sie müssten erschaffen worden sein. Das ist im Grundsatz korrekt, aber sehr ungenau, da keine näheren Begründungen gegeben werden. Es geht dann mit einer Karikatur weiter: Der Mensch sei „von außen in die Naturgeschichte hineingesetzt worden“ – „plotsch – und dann sagt ihm der Designer, nachdem er ihn designt hat, jetzt mach dir die Erde untertan“. Das sei eine schöne „Machtvorstellung“. Vielleicht kann man in einem solchen TV-Format ja auch nicht erwarten, dass ernsthaft versucht wird, den Auftrag „Macht Euch die Erde untertan“ sachgemäß zu erklären.

Schöpfung und Intelligent design bei „Terra X“

Im Weiteren erfolgt nun eine Art Beweisaufnahme wie in einem Gerichtsverfahren: „Was wäre denn ein Anzeichen dafür, dass der Menschen von einem Säugetier abstammt?“ Lesch bringt einen „Kronzeugen“ für Evolution: Mark Wahlberg – denn er hat drei Brustwarzen, und die überzählige ist (wie bei anderen Menschen mit einer zusätzlichen Brustwarze) entlang der „Milchleiste“ positioniert. Genauere Erklärung? Fehlanzeige. Dumm jedenfalls, dass Brustwarzen paarig auftreten und unpaariges Vorkommen nicht gut als „Nachklang“ einer Abstammung von nichtmenschlichen Säugetieren passt. Doch selbst wenn es passen würde: Dieser Formbildungsfehler ist auch ohne Evolution erklärbar; er hängt mit der Verwachsung von Hautpartien während der Embryonalentwicklung zusammen. In diesem Stil geht es munter weiter (eine komplette Analyse ist demnächst als „W+W-Diskussionsbeitrag“ geplant).

Nachdem am Ende klar ist, dass Wissenschaft „gottfrei“ sei, kommt zum Abschluss durch einen irrationalen Sprung noch eine Art Beruhigungspille: „Trotzdem muss es keine gottlose Veranstaltung sein.“ Was immer das heißen soll.

Sendungen wie diese sind einer von vielen Gründen, warum die Aufklärungsarbeit der Studiengemeinschaft Wort und Wissen notwendig ist. Helfen Sie mit, dass viele in Ihrer Umgebung davon erfahren? Mit herzlichem Dank für Ihre Unterstützung grüßt
 
Ihr Reinhard Junker


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Professor Nigel Crompton, Biologe an der Cornerstone University / USA, soll auch dieses Jahr für wichtige Schöpfungsforschungs-Projekte gefördert werden. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung.

Vor einem Jahr haben wir an dieser Stelle Nigel Crompton und seine für die Schöpfungsforschung wichtigen Projekte im Bereich Grundtypenbiologie vorgestellt. Unter „Grundtypen“ verstehen wir die heutigen Gruppen von Tieren und Pflanzen, die von ursprünglich geschaffenen Arten (gemäß 1. Mose 1) abstammen.

Schale des Roten Seeohrs (Haliotis rufescens). Bildbreite ca. 25 cm. (Katsamenis, CC BY-SA 3.0)

Die auf der biblischen Schöpfungslehre fußende Grundtypenbiologie wirft einige Fragen auf. Zum einen die Abgrenzung von Grundtypen (Abgrenzbarkeit kann als Indiz für deren Erschaffung gewertet werden), zum anderen die Entstehung der Vielfalt innerhalb von Grundtypen, also die Ausprägung der schöpfungsgemäßen Anlagen der Grundtypen.

Männchen (links) und Weibchen (rechts) des Großen Paradiesvogels, im Hintergrund ein weiteres Männchen in Balzpose. (Lithografie von Joseph Smit nach einer Zeichnung von Joseph Wolf, 1873)

Wie im W+W-Info 2-2016 berichtet, ist Nigel Crompton zwar fest an der Corner­stone University angestellt, jedoch nur acht Monate im Jahr. Während vier Monaten im Sommer  muss er sein Einkommen anderweitig erarbeiten. Daher ist es uns ein Anliegen, dass Nigel in dieser Zeit seine Expertise und sein Herz für die Schöpfungsforschung einbringen kann. Im letzten Sommer entstanden so zwei wertvolle Arbeiten über die Grund­typen der Paradiesvögel (vgl. Abb. 1) und der Seeohren (Abalonen), einer ungewöhnlichen Gruppe von Schnecken (Abb. 2). Beide Beispiele liefern interessante Daten darüber, wie eine Aufspaltung von Arten innerhalb der Grundtypen in kurzer Zeit erfolgen konnte. Die beiden Beiträge liegen in Englisch fertig ausgearbeitet vor, wurden inzwischen auch ins Deutsche übersetzt und werden derzeit noch überarbeitet und bebildert. Über die Publikation werden wir an dieser Stelle informieren.

Auch dieses Jahr möchten wir Nigel Crompton für weitere Projekte dieser Art drei Monate lang verpflichten. Geplant sind Beiträge über Kolibris und über eine in der Embryonalentwicklung bedeutsame Gruppe von Stammzellen, die Neuralleiste. Deren Variation hat vielfältige Auswirkungen der Formbildung und Ausprägung von Merkmalen. Hier könnte ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der programmierten Anpassungsfähigkeit der Lebewesen liegen. (Weiteres zum allgemeinen Hintergrund siehe unter www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/i1244.php.) Die weitere Perspektive ist ein grundlegendes Buch über Grundtypen, in dem verschiedene Aspekte der Arbeiten von Nigel zusammengefasst werden.

Nigel Crompton ist seit der ersten Biologie-Fachtagung im Jahr 1984 aktiver Mitarbeiter von Wort und Wissen und kennt unsere schöpfungsorientierte Arbeit in der Biologie so gut wie nur wenige andere.

Für die Durchführung der Projekte und die damit verbundene Bezahlung von Nigel Crompton benötigt die Studiengemeinschaft zusätzliche Finanzmittel. Wir möchten Ihnen, liebe Info-Leser, Nigel Crompton und seine Forschungsprojekte weiterhin ans Herz legen verbunden mit der Bitte, seine Arbeit durch zusätzliche Sonderspenden zu ermöglichen.


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Neues Buch über Erfahrungen eines Wissenschaftlers. Ein Insider lässt hinter die Kulissen des Wissenschaftsbetriebs blicken.

Der finnische Professor für Bioprozesstechnik Matti Leisola zeigt in diesem sehr persönlich gehaltenen Buch, dass Wissenschaft kein neutrales Spielfeld ist, auf dem Wissenschaftler nichts als die Wahrheit suchen. 40 Jahre lang arbeitete er als Forscher und hat als Insider ganz andere Erfahrungen gemacht: Wer sich öffentlich gegen das vorherrschende Evolutionsparadigma und das im Hintergrund stehende naturalistische Weltbild äußert, muss mit Desinteresse am Beweismaterial, mit Ablehnung einer offenen Diskussion, mit hartnäckigen Vorurteilen, Herabwürdigungen, Verunglimpfungen, Zensurversuchen und sogar Hass rechnen.

Es wird deutlich: Bei der Auseinandersetzung um die Evolutionsanschauung geht es um weit mehr als um Wissenschaft. Der Leser erhält somit einen interessanten und lehrreichen Blick hinter die Kulissen des Wissenschaftsbetriebs. Aber auch die Sachinformationen kommen nicht zu kurz. In den einzelnen Kapiteln werden hilfreiche Argumente zu den strittigen Themen der Evolutionsforschung zusammengefasst.

W+W-Freunden wird vieles in diesem Buch bekannt vorkommen. Die Art und Weise, wie mit grundsätzlicher Kritik am Evolutionsparadigma umgegangen wird, scheint international recht ähnlich zu sein. Doch neben allem Widerstand zeigt sich: Das Interesse an sachlicher Information über die Schöpfungs-Alternative zur Evolution ist enorm. So gesehen ist es ein wirklich ermutigendes Buch.

Der Autor. Matti Leisola arbeitete im Bereich industrielle Biotechnik an der Technischen Universität in Helsinki, an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich, am Technologiezentrum bei Cultor Oyj in Südfinnland und an der Aalto Universität in Helsinki. Er ist Autor von 140 referierten Fachartikeln und mehreren Fachbüchern. Für seine Arbeit hat er mehrere Wissenschaftspreise erhalten und er besitzt einige Patente.

Bestellhinweis
 
Matti Leisola: Evolution – Kritik unerwünscht! Erfahrungen eines Wissenschaftlers
SCM Hänssler, 2017, 224 Seiten, 63 Abbildungen, Hardcover 15 x 21
 
[bestellen] [Details]

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Im November 2015 veröffentlichten wir einen Text von Felix Hess, in welchem er Kritik an Markus Widenmeyers Buch „Welt ohne Gott?“ zurückweist. Daraufhin gab es erneut Gegenkritik, auf die F. Hess erneut exemplarisch eingeht und die erneut entkräftet wird. Hess zeigt, dass eine echte Auseinandersetzung kaum stattfindet, da von Seiten unserer Kritiker immer wieder an den tatsächlich vertretenen Punkten vorbei argumentiert wird. Diese Auseinandersetzung wird aus diesem Grund von unserer Seite damit beendet.

Die erneute Entgegnung von F. Hess befindet sich im Nachtrag des verlinkten Diskussionsbeitrags auf S. 10-12.

www.wort-und-wissen.de/artikel/a21/a21.html


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Evolution hat Einfluss auf persönliche Einstellungen zu Glaube und Ethik –  Ergebnisse einer US-amerikanischen Umfrage

Im November 2016 veröffentliche das Discovery Institute (Seattle, USA) die Ergebnisse einer von ihm beauftragten nationalen Umfrage1, der eine repräsentative2 Probe von 3664 Erwachsenen aus den USA zugrunde gelegen hatte. Die Studie mit dem Titel Darwins zersetzende Idee trägt den Untertitel „Der Einfluss von Evolution auf Einstellungen gegenüber Glaube, Ethik und Einzigartigkeit des Menschen“.

Erstmals seien empirische Daten darüber erhoben worden, wie Wissenschaft die religiösen Überzeugungen oder Welt­anschauungen unserer Zeitgenossen formt und welche Auswirkungen spezifische Ideen wie die Darwin‘sche Evolution haben.

Die Teilnehmer der Umfrage hatten sich zunächst selbst einzuordnen, als Theisten (69%), Atheisten (11%) oder Agnostiker (20%). Dann waren wissenschaftliche Forschungsergebnisse und Ideen in Beziehung zu einer Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes abzuschätzen. Schließlich wurden Positionen zu konkreten Evolutionsaussagen eingefordert. Begriffe wie Evolution oder Urknall wurden nicht weiter definiert; entscheidend war, was die Teilnehmer mit diesen Begriffen assoziierten.

Als wichtigste Ergebnisse werden u. a. genannt:

  • 67 % der Atheisten und 35 % der Agnostiker glauben, dass „wissenschaftliche Forschungsergebnisse die Existenz Gottes weniger wahrscheinlich machen“.
  • Nahezu 7 von 10 Atheisten und mehr als 4 von 10 Agnostikern sagen, dass für sie persönlich ungelenkte chemische Evolution und Darwins Mechanismen der Mutation/natürlichen Selektion die Exis­tenz Gottes „weniger wahrscheinlich“ gemacht haben (s. Grafik).
  • Mehr als 7 von 10 Atheisten und nahezu 4 von 10 Agnostikern stimmen mit dem Evolutionsbiologen Richard Dawkins überein, dass „das Universum, das wir beobachten, genau die Eigenschaften hat, die wir im Wesentlichen erwarten sollten, wenn da im Grunde genommen kein Design, kein Zweck, kein Übel und kein Wohl ist, nichts als blinde, mitleidlose Gleichgültigkeit“.
  • Im Gegensatz dazu sagen 6 von 10 Theisten und mehr als 2 von 10 Agnostikern, dass die Existenz von „vielen Dingen [in der Natur], die vorzüglich gestaltet und hoch komplex“ sind, für sie persönlich die Existenz Gottes „wahrscheinlicher“ gemacht hat.
  • 45 % der Befragten3, 60 % der Agnostiker und 69% der Atheisten stimmen zu, dass „Evolution zeigt, dass menschliche Wesen nicht grundlegend verschieden von anderen Tieren sind“.

Unterm Strich liefere die Umfrage Indizien, so der Autor, dass ungelenkte chemische Evolution und der Darwin’sche Mechanismus der Mutation/Selektion die am meisten signifikanten treibenden Kräfte („driver“) einer wissenschaftsbezogenen Erosion des Glaubens an Gott seien. Dagegen ist komplexes Design in der Natur die am meisten signifikante treibende Kraft einer wissenschaftsbezogenen Unterstützung für die Existenz Gottes. Das erstgenannte Ergebnis war wohl ausschlaggebend, die Studie mit dem Titel Darwins zersetzende Idee (Darwin’s Corrosive Idea) zu versehen.

Die Umfrage regt zum Nachdenken an. Auch kann überlegt werden, wie die Umfrageergebnisse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ausfallen würden.

Michael Kotulla

Anmerkungen
1 West JG (2016) Darwins’s Corrosive Idea. Discovery Institute, Seattle, USA. [discovery.org/id/o/survey]
2 Siehe Kap. 3 der Studie, Methodologie und Anmerkungen: Es liegt im Vergleich mit anderen Studien wahrscheinlich eine Überrepräsentation der zwei Gruppen vor, die sich selbst als Atheisten und Agnostiker bezeichnen. Dies wurde aber in Kauf genommen, um eine ausreichend hohe Rückmeldung von denen zu erhalten, „die ihre religiösen Glauben verloren hatten“.
3 Im Original: [US-] „Amerikaner“; im übertragenen Sinne für alle drei Gruppen zusammen, da die Umfrage repräsentativ ist.

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Ein kompakter Wanderführer im Westentaschenformat für jeden Israelreisenden, der gut zu Fuß ist – verfasst vom Wort-und-Wissen-Leitungskreis-Mitglied Winfried Borlinghaus

Winfried Borlinghaus (2017): Das Heilige Land – von Galiläa bis Eilat/ 41 Touren; 1. Aufl. 2017, ISBN 978-3-7633-4498-7. 160 Seiten, 41 Höhenprofile und Miniaturkarten, zahlreiche Fotos, Format 11,5 x 16,5 cm, 14,90 € [D].

Das Land der Bibel hat bis heute eine bewegende Geschichte und ist entsprechend von einer bunten kulturellen, religiösen und archäologischen Vielfalt geprägt. Die politischen, gesellschaftlichen und logistischen Herausforderungen im stellenweise dicht besiedelten und viel besuchten Land sind enorm. Dabei ahnt man im Trubel von Tel Aviv, Haifa oder Jerusalem nicht, dass es im ganzen Land herrliche und oft bestens markierte Wandermöglichkeiten abseits der Touristenströme gibt. Und genauso vielfältig wie die Menschen ist auch die Landschaft, die Fauna und die Flora. Dieser erste deutschsprachige Auswahlwanderführer enthält neben ausführlichen Beschreibungen eine Vielzahl allgemeiner Informationen zum Land und passt in jedes Fluggepäck. Er regt dazu an, das Land in einer ursprünglicheren Form zu Fuß zu entdecken. Winfried Borlinghaus stellt hier eine abwechslungsreiche Palette zusammen und ist jede der 41 Wanderungen selbst gegangen.

Wer bisher wenig Interesse an der Bibel zeigte, wird spätestens beim Wandern mit diesem Büchlein zum Lesen passender Texte angeregt. Hierzu gibt es – natürlich im eingeschränkten Rahmen eines Wanderführers – speziell hervorgehobene Informations-Felder im Buch. So werden biblisch-historische Schauplätze nicht nur erwähnt, sondern Hintergründe skizziert und zahlreiche Texte zum Nachschlagen angeboten. Sie veranschaulichen vor Ort, dass es sich bei den Personen und Ereignissen von damals um historische Realität handelt. Sogar in den lebensfeindlichen Wüstengebieten werden beim Erwandern etliche Vergleiche z.B. aus den Psalmen äußerst lebendig.

Die ausgewählten Touren sind überwiegend als mehrstündige Rundwanderungen konzipiert und führen durch repräsentative und attraktive Landschaften. Dazu stehen auf der Internetseite des Verlages die passenden GPS-Daten zum Download bereit. Das Buch ist auch in digitaler Form, bei Nutzung einer speziellen App, erhältlich.


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Es wird oft behauptet, die Erklärung der Entstehung eines Naturgegenstandes durch einen Schöpfer beruhe auf Lücken in unseren Kenntnissen. Werden diese geschlossen, dann werde ein Schöpfer überflüssig. Das ist falsch; der Fehler beruht u.a. auf einer unklaren Rede über Lücken. Geht es um Bau und Funktion oder geht um die Entstehungsweise? Tatsächlich zeigt sich immer wieder: Je mehr wir wissen, desto deutlicher zeigen sich Indizien für einen Schöpfer. Die Frage muss lauten: Welche Erklärung passt am besten (oder überhaupt) zu den vorliegenden Befunden? Es wird mit Wissen argumentiert, nicht mit Lücken.

Wenn man sich dennoch auf die Lücken-Argumentation einlässt, muss die Frage lauten: Welche Erklärung überbrückt die Lücke – Zufall und Naturgesetze oder das planvolle Handeln eines Schöpfers? Macht mehr Wissen die Erklärungslücke ohne Schöpfer kleiner oder größer?

Das Bild zeigt die Argumentation anhand des Beispiels des Erbmoleküls DNA.


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Wie begann das Leben auf der Erde?

Wussten Sie, dass bis zum heutigen Tag kein Wissenschaftler zeigen konnte, wie Leben aus toter Materie entstanden ist – und dass Wasser keineswegs die Entstehung des ers­ten Lebens begünstigt haben kann, ja sogar kontraproduktiv gewesen wäre? Auch neue Theorien, wonach das Leben zum Beispiel aus dem Weltall oder aus Paralleluniversen gekommen sein soll, sind in keiner Weise tragfähig.

„Am Anfang“ deckt nicht nur die Mängel materialistischer Theorien auf, sondern ist auch eine Abenteuerreise durch ein molekulares Universum, worin ein höchst erstaunliches biologisches Ingenieurwesen existiert – grundlegend für das Überleben eines jeden denkbaren lebenden Organismus.

„Am Anfang“ lenkt unseren Blick auf die vernünftigste Erklärung zum Ursprung des Lebens, nämlich auf Intelligenz, Planung und Geist.

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Am Anfang - Wie begann das Leben auf der Erde?
DVD, Illustra Media, Laufzeit 47 Minuten
 
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Auf der Suche nach den Spuren des Exodus

Die Glaubwürdigkeit der Bibel wird zunehmend in Frage gestellt. Die meisten Archäologen sind der Meinung, es gebe keine Belege dafür, dass der Auszug der Israeliten als Sklaven aus Ägypten, der Exodus, so wie er in der Bibel beschrieben wird, jemals stattfand. Den Filmemacher Timothy Mahoney packte eine Glaubenskrise, als er sich fragen musste: „Ist dieses zentrale Ereignis der Bibel wirklich nur ein Mythos?“ Er begann zwölf Jahre lang weltweit zu recherchieren, um die Wahrheit herauszufinden. Das Ergebnis seiner Spurensuche ist die umfassendste Dokumentation über den Exodus, die je in einem Film festgehalten wurde.

Patterns of Evidence: Auf der Suche nach den Spuren des Exodus entschlüsselt das Geheimnis dieser uralten Erzählung und vergleicht aktuelle Forschungsergebnisse mit Details der biblischen Schilderung. Dabei fügen sich alle Funde zu einem schlüssigen Muster zusammen, das so gut zum biblischen Exodus passt, dass unsere Sicht auf die Geschichte des Orients überdacht werden muss. Durch beeindruckende Computeranimationen lässt der mit 13 Preisen ausgezeichnete Film Geschichte lebendig werden. Führende Experten erläutern in Interviews den Stand der Wissenschaft. Darunter die Top-Archäologen Israel Finkelstein, Kent Weeks und David Rohl. Benjamin Netanjahu und Schimon Peres erzählen, was die Geschichte des Exodus für sie persönlich bedeutet. Tauchen Sie ein in die Vergangenheit und urteilen Sie selbst!

Unser Mitarbeiter Dr. Peter van der Veen schreibt zu dieser DVD:

„Die DVD bietet einen fundierten Überblick unterschiedlicher Positionen zum Thema des Auszugs aus Ägypten. Als überzeugendste Lösung wird die vom Ägyptologen David Rohl vertretene Chronologie dargestellt. Diese wurde durch jahrelange Zusammenarbeit mit John Bimson und Mitarbeitern unserer W+W-Fachgruppe „Biblische Archäologie“ entwickelt und bestätigt die biblischen Darstellungen. Darüber hinaus zeigt der Film auf verständliche Weise, wie die Datierung funktioniert. Hervorragende 3-D Animationen lassen die Welt der Israeliten in Ägypten auferstehen. Ich kann diesen Film daher bestens empfehlen.“

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Patterns of Evidence – Exodus (Auf der Suche nach den Spuren des Exodus)
DVD, inner cube, Laufzeit 120 Minuten plus Extras
 
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Warum noch eine Zeitschrift? Weil der, der Gottes Genialität, Kreativität und Vielfältigkeit kennenlernt, weiß, an wen er glaubt.

Es gibt doch schon Zeitschriften, die die Natur den Kindern nahebringen – aber nur „Schöpfung pur“ stellt die Natur nicht in den Kontext von Evolution, sondern bezeugt den Schöpfer.

  • Schöpfung pur – für Kinder und Familien
  • Schöpfung pur – GOTTES Werke erforschen und sich daran freuen.
  • Schöpfung pur – (vor-)lesen, rätseln, malen, experimentieren, selber machen und forschen
  • Schöpfung pur – 4x im Jahr (März, Juni, Okt., Dez.)

„Groß sind die Werke des Herrn; wer sie erforscht, der hat Freude daran.“ (Ps. 111, 2) Das haben wir immer wieder erlebt: Wir sind auf Natur-Entdeckungsreisen gegangen und haben anschließend voller Freude und Staunen Gott gelobt.

Ein Abo kostet 12,– € innerhalb Deutschlands (18,– € international). Sammelabos möglich, bitte anfragen.

Kontakt und Bestellung:
Schöpfung pur, c/o Familie Klein, Ostring 13, 63110 Rodgau
schoepfung-pur@gmx.de

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Das Wort und Wissen Info 2/2017 (Nr. 119; Juni 2017)

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