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Vorträge und Seminare
Offene Abende

Schöpfung oder Evolution?

Die Spannung zwischen Glaube und Wissenschaft, zwischen Schöpfung und Evolution ist ein brennendes Problem in vielen christlichen Gemeinden. In den Medien wird diese Thematik mehr und mehr eingesetzt, um den christlichen Glauben als überholt darzustellen. Einseitige Präsentationen wissenschaftlicher Fakten in der Schule und in den Medien führen zu Desinformationen, die glaubenshindernd wirken. Die Thematik bewegt Christen und Nichtchristen gleichermaßen und ist geeignet, um Fernstehende auf Glaubensfragen hin anzusprechen.

Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen möchte durch Vorträge und Seminare helfen, wissenschaftliche Fakten in einem biblischen Zusammenhang zu verstehen und Glaubenshindernisse auf dieser Ebene auszuräumen.

Ziele

  • Einladung von Gästen
    Die Vorträge beinhalten ein klares persönliches Zeugnis des Referenten;
  • Ermutigung aller Gemeindeglieder
    zum vollen Vertrauen auf Gottes Wort;
  • Hilfen für Schüler und Eltern
    die mit bibelkritischem Gedankengut konfrontiert werden;
  • Vermittlung von Arbeitshilfen
    für die Jugendarbeit in den Gemeinden.

Vorträge und Seminare

  • allgemein verständlich
  • aktuell
  • bibelorientiert
  • wissenschaftlich fundiert
  • sachlich

Einsatzmöglichkeiten

  • Offene Abende
  • Jugendarbeit
  • Mitarbeiterschulung
  • Gesprächskreise
  • Freizeiten
  • Bildungstage

Organisationshilfen

Um den Gemeinden die Durchführung einer Veranstaltung soweit wie möglich zu erleichtern, werden von den Referenten zahlreiche Organisationshilfen angeboten.

Dr. Harald Binder
Dr. Harald Binder
Taborweg 8
D-78467 Konstanz
Tel.: +49(0)7531/9769957
Kontakt

Dr. rer. nat. Harald Binder (Jahrgang 1959), studierte Chemie an der Universität Konstanz. Mit seiner Frau Elisabeth und 4 Kindern wohnt er in Konstanz. Nach 3-jähriger Anstellung als Lehrer für Chemie und Biologie an einem Schweizer Internat (deutsche Auslandsschule) berief die Studiengemeinschaft Wort und Wissen den von der Schöpfung begeisterten Naturwissenschaftler als vollzeitlichen Mitarbeiter. In seinen Vorträgen zeigt er kompetent und verständlich, wie das Vertrauen auf die Bibel als Gottes Wort hilfreiche Voraussetzung sein kann für ein Verständnis der Natur, für unseren Umgang damit und unsere Orientierung darin.

Themenbeispiele von Harald Binder

Bernstein – ein Tresor Gottes

Bernstein, "versteinertes" Baumharz, ist ein ausgezeichnetes Konservierungsmittel für kleinere Tiere und Pflanzen. Vor allem Insekten sind in z.T. sehr gutem Erhaltungszustand fossil überliefert.

Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Bernstein und seinen Einschlüssen? Kann die genetische Information in den DNA-Molekülen über viele Millionen Jahre erhalten bleiben? Fragen dieser Art werden im Vortrag erörtert. Dabei liefern allein die faszinierenden Aufnahmen Anlaß zum Staunen über die Vielfalt und den Reichtum der Lebewesen und führen zum Lob an den Schöpfer.

Gentechnik – Wissen und Verantwortung

Was wissen wir heute über die molekularen Vorgänge der Vererbung bei Lebewesen? Wie und wo werden diese Erkenntnisse heute technisch eingesetzt? Welche Einsatzbereiche sind in absehbarer Zeit realisierbar? Welche Anwendungen sind erwünscht und wo sollte die technische Nutzung untersagt werden? Nach welchen Kriterien wird die Gentechnik eingesetzt? Wer beurteilt was ethisch vertretbar ist.


Bernstein aus der Sammlung Scheven

Grenzfragen – was ist Leben?

Ergebnisse naturwissenschaftlicher Forschung erlauben uns Einblicke in faszinierende Details der Lebewesen. Aber wissen wir, was "Leben" ist? Sind die naturwissenschaftlichen Methoden überhaupt geeignet, diese Frage zu beantworten? Die Antwort ist nicht nur von akademischem Interesse, sondern wirkt sich auch auf wichtige Lebensbereiche aus: Wann fängt Leben an? Wo hört es auf? Wie weit darf man Lebewesen genetisch manipulieren?

Entstehung des Lebens – Was wissen wir?

Gab es vor den heutigen Lebewesen "primitivere", einfach gebaute einzellige Organismen? Welche Spuren vergangener Lebewesen kennen wir? Gibt es einen Weg von einer "Ursuppe" zu einfachsten zellähnlichen Strukturen? Welche Vorstellungen über die Entstehung des Lebens werden von Wissenschaftlern heute diskutiert? Inwieweit stimmen die Modelle mit experimentellen Daten aus chemischen Versuchen überein? Im Vortrag werden evolutionäre Konzepte zur Lebensentstehung vorgestellt und kritisch beleuchtet.

Dr. Boris Schmidtgall
Dr. Boris Schmidtgall
Rosenbergweg 29
D-72270 Baiersbronn
Tel.: +49(0)7442/81006
Kontakt

Seit April 2018 ist der Chemiker Dr. Boris Schmidtgall (Jahrgang 1983) vollzeitlicher Mitarbeiter bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen. Im Jahr 2010 schloss er sein Chemiestudium an der Universität Göttingen mit einem Diplom ab. 2014 promovierte er an der gleichen Universität über modifizierte DNA-Moleküle und setzte seine Laufbahn anschließend mit einem Forschungsaufenthalt an der Universität Straßburg in Frankreich fort, wo er sich mit flexiblen Proteinen befasste. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Lebensursprungsforschung und Molekularbiologie, wobei die zentrale Frage nach der Information in der Biologie eine wesentliche Rolle spielt.

Themenbeispiele von Boris Schmidtgall

Spontane Lebensentstehung? Mythen und Theorien zum Ursprung des Lebens. Eine Bewertung aus wissenschaftlicher Sicht.

Schon immer war die erstmalige Entstehung von Lebewesen ein faszinierendes Rätsel. Erst in der Übergangszeit vom Mittelalter zur Neuzeit fingen die Menschen an, diese Frage anhand von Experimenten zu untersuchen. Eine definitive Antwort konnte Louis Pasteur Mitte des 19. Jahrhunderts geben: „Leben kommt nur von Leben“. Doch bis heute wird von vielen Wissenschaftlern die Hoffnung nicht aufgegeben, dass eine natürliche Lebensentstehung ohne Schöpfung doch möglich ist. Welche Erkenntnisse liefern uns die Befunde der chemischen Lebens-Ursprungsforschung?

Stichworte: Präbiotische Chemie, Molekularbiologie.
Dauer: ca. 60 min.

Schöpfungsindizien aus der Welt der Moleküle.

Zwischen Dingen, die geschaffen sind und solchen, die durch Zufall und Notwendigkeit entstehen, gibt es auffällige Unterschiede. Eine nähere Untersuchung der molekularen Konstrukte, aus denen Lebewesen aufgebaut sind, zeigt deutlich, dass die Kriterien für Schöpfung als Ursache sehr gut erfüllt werden. Hingegen erweisen sich Versuche, die Entstehung dieser faszinierenden nanotechnischen Ensemble anhand von Kriterien für Zufall und Notwendigkeit zu interpretieren, nach dem heutigen Wissensstand als aussichtslos.

Stichworte: Indizien für Schöpfung, Molekularbiologie
Dauer: ca. 60 min

Biologische Information – ein tiefer Blick in den Bauplan der Lebewesen.

Ein zukunftsweisendes Thema der molekularen Lebenswissenschaften ist die Frage nach Information in der Biologie. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Erbmaterial, der DNA, zu. Die DNA wird in häufig als „Text“ oder „Anweisung“ bezeichnet. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Hinweise auf andere Arten der Informationsweitergabe (im Kontext der Vererbung) auf der molekularen Ebene der Biologie. Darüber hinaus gibt es faszinierende Hinweise auf „nichtfunktionale“ Information in der DNA, die möglicherweise als kunstvolle Signatur des Schöpfers interpretiert werden kann.

Stichworte: Informationsbegriff, Molekularbiologie, Indizien für Schöpfung
Dauer: ca. 80 min

Schöpfung durch Evolution? Schöpfung und biblische Heilsgeschichte.

Viele Wissenschaftler und Theologen halten die Evolutionslehre (gemeinsame Abstammung aller Lebewesen) für eine unumstößliche Wahrheit. Daher gibt es seit langem Bemühungen, den biblischen Schöpfungsbericht ausgehend von der Grundannahme der Richtigkeit der Evolutionslehre auszulegen. Hält die Bibelexegese gemäß der „theistischen Evolution“ einer kritischen Überprüfung stand?

Stichworte: Bibelexegese, Konsequenzen der Evolutionslehre für die christliche Weltsicht.
Dauer: ca. 60 min

Jedes nach seiner Art? Der Schöpfungsbericht und die Evolutionstheorie.

Sind die Arten als separate Einheiten durch Gottes Wort geschaffen worden oder alle aus einem gemeinsamen Vorfahren hervorgegangen? Seit Darwins Zeit dominiert die Sichtweise, dass alle Lebewesen sich durch ausschließlich natürliche Prozesse aus einfachsten Formen entwickelt haben sollen. Eine Analyse der Mechanismen, die diesen Vorgang bewirkt haben sollen, verdeutlicht, dass vieles gegen die Möglichkeit einer solchen Höherentwicklung spricht. Zudem gibt es Hinweise auf die Plausibilität der separaten Schöpfung verschiedener Typen von Lebewesen.

Stichworte: Artbegriff, Evolutionsfaktoren, Grundtyp-Modell
Dauer: ca. 60 min

2 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte?

Gemäß der gegenwärtigen Sichtweise in der Wissenschaft gibt es den modernen Menschen schon seit ca. 2 Millionen Jahren. Doch eines der größten Rätsel ist die Frage, weshalb die menschliche Population über nahezu die gesamte historische Zeit auf sehr niedrigem Niveau verharrte. Denn aufgrund ihrer Fähigkeiten, sich selbst bei widrigen Bedingungen schnell zu vermehren, hätten die Menschen schon viel früher den gesamten Erdball dicht bevölkern müssen. Der gegenwärtig allgemein akzeptierte Zeithorizont für die Menschheitsgeschichte beruht hauptsächlich auf der radiometrischen Datierung. Doch es gibt viele Befunde, die für eine viel kürzere Menschheitsgeschichte sprechen.

Stichworte: Steinwerkzeuge, Lebensweise früherer Menschen, Populationsdynamik von Menschen
Dauer: ca. 60 min

Christian Dreber
Christian Dreber
Braklandsweg 14
D-28816 Stuhr
Tel.: +49(0)421/5635545
Kontakt

Christian Dreber (Jahrgang 1947) ist verheiratet und hat vier Kinder. Er studierte Innenarchitektur in Detmold. Nach einigen Jahren Praxis wurde ihm das "Innenleben" der Menschen so dringlich, daß er sich zu einer theologischen Ausbildung an einer Bibelschule entschloß. Als Leiter der christlichen Studentenarbeit "Kwowadis" in Bremen setzte er sich intensiv mit dem Thema "Biblischer Glaube und Wissenschaft" auseinander. Als Mitarbeiter der Studiengemeinschaft Wort und Wissen sieht er seine Aufgabe darin, den aktuellen Stand der Diskussion um Schöpfung und Evolution Gemeinden und anderen Gruppen in verständlicher Sprache zugänglich zu machen. Christian Dreber will Mut machen, das biblische Zeugnis ernstzunehmen und als echte Basis für Denken, Glauben und Handeln zu erfahren.

Themenbeispiele von Christian Dreber

"Evolution ohne Grenzen?" – Fakten der Naturwissenschaft und das Zeugnis vom Schöpfer

Heute zählen Wissenschaftler über eine Million verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Sind diese Arten in einer allmählichen Evolution aus anderen Lebensformen entstanden? Ist Evolution wirklich bewiesen oder gibt es eine ernsthafte Alternative? "Geschaffen – Ein jedes nach seiner Art"? Wie genau ist die Bibel in naturwissenschaftlichen Fragen? Sind Arten nicht veränderlich? Bei diesem Diavortrag geht es um aktuelle Daten und unterschiedliche Deutungen.

"Tote Zeugen?" – Wenn Steine reden

In den letzten 150 Jahren wurden weltweit Milliarden von Fossilien gefunden: versteinerte Überreste von Tieren und Pflanzen. Bestätigen sie eine Höherentwicklung? Wie steht es mit den Übergangsformen und den Stammbäumen, die in Schulbüchern dargestellt werden? Dieser Vortrag wird von der Ausstellung "Lebende Fossilien" begleitet, deren steinerne Zeugen ungewöhnliche Aussagen über die Entwicklungsgeschichte erlauben.

Vom Tier zum Menschen – "Stammt der Mensch von Adam ab?"

Was ist der Mensch? Ist er eine besondere Schöpfung Gottes, oder ist er nur ein höheres Tier? Was kann man von Funden versteinerter Skelette ablesen? Wie "unmenschlich" waren unsere Vorfahren? Bei diesem Vortrag wird auf die sogenannten Zwischenglieder "vorn Tier zum Menschen" eingegangen und die Frage unserer eigenen Herkunft neu überdacht.

"Nach uns die Sintflut?" – katastrophale Gedanken zu einem weltbekannten Thema

Bedrohung der Erde und Gleichgültigkeit des Menschen kennzeichnen unsere Zeit. Sollte uns die biblische Sintflutgeschichte mehr bedeuten als ein "Sprichwort"? Gibt es wissenschaftliche Argumente für eine weltweite Flutkatastrophe? Welche Aussagen macht die Bibel über drastische Veränderungen unserer Erde? Ist der Bericht über Noah und die Arche eine ernstzunehmende Sache?

Organisationshilfen

Veranstaltung und Hörer

Die Vorträge werden vom Referenten nach Rücksprache mit dem Veranstalter den unterschiedlichen Hörerkreisen angepaßt, (Titel, Themenwahl, Umfang und Tiefgang). Die Themen der Referenten werden immer wieder aktualisiert und ergänzt. Sie können als Serien oder Kurse für Schulungen, Freizeiten, Studien- oder Bildungstage kombiniert werden. Mit Einleitung, Pause und Schluß dauern die meisten Veranstaltungen etwa 2 Stunden (Vortrag ca. 70-90 Min.). Die Referenten stehen gerne für eine anschließende Fragerunde zur Verfügung. Ausführliche Informationen zum Inhalt der einzelnen Vorträge sind auf Anfrage erhältlich.

Eine Liste von weiteren Rednern und deren Themen erhalten Sie in der Geschäftsstelle von Wort und Wissen.

Planung

Die Referenten sind bei der Vorbereitung der Vortragsabende behilflich. Eine Checkliste mit Informationen für die Veranstalter wird mit der Terminbestätigung zugesandt.

Technik: Christian Dreber bringt seine eigene Projektionsausrüstung mit, zu der auch eine gute Leinwand (175 x 175 cm Bildfläche) gehört.

Werbung: Kopierfertige Vorlagen für Plakate, Handzettel und Zeitungsanzeigen können den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden.

Büchertisch

Die Referenten empfehlen während ihren Vorträgen Literatur zum Thema, die sich bewährt hat und auf dem aktuellen Stand der Diskussion ist. Ein Büchertisch mit allgemeinverständlichen Sachbüchern, Informationen und Unterrichtshilfen für die Jugendarbeit wird von den Referenten mitgebracht. Kosten

An Kosten kommen auf den Veranstalter die Spesen zu (Fahrtkosten nach allgemeiner Kilometerpauschale und ggf. Übernachtung). Eine angemessene Spende für die Arbeit des biblischen Gemeindelehrdienstes wird erbeten. Eine Spendenbescheinigung wird auf Wunsch ausgestellt. Spenden für die Studiengemeinschaft Wort und Wissen können als wissenschaftliche Zwecke dienend von der Steuer abgesetzt werden.


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